WM-Produktivität: 1,15 Milliarden Euro Verluste für deutschen Arbeitsmarkt
05.06.2026 - 13:03:18 | boerse-global.de
Laut aktuellen Studien belaufen sich die Produktivitätsverluste auf rund 14,5 Milliarden Euro – allein der deutsche Arbeitsmarkt ist mit 1,15 Milliarden Euro belastet.
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Mitarbeiter planen kreative Auswege
37 Prozent der weltweit Befragten wollen ihre Arbeitszeiten während des Turniers anpassen. 14 Prozent geben offen zu, Spiele heimlich im Büro zu streamen. Elf Prozent rechnen damit, nach den Partien verkatert zu erscheinen.
Besonders pikant: Auch die Chefetage ist betroffen. 42 Prozent der Manager planen für die WM-Zeit Urlaub.
KI als Rettungsanker
Viele Arbeitnehmer setzen auf technologische Hilfe. Eine Umfrage von Qlik und Censuswide zeigt: 65 Prozent der US-Angestellten wollen Künstliche Intelligenz nutzen, um verpasste Arbeitszeit nachzuholen.
Besonders jüngere Generationen setzen auf diese Strategie. Jeweils rund 70 Prozent der Generation Z und der Millennials wollen ihre KI-Nutzung während der WM hochfahren.
90 Prozent der Befragten räumen ein, Spiele während der Arbeitszeit verfolgen zu wollen. Nur 27 Prozent hoffen auf offiziell genehmigte flexible Arbeitszeiten.
Deutschland: Nachtspiele als Problem
Für deutsche Fans wird es kompliziert. Zwei Drittel der Partien werden nach Mitternacht angepfiffen. Heimliches Streamen am Arbeitsplatz kann bis zur Kündigung führen.
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Noch riskanter: „Krankfeiern". Wer ohne echte Erkrankung zu Hause bleibt, riskiert die fristlose Kündigung.
Trotz der Risiken steigt die Vorfreude. Eine Hohenheim-Studie zeigt: Nur 16 Prozent der deutschen Fans wollen keine Spiele sehen. 2022 waren es noch 27 Prozent.
FIFA kassiert – Verbände zittern
Während Unternehmen die Zeche zahlen, steuert die FIFA auf Rekordeinnahmen zu: 8,911 Milliarden US-Dollar erwartet der Weltverband für den WM-Zyklus. 871 Millionen US-Dollar fließen als Prämien an die 48 Teams. Der Weltmeister kassiert 50 Millionen US-Dollar.
Doch für nationale Verbände wird es eng. Der DFB-Geschäftsführer warnt: Ohne Halbfinaleinzug ist ein finanziell positives Ergebnis kaum möglich. Grund sind die enormen Kosten – Reiseintensität in drei Gastgeberländern und die komplexe Steuerlage in den USA. Einige Teams müssen in der Gruppenphase bis zu 9.400 Kilometer zurücklegen.
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