Spritpreise: Union und SPD uneins über Übergewinnsteuer
12.03.2026 - 02:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deKlar sei aber auch, "dass die Situation nicht von Konzernen ausgenutzt werden darf", sagte der CSU-Politiker. "Der Staat, die Wettbewerbsbehörden müssen also genau hinschauen, was am Markt passiert und gegebenenfalls eingreifen."
Sebastian Roloff (SPD) plädierte hingegen für eine Abgabe auf sogenannte "Übergewinne", die in der Krise erzielt wurden. Es dürfe nicht sein, dass "ein paar große Mineralölkonzerne zusätzliche Gewinne aus einer Krisensituation ziehen" und die Entlastungen nicht bei den Verbrauchern ankommen, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag. "Deshalb sollten kriegsbedingte Zusatzgewinne oder missbräuchlich erzielte Sondergewinne abgeschöpft werden. In der Energiepreiskrise nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine haben wir bereits gute Erfahrungen mit einer solchen Übergewinnsteuer gemacht."
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

