Sparda-Banken, Tarifvertrag

Sparda-Banken: Tarifvertrag mit 3,3% Erhöhung und zwei freien Tagen

01.07.2026 - 17:04:58 | boerse-global.de

Neuer Tarifvertrag bei Sparda-Banken: Gehälter steigen um über 6 Prozent, Azubis erhalten 100 Euro mehr und ein kostenloses Deutschlandticket.

Sparda-Banken: Tarifdeal mit Gehaltsplus und Extra-Freizeit
Sparda-Banken - Zwei Hände schütteln sich fest über einem Konferenztisch, im Hintergrund unscharfe Büroeinrichtung. Symbolisiert Einigung und Verhandlungserfolg. 01.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Er bringt kräftige Gehaltssteigerungen und mehr Freiheit für die Beschäftigten.

Der neue Vergütungstarifvertrag läuft 24 Monate – rückwirkend vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2028. Die Einigung sieht zwei Erhöhungen vor: Rückwirkend zum 1. April steigen die Gehälter um 3,3 Prozent. Ein Jahr später, am 1. April 2027, kommen weitere 3,1 Prozent obendrauf.

Doch der Abschluss bringt nicht nur mehr Geld. Die Verhandler haben auch den Manteltarifvertrag modernisiert. Das Kernstück: Bis zu zwei zusätzliche freie Tage pro Jahr. Die können Beschäftigte flexibel für Gesundheitsvorsorge oder Ehrenamt nutzen.

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Die Gewerkschaft hat besonders auf die Auszubildenden geschaut. Deren monatliche Vergütung steigt pauschal um 100 Euro. Hinzu kommt: Der Arbeitgeber übernimmt die Kosten für das Deutschlandticket.

Weil sich die Ausbildungsstrukturen verändert haben, gibt es jetzt eine neue Entgeltgruppe für das vierte Ausbildungsjahr. Die Bankengruppe will so junge Talente anlocken – und dem Fachkräftemangel etwas entgegensetzen.

Einigung in schwieriger Tariflandschaft

Der Abschluss kommt nach einer Phase harter Auseinandersetzungen. ver.di hatte die dritte Verhandlungsrunde für gescheitert erklärt und die Warnstreiks ausgeweitet. Wer hätte gedacht, dass es dann doch noch so schnell geht?

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Während die Sparda-Banken nun Ruhe haben, sieht es anderswo anders aus. Im saarländischen Einzel- und Versandhandel stocken die Gespräche – Termine wurden abgesagt, Angebote fehlen. Auch im Pharma-Großhandel wird gestreikt. Die Forderung: 7 Prozent mehr Lohn. Das Angebot der Arbeitgeber? Deutlich darunter.

Der Kompromiss bei den Sparda-Banken liegt bei über 6 Prozent Gesamtvolumen. Eine zeitnahe Lösung, die weitere Arbeitskämpfe in diesem Bereich verhindert.

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