Personalräte-Preis 2026: Zehn Projekte kämpfen um Gold und Silber
Veröffentlicht: 11.07.2026 um 01:31 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Am 9. Juli wurden die Nominierten für den Deutschen Personalräte-Preis bekannt gegeben. Zehn Projekte haben es auf die Shortlist geschafft und konkurrieren um die begehrten Auszeichnungen. Die Gremien aus öffentlichem Dienst und kommunalen Unternehmen überzeugten mit innovativen Ansätzen in der Mitbestimmung.
Von BVG bis Charité: Breite Auswahl aus Verwaltung und öffentlichem Dienst
Die Nominierten für 2026 spiegeln eine große Bandbreite an Tätigkeitsfeldern wider. Vertreten sind große städtische Betriebe wie der Gesamtpersonalrat der Berliner Verkehrsbetriebe und der Gesamtpersonalrat der Charité Berlin. Auch die staatliche Verwaltung ist prominent vertreten – etwa durch den Hauptpersonalrat Berlin und den Personalrat der Senatsverwaltung Berlin Spandau.
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Über die Hauptstadt hinaus wurden Projekte aus verschiedenen Bundesländern ausgewählt. Dazu gehören der Personalrat Schulen aus Bremen, der Gesamtpersonalrat des Landkreises Nordwestmecklenburg in Wismar sowie der Personalrat und die Schwerbehindertenvertretung des Gebäudemanagements Wuppertal.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei den Sicherheitsbehörden. Hier konnten sich die Polizei-Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung Nordrhein-Westfalen aus Düsseldorf, der Hauptpersonalrat der Polizei Rheinland-Pfalz in Mainz sowie die Bundespolizei-Hauptschwerbehindertenvertretung Berlin qualifizieren.
Gold, Silber, Bronze und Sonderpreise
Der Preis wird seit 2010 von der Fachzeitschrift „Der Personalrat“ aus dem Bund-Verlag vergeben. Neben den Hauptpreisen in Gold, Silber und Bronze gibt es gezielte Sonderpreise für spezifische Aspekte der Personalratsarbeit.
Dazu zählen Auszeichnungen für Jugend- und Auszubildendenvertretungen, die in Kooperation mit der DGB-Jugend vergeben werden. Ebenso werden besondere Leistungen von Schwerbehindertenvertretungen prämiert. Ein weiterer fester Bestandteil: der Sonderpreis der Debeka.
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Die Jury bewertete Projekte nach Kriterien, die über gesetzliche Standardaufgaben hinausgehen. Entscheidend war, wie Mitbestimmung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Organisationskultur beiträgt.
Preisverleihung im November in Berlin
Die feierliche Bekanntgabe der Gewinner ist für den 11. November 2026 geplant. Die Veranstaltung findet traditionell in Berlin im Rahmen des Schöneberger Forums statt.
Der Deutsche Personalräte-Preis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für Arbeitnehmervertretungen im öffentlichen Sektor. Ziel ist es, vorbildliche Projekte der Mitbestimmung sichtbar zu machen und den Austausch von Best-Practice-Beispielen zu fördern. Seit seiner Einführung vor sechzehn Jahren hat sich der Preis als Gradmesser für moderne Personalratsarbeit etabliert.
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