Mittagsschlaf: 30 bis 60 Minuten steigern Leistung optimal
15.06.2026 - 09:42:40 | boerse-global.de
Schlafforscherin Christine Blume empfiehlt in der Apotheken Umschau eine Zeitspanne zwischen 30 und 60 Minuten. Wer länger schläft, riskiert ausgeprägte Benommenheit oder Schlaftrunkenheit.
Der optimale Zeitpunkt liegt in den frühen Nachmittagsstunden oder direkt nach dem Mittagessen. Menschen mit Schlafstörungen sollten nach 15 Uhr kein Nickerchen mehr machen. Sonst leidet die nächtliche Ruhe.
Kognitive Vorteile durch kurze Ruhephasen
Kurze Schlafphasen am Tag verbessern nachweislich die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis. Besonders nach unzureichenden Nächten hilft ein Powernap, die Konzentration wiederherzustellen. Die psychologische Forschung hebt zudem die positive Wirkung auf die Stimmung hervor – ein wesentlicher Faktor für die psychische Belastbarkeit im Berufsalltag.
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Neue Studie: Zusammenhang mit Stoffwechselwerten
Eine am 15. Juni 2026 veröffentlichte Studie der Beijing University of Chinese Medicine untersuchte den Zusammenhang zwischen Schlafgewohnheiten und dem Serumharnsäurespiegel. Die Forscher werteten Daten von mehreren hunderttausend Probanden europäischer Herkunft aus.
Die Ergebnisse deuten auf unabhängige Risikofaktoren hin: Eine genetisch bedingt kürzere Schlafdauer sowie häufigere Tagesschlafphasen erhöhen die Harnsäurewerte. Einen umgekehrten Effekt – dass Harnsäurewerte das Schlafverhalten beeinflussen – konnte die Studie nicht nachweisen.
