Licht, Horizont

Licht am Horizont? Wann ist der Boden in Asien gefunden?

Veröffentlicht am: 16.02.2009 um 09:04 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Konjunkturdaten asiatischer Volkswirtschaften sehen dramatisch aus. Heute erreichte uns die Meldung, dass Japans Wirtschaft im vierten Quartal um 3,3 Prozent geschrumpft ist. Annualisiert sind es 12,7 Prozent. Es ist der größte Einbruch seit der Ölkrise 1974. Südkorea meldet heute ebenfalls revidierte Exportzahlen vom Januar. Anstelle des erwarteten Exporteinbruchs von 32,8 Prozent ist er mit 33,8 Prozent noch verheerender ausgefallen. Taiwan schockierte die Anleger in der vergangenen Woche mit einem Exportrückgang von 44 Prozent. Taiwans Importe gingen sogar um 56 Prozent zurück. Die Zahlen verheißen nichts Gutes. Für Asiens Exportnationen sind die Importe aus den USA und China von wesentlicher Bedeutung. China überraschte ebenfalls negativ. Die Importe gingen im Januar um über 40 Prozent zurück. Kein Wunder, dass die Exportunternehmen Stellenabbaumaßnahmen und massive Kostensenkungsprogramme einschlagen. Das wiederum trifft die Binnenmärkte. Konsumzurückhaltung ist die Folge und der Dominoeffekt nimmt seinen Lauf. Konjunkturprogramme geben Hoffnung Die staatlichen Konjunkturprogramme werden beinahe täglich vergrößert. Die Finanzspritzen, die beinahe jedes Land der Welt seinem Haushalt zuschanzt, können kaum noch beziffert werden. Bis die Finanzspritzen die Realwirtschaft und die Börsen erreichen, wird der Markt bereinigt. Es wird noch einige Pleiten geben. Die Gewinner werden diejenigen sein, die am Ende überleben. Licht am Horizont Während aktuell die Konjunkturprogramme und Rettungspläne der USA in deutschen Medien im Fokus stehen, sind erste positive Tendenzen an Chinas Börse schon zu erkennen. China hat seine Banken zur Kreditvergabe angehalten. Und mit 133 Milliarden Euro Krediten ALLEIN im Januar können Chinas Unternehmen wieder investieren. Die Liquiditätsbereitstellung westlicher Banken bleibt trotz der Milliardenhilfen dagegen rar. Es gibt noch Sektoren, in die Anleger jetzt investieren sollten! Mehrfach hat EMFIS.com die Chancen im chinesischen Umweltsektor aufgezeigt. Das Reich der Mitte ist für die Einhaltung seiner 5-Jahrespläne berühmt. Ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Planungsreihe ist die Förderung von Umweltschutzprogrammen. Staatlich verordnete CO2-Senkungen, Steuervorteile und eigene Investitionen im Umweltsektor treiben den chinesischen Umweltsektor an. Fazit: Investieren Sie in den Wachstumsmarkt China-Umwelt Selbst die überdurchschnittlich schnell wachsenden Umweltunternehmen hat die Finanzkrise hart getroffen. Beispielsweise erhalten Sie jetzt den „China Solar Index“ der Deutschen Bank (WKN: DB2CSL) für nur noch 1/3 des Emissionspreises. Dabei bleibt Chinas Solarbranche der Wachstumstreiber unter den global engagierten Solarunternehmen. Wir empfehlen den Index zum aktuellen Niveau zu kaufen. – Tipp2: CHINA ENERGY RECOVERY (WKN: A0Q7VW) erhält massenweise Neuaufträge. Das Unternehmen, das Anlagen für Wärmeenergie-Rückgewinnung herstellt, hat auch 2008 seinen Umsatz um über 100 Prozent gesteigert. Für 2009 hat China Energy Recovery bereits ein Orderbuch im Wert von über 19 Millionen US Dollar. Und wir befinden uns erst im Februar 2009. In Kürze erhalten Sie eine ausführliche Analyse zu dem schnell wachsenden Unternehmen.

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