Koalition, Innovations-Gesetz

Koalition will Innovations-Gesetz nachbessern

07.10.2023 - 08:03:39 | dts-nachrichtenagentur.de

Kurz vor der ersten Bundestagslesung haben Abgeordnete der Ampelkoalition angekündigt, das sogenannte "Freiheitsgesetz für die Bundesagentur für Sprunginnovationen" (Sprind) gegenüber dem Regierungsentwurf nachzubessern.

Bundestagsplenum - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Bundestagsplenum - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Der Kabinettsbeschluss für das Sprind-Freiheitsgesetz war ein wichtiger Meilenstein. Jetzt geht es im Parlament darum, die Praxistauglichkeit für die Sprind sicherzustellen", sagte die zuständige Grünen-Abgeordnete Anna Christmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

Auch bei FDP und SPD war Änderungsbereitschaft zu erkennen. "Jetzt folgt die Behandlung des Entwurfs im parlamentarischen Verfahren. Mein Ziel ist es, lähmende Kontrollmechanismen in der Förderung von Sprunginnovationen möglichst zeitnah und rechtssicher abzubauen", sagte der FDP-Abgeordnete Stephan Seiter der FAS. Sein SPD-Kollege Holger Mann sagte: "Im parlamentarischen Verfahren werden wir die Vorschläge der Sprind genauso ernsthaft diskutieren wie alle weiteren Änderungsvorschläge." Die Bundesagentur für Sprunginnovationen ist eine Agentur der Bundesregierung, die grundlegende Innovationen fördern soll. Ein neues Gesetz soll der Agentur mehr Handlungsfreiheit geben und Bürokratie abbauen, es stieß allerdings auf Kritik nicht nur bei der Agentur selbst, sondern auch bei der "Expertenkommission Forschung und Innovation" der Bundesregierung, die sich mehr Freiheit für die Agentur wünscht. Kommende Woche hat das Gesetz seine erste Lesung im Bundestag.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

wirtschaft | 64063779 |

Weitere Meldungen

Linke stellt Antrag für Übergewinnsteuer gegen Mineralölkonzerne Die Linke beantragt im Bundestag, dass die Regierung ein Gesetz zur "Übergewinnsteuer" und einen Spritpreisdeckel bei Mineralölkonzernen vorlegt.Die Einnahmen sollen in die Neuauflage des 9-Euro-Tickets und ein Energiekrisengeld für jedermann fließen - so steht es in einem Antragsentwurf für die Fraktionssitzung der Linken an diesem Dienstag, über den der "Spiegel" berichtet. (Politik, 17.03.2026 - 13:21) weiterlesen...

SPD-Fraktionsvize kritisiert Widersprüche bei Spritpreisen SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Vertreter der Mineralölwirtschaft in der Sitzung der Spritpreis-Taskforce als unbefriedigend und widersprüchlich kritisiert."Eigentlich geht es darum, dass die Weltmarktpreise sich natürlich auch in den Preisen an der Tankstelle ausdrücken sollten", sagte er den Sendern RTL und ntv. (Politik, 17.03.2026 - 10:44) weiterlesen...

Straße von Hormus: Reeder erhöhen Druck für diplomatische Lösung In der Debatte um einen Militäreinsatz in der Straße von Hormus haben die deutschen Reeder den Druck auf die Bundesregierung für eine diplomatische Lösung erhöht."Die Bundesregierung wägt in der aktuellen Lage verständlicherweise sehr sorgfältig ab", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). (Sonstige, 17.03.2026 - 07:56) weiterlesen...

Union will Mineralölkonzerne genauer in den Blick nehmen Die Unionsfraktion hält die Kritik von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an den hohen Spritpreisen für "berechtigt". (Politik, 15.03.2026 - 16:23) weiterlesen...