Kraftstoffpreise springen schon vor Ende des Tankrabatts nach oben / Preisanstieg innerhalb eines Tages um bis 7,5 Cent / ADAC kritisiert Vorgehen der Mineralölkonzerne scharf
01.07.2026 - 13:02:05 | presseportal.de
Auch im Vergleich mit den Kraftstoffpreisen der Vorwoche zeigt sich, wie stark die Ölkonzerne die Preise nach oben treiben - trotz unveränderter Rahmenbedingungen insbesondere beim Ölpreis und dem Wechselkurs von Euro zum US-Dollar. Danach ist der Preis für Super E10 binnen Wochenfrist um 10,6 Cent auf im Schnitt 1,923 Euro gestiegen. Diesel verteuerte sich seit der Vorwoche um 12,8 Cent auf 1,859 Euro.
Aus Sicht des ADAC verbieten sich angesichts der vorgezogenen Rücknahme des Tankrabatts aktuell weitere Preisanhebungen. Das Preisniveau bei beiden Sorten ist insbesondere seit dem Start des Österreich-Modells zumeist klar überhöht und der Tankrabatt wurde bereits vorzeitig von den Konzernen beendet. Eine erneute Verteuerung wäre damit nicht mehr gerechtfertigt.
Betrachtet man die Durchschnittpreise im Juni, sind die Kraftstoffpreise im Vergleich zum Mai spürbar gesunken - das zeigen die Zahlen des ADAC. So kostete Super E10 im Monatsmittel 1,870 Euro und damit 11,3 Cent weniger als im Vormonat. Diesel war im Juni im Monatsdurchschnitt mit 1,818 Euro je Liter sogar um 17,3 Cent billiger als im Mai. Der Rückgang der Spritpreise geht in erster Linie auf das Konto des gesunkenen Rohölpreises. Er fiel von knapp unter 100 US-Dollar zum Monatsanfang auf etwa 73 US-Dollar am 30. Juni. Im Mai hatte Brent-Öl häufig deutlich über der Marke von 100 US-Dollar notiert.
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