Infineon eröffnet 5-Milliarden-Fabrik in Dresden: 1.000 neue Jobs
02.07.2026 - 21:18:08 | boerse-global.de
Die Unternehmen reagieren damit auf steigende Umweltauflagen und bauen eigene Energieinfrastruktur auf.
K+S startet ökologische Wende an der Werra
Der Kasseler Düngemittelhersteller K+S hat die Umbauarbeiten für sein Transformationsprojekt „Werra 2060“ gestartet. Rund 600 Millionen Euro fließen in die Modernisierung der Produktion am Standort Wintershall.
Kernstück ist die Umstellung auf das trockene ESTA-Verfahren. Bis 2028 soll die neue Technologie das Produktionsabwasser um rund 50 Prozent reduzieren. Die Aufhaldung von Rückständen sinkt sogar um etwa 90 Prozent.
Im Werk im Werra-Revier arbeiten rund 4.400 Mitarbeiter. Es deckt etwa die Hälfte des EU-Bedarfs an Spezialdüngern.
Continental baut eigenen Windpark für Reifenwerk
Der Autozulieferer Continental geht bei der Energieversorgung neue Wege. In Twistetal entstehen drei Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von 267 Metern – unweit des Reifenwerks Korbach.
Das Projekt im mittleren zweistelligen Millionenbereich soll zusammen mit bestehenden Photovoltaik-Anlagen zwei Drittel des Standort-Strombedarfs decken. Die Nordex-Anlagen vom Typ N175/6.X leisten 20 Megawatt und produzieren jährlich rund 55 Gigawattstunden Strom.
Der Baubeginn ist noch für 2026 geplant. Rund anderthalb Jahre später soll der Windpark ans Netz gehen. Ein Vollwartungsvertrag mit Nordex läuft über 20 Jahre.
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Infineon eröffnet Fünf-Milliarden-Fabrik in Dresden
Heute hat Infineon seine „Smart Power Fab“ in Dresden eröffnet. Mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro ist es die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Halbleiterherstellers. Das Werk wurde drei Monate früher fertiggestellt als geplant.
Hier entstehen künftig Leistungshalbleiter und gemischte Signalbausteine auf 300-mm-Wafern. Die Komponenten sind essenziell für KI-Rechenzentren, Elektrofahrzeuge und Anlagen für erneuerbare Energien.
Durch den Neubau entstehen rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Die Kapazitäten am Standort Dresden verdoppeln sich damit.
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Langfristige Klimaziele in der Agrarwirtschaft
Der Saatgut-Spezialist KWS hat seine Nachhaltigkeitsziele bis 2035 definiert. Das Unternehmen will die Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1 und 2 um 63 Prozent senken. Zudem sollen Beratungsleistungen zu nachhaltigem Anbau auf 35 Millionen Hektar ausgeweitet werden.
KWS investiert jährlich rund 350 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Der Fokus liegt auf Züchtungsfortschritt in den Kernmärkten.
