Illegale, Vapes

Illegale Vapes an Schulen: Synthetische Cannabinoide gefährden Schüler

Veröffentlicht: 08.07.2026 um 14:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Schulen in DACH setzen auf psychische Gesundheit, Suchtprävention und Bewegung. Neue Projekte adressieren aktuelle Herausforderungen.

Schulgesundheit: Neue Programme für Psyche, Sucht & Bewegung
Illegale - Eine Gruppe von Schülern und Lehrern nimmt an verschiedenen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in einer modernen Schule teil. 08.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Psychische Belastbarkeit, Suchtprävention und betriebliches Gesundheitsmanagement für Lehrkräfte stehen heute im Fokus. Ein Überblick über aktuelle Programme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Rundum GESUND + SICHER“ für Lehrkräfte

Im Regierungsbezirk Münster startet ein umfangreiches Maßnahmenpaket für das Schuljahr 2026/2027. Der Titel: „Rundum GESUND + SICHER“. Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit von Lehrkräften und Landesbediensteten langfristig zu sichern.

Das Angebot setzt auf Präsenzveranstaltungen und Webinare. Schwerpunkte sind Entspannungsmethoden, Stressabbau und Resilienztraining. Hinzu kommen spezifische Kompetenzen wie Stimmtraining und Deeskalation.

Ein besonderes Element: „Sprech:ZEIT 24/7“ bietet rund um die Uhr telefonische Beratung. Ergänzt wird das Programm durch systemische Ansätze wie gesunde Führung und Ergonomie am Arbeitsplatz.

Illegale Vapes und neue Suchtgefahren

Die Suchtprävention steht vor neuen Herausforderungen. Ein Jahresbericht der Fachstelle für Sucht im Landkreis Verden für 2025 zeigt: Illegale Vapes mit synthetischen Cannabinoiden werden an Schulen verkauft. Die Folge: frühe Abhängigkeit unter Minderjährigen.

Seit der Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 steigen die Beratungsanfragen. Als Reaktion wurde die Online-Plattform „DigiSucht“ eingeführt.

Wien verfolgt eine abgestufte Strategie. In Volksschulen steht die Förderung von Lebenskompetenzen im Vordergrund. Bei Zehn- bis 14-Jährigen geht es um Risikokompetenz und digitale Balance.

Gewaltprävention mit Theater und Polizei

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Illegale Vapes mit synthetischen Cannabinoiden werden an Schulen verkauft – die Folgen sind frühe Abhängigkeit und steigende Beratungsanfragen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, wie Sie die Gefahr erkennen und Ihre Kinder schützen können. Jetzt Report anfordern

Im Landkreis Tuttlingen startete im Juli 2026 das Projekt „Auf Messers Schneide“. Theaterstücke und anschließende Workshops der Polizei sensibilisieren Schüler der siebten und achten Klassen sowie Berufsschüler für die Gefahren von Gewalt.

Ernährung: Was Deutschland von Japan lernen kann

Der internationale Vergleich zeigt unterschiedliche Ansätze gegen Bewegungsmangel und Fehlernährung. In Japan ist Ernährungserziehung seit 2005 gesetzlich als Schulfach verankert. Staatliche Standards und gemeinsames Mittagessen sorgen dafür, dass nur 10 bis 15 Prozent der Kinder übergewichtig sind. In Deutschland liegt die Quote Schätzungen zufolge bei 25 Prozent.

Schweiz: Streichung des Schulsports?

In der Schweiz sorgt das Projekt „Entflechtung 27“ für Diskussionen. Es sieht eine Streichung des obligatorischen Schulsports von drei Stunden pro Woche vor. Fachverbände und Sportlehrer warnen vor einer Schwächung der körperlichen Aktivität. Die Konsultationsphase läuft noch bis zum 10. Juli 2026.

Lokale Initiativen zeigen, wie es anders geht. In Falkensee wurden Anfang Juli Bewegungspässe an Grundschulen ausgegeben. Spielerische Aufgaben motivieren Kinder zu mehr Aktivität im Alltag.

Evidenzbasierte Programme als Qualitätsgarant

Bildungseinrichtungen setzen verstärkt auf zertifizierte Konzepte. Die „Grüne Liste Prävention“ gibt mit Stand Juli 2026 Orientierung über die Effektivität verschiedener Programme.

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Seit der Teillegalisierung von Cannabis steigen die Beratungsanfragen rasant. Die Online-Plattform DigiSucht bietet schnelle Hilfe – doch viele Eltern und Lehrkräfte wissen nicht, wie sie sie nutzen können. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen den Weg. DigiSucht-Leitfaden jetzt sichern

Auf der höchsten Nachweisstufe stehen „Klasse2000“ oder „Be Smart – Don’t Start“. „Lions-Quest“ oder „Faustlos“ gelten als wahrscheinlich effektiv. Diese Kategorisierung hilft Schulen, Ressourcen gezielt in wissenschaftlich belegte Maßnahmen zu investieren.

Parallel gewinnen medienpädagogische Ansätze an Bedeutung. Die Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz forderte im Juli 2026 verstärkte Aufklärung statt pauschaler Handyverbote. Nur so ließen sich Probleme wie Cybermobbing nachhaltig angehen.

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