GEFMA-Richtlinien aktualisiert: 20 neue Prüfkataloge für Facility Manager
25.06.2026 - 10:51:07 | boerse-global.de
Spezialisierte Software für die Instandhaltung gilt als entscheidender Hebel für Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Hoppe Unternehmensberatung.
Transparent und auditfest
Digitale Systeme machen betriebliche Abläufe nicht nur planbar, sondern lückenlos dokumentierbar. Die Hoppe Unternehmensberatung betont: Softwarelösungen zur Wartungsplanung erleichtern Audits massiv. Unternehmen stellen zentrale Nachweise über durchgeführte Instandhaltungsmaßnahmen bereit – und verbessern so ihre Nachweisfähigkeit gegenüber Auditoren.
Herkömmliche Methoden wie Excel-Listen oder Word-Dokumente stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Sie bilden die nötige Transparenz und isolierte Risikobetrachtungen oft nicht ausreichend ab.
Neue GEFMA-Richtlinien geben Orientierung
Der Deutsche Verband für Facility Management hat seine Richtlinien 444 und 445 aktualisiert. In der GEFMA 444 landeten 20 neue Prüfkataloge – unter anderem zu Auditierung, Checklisten und Nachhaltigkeit.
Für ein erfolgreiches Audit nach ISO 45001 ist eine lückenlose Dokumentation im Arbeitsschutz unerlässlich. Dieser kostenlose Report liefert praxiserprobte Hilfsmittel, die vor Behörden und Auditoren standhalten. Bewährte GBU-Vorlagen jetzt kostenlos sichern
Die GEFMA 445 berücksichtigt nun zusätzlich das Reinigungsmanagement sowie Help- und Service-Desks. Für Unternehmen dienen solche Zertifizierungen als wichtige Orientierung bei der Softwareauswahl.
Robotik-Norm und Cybersicherheit fordern Hersteller
Die neue ISO 10218:2025 stellt Hersteller in der Robotik vor Herausforderungen. Kendrion reagiert mit zertifizierten Lösungen, die kinematische Sicherheitsfunktionen überwachen – etwa Positionen oder Geschwindigkeiten in Zykluszeiten von zwei Millisekunden.
Parallel steigen die Anforderungen an IT-Sicherheit und vernetzte Produkte. Automatisierte Verfahren zur Bewertung von Sicherheitslücken werden immer wichtiger, um Normen wie IEC 62443 oder den Cyber Resilience Act zu erfüllen. Durch automatisierte Firmware-Analysen und Software-Stücklisten (SBOM) lässt sich der Aufwand für Dokumentation und Bewertung um über 60 Prozent reduzieren.
Die Vernetzung von Produktionsanlagen erhöht nicht nur die Effizienz, sondern schafft auch neue Einfallstore für digitale Angriffe. Wie Sie Sicherheitslücken proaktiv schließen und aktuelle gesetzliche Anforderungen erfüllen, erfahren Sie in diesem kostenlosen E-Book. Gratis-Ratgeber für Cyber-Security anfordern
Auch IT-Dienstleister sehen sich mit verschärften Vorgaben wie NIS2 oder DORA konfrontiert. Ein ganzheitlicher Sicherheitsbetrieb mit kontinuierlichem Monitoring und regelmäßigem Patch-Management entwickelt sich vom technischen Muss zum strategischen Wettbewerbsfaktor.
