Exilby®: Neues Cannabis-Mittel gegen chronische Kreuzschmerzen
10.06.2026 - 10:24:51 | boerse-global.de
Das Münchner Biopharmaunternehmen Vertanical erhielt Anfang Juni die Zulassung für Exilby®. Das Medikament basiert auf einem standardisierten Cannabis-Sativa-Vollspektrum-Extrakt und ist speziell für chronische Kreuzschmerzen entwickelt worden.
In Phase-3-Studien mit über 1.200 Patienten zeigte das Mittel eine signifikante Schmerzreduktion – ohne Abhängigkeitsrisiken. Die Markteinführung in Deutschland und Österreich startet im September 2026.
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Bewegung statt starrer Sitzhaltung
Doch Medikamente allein sind nicht die Lösung. Experten betonen zunehmend: Nicht die falsche Haltung ist das Problem, sondern der fehlende Wechsel.
Stundenlanges Verharren in einer Position gilt als größter Fehler im Büroalltag. Die Lösung: regelmäßiger Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Hocken. Sogenannte Bewegungssnacks – schon eine Minute Bewegung pro Stunde – können Verspannungen effektiv reduzieren.
Kurze Mobility-Routinen helfen nicht nur dem Rücken, sondern senken auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Beschwerden, die durch Dauersitzen entstehen.
Yoga, Pilates und Co. gegen den Nackenbuckel
Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) empfiehlt besonders schonende Yoga-Richtungen wie Hatha-, Yin- oder Restorative Yoga. Übungen wie der Herabschauende Hund, die Kind-Pose oder die Sphinx-Pose kräftigen Rücken und Schultern. Viele Krankenkassen bezuschussen zertifizierte Präventionskurse.
Auch Pilates wirkt. Eine aktuelle Studie mit Frauen zwischen 50 und 60 Jahren zeigte: Bereits einmonatiges Training dreimal pro Woche verbessert Ruheherzfrequenz, Blutdruck und Cortisolspiegel deutlich.
Für den Büroalltag empfehlen Fachleute gezielte Übungen wie Katze-Kuh, Schulterkreisen oder die Mobilisierung der Brustwirbelsäule an der Wand. So lässt sich der gefürchtete Nackenbuckel durch Bildschirmarbeit vermeiden.
KI als Personal Trainer
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Forscher der Drexel University und der Michigan State University präsentierten im Juni das System Biocoach. Der KI-Fitnesstrainer analysiert Bewegungsabläufe in Echtzeit per Kamera und erstellt ein 3D-Skelettmodell des Trainierenden.
Getestet an über 20 verschiedenen Übungen, gibt das System direkte Rückmeldungen zur Korrektur der Ausführung. Besonders im Homeoffice oder ohne menschlichen Trainer könnte das helfen.
Ein wichtiger Hinweis der Experten: Bei akuten, starken Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder neurologischen Symptomen ist eine ärztliche Abklärung zwingend erforderlich.
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