EU-Mobilitätspaket, Intelligente

EU-Mobilitätspaket: Intelligente Tachografen Pflicht ab Juli

03.07.2026 - 03:49:53 | boerse-global.de

Neue EU-Regeln für Transporter ab 2,5 Tonnen treten in Kraft. VW setzt auf vorausschauende Wartung, Dekra warnt vor Müdigkeit als Unfallursache.

EU-Mobilitätspaket: Neue Tachografenpflicht ab Juli 2026
EU-Mobilitätspaket - Ein modernes, teilweise digitalisiertes Fuhrpark-Dashboard mit einem digitalen Tachographen, der Daten anzeigt und Technologie sowie Compliance hervorhebt. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Seit dem 1. Juli 2026 gilt die nächste Stufe des EU-Mobilitätspakets. Betroffen sind alle grenzüberschreitenden gewerblichen Gütertransporte mit Fahrzeugen zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen. Unternehmen müssen ihre Flotten nun mit intelligenten Tachografen der zweiten Generation ausstatten.

Die Geräte erfassen Lenk- und Ruhezeiten sowie Kabotagevorgänge lückenlos. Fahrerkarten und systematische Datenerfassung werden zur Pflicht. Ausgenommen bleiben reine Inlandstransporte und spezifische Handwerkerregelungen.

TÜV startet Seminarreihe zur DGUV 70

Seit dem 2. Juli bietet der TÜV eine neue Seminarreihe zur Rechtssicherheit im Fuhrparkmanagement an. Im Zentrum steht die Zertifizierung nach DGUV 70, die für Unternehmen bei der Haftungsprävention entscheidend ist.

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Die Einhaltung rechtlicher Standards im Fuhrpark endet nicht bei der Fahrzeugtechnik, sondern umfasst auch die Absicherung der täglichen Logistikprozesse. Mit dieser kostenlosen Checkliste und dem Experten-Ratgeber sichern Sie sich gegen teure Rechtsfälle bei der Ladungssicherung ab. Warum erfahrene Logistiker diese Checkliste zur Ladungssicherung immer griffbereit haben

Die Weiterbildungen decken Kostenoptimierung, Car Policy und Anforderungen der Elektromobilität ab. Die Kosten liegen je nach Umfang zwischen 590 und 2.740 Euro. Experten betonen: Nachhaltiges Flottenmanagement braucht die Verknüpfung von rechtlicher Absicherung und technischer Innovation.

Predictive Maintenance: VW setzt auf Telematik

Volkswagen Nutzfahrzeuge kooperiert mit Connected Cars A/S für eine vorausschauende Diagnostik. Durch Telematik-Hardware in den Fahrzeugsystemen sollen Händler Wartungsbedarfe erkennen, bevor Defekte zu Standzeiten führen.

Der Rollout ist auf fünf Jahre ausgelegt, die Dienste werden schrittweise in allen europäischen Märkten eingeführt. Auch andere Anbieter wie die Infleet GmbH setzen auf cloudbasierte Lösungen und GPS-Ortung, um Leerfahrten zu reduzieren und elektronische Fahrtenbücher zu automatisieren.

Unfallanalysen: Müdigkeit als Hauptrisiko

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Neben der technischen Überwachung ist die fachgerechte Unterweisung der Mitarbeiter ein zentraler Baustein, um Haftungsrisiken von über 60.000 € effektiv vorzubeugen. Nutzen Sie dieses kostenlose Paket aus PowerPoint-Vorlagen und Quiz-Tests, um Ihre Ladungssicherungs-Schulung rechtssicher und in Rekordzeit vorzubereiten. Ladungssicherungs-Unterweisung in Minuten fertig: Kostenlose Vorlagen für Profis

Der Dekra Verkehrssicherheitsreport 2026 identifiziert Müdigkeit, Stress und Ablenkung als primäre Unfallursachen im Güterverkehr. Die Prüforganisation fordert konsequente Kontrollen der Ruhezeiten und mehr Lkw-Stellplätze.

Parallel rücken ökologische Kennzahlen in den Fokus. Der Fuhrparkverband Austria bietet mit dem Tool „mobiliti“ bereits Berechnungen zu TCO und CO2-Bilanzen. Ab April 2026 setzt die CountEmissionsEU-Verordnung neue Standards für die Emissionsberichterstattung, gefolgt vom ETS II im Jahr 2028.

Branchenbündnisse wie der KEP Wirtschaftsdienst haben bereits über 600 batterieelektrische Fahrzeuge zu Sonderkonditionen beschafft. Solche Initiativen kombinieren finanzielle Anreize mit Testflotten, um die Praktikabilität der Elektromobilität im Logistikalltag zu demonstrieren.

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