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EM Stocks Review: Osteuropa – Russland ganz in rot

Veröffentlicht: 11.09.2006 um 18:20 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

In Russland kam es heute zu weiteren heftigen Verkäufen. Der RTS Index gab heute um weitere 56,44 Punkte (3,55 %) auf 1.534,68 nach, dem tiefsten Stand seit dem 26. Juli 2006. Der Ölpreis rutschte um weitere 2,15 % ab und zog so Unternehmen wie Gazprom und LukOil und die Surgutneftegaz nach unten. Hinzu kommen weitere Gewinnmitnahmen. Gazprom verbilligte sich um 4,93 % auf 10,60 USD. LukOil gab um 4,56 % auf 78,50 USD nach, Surgutneftegaz verlor 5,18 % auf 1,28 USD. Auch die Tatneft verlor, die Aktie gab um 5,11 % auf 4,46 USD nach. Die Sberbank rutschte um 6,14 % auf 2065 USD ab. Der Minenbetreiber Norilsk Nickel rutschte mit 2,82 % auf 120,50 USD noch recht bescheiden ab, ebenso gab die UES um 2,87 % auf 2,87 % ab. Da die Schwelle von 1.570 Punkten, die als Widerstand galt, bereits am Mittag durchbrochen war, sehen nun Analysten den nächsten Widerstand bei 1.500 Punkten. Des Weiteren schauen die Analysten wieder in die USA, in der Erwartung neuer Nachrichten über eine Entscheidung zur Zinspolitik. Die Öl- und Metallpreise zogen den Markt in Russland nach unten und sobald diese wieder steigen, wird auch der RTS Index wieder nach oben ziehen, so Analysten. Das russische Statistikamt gab heute bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt Russlands im ersten Halbjahr bei 6,5 % und damit bei 350 Mrd. Euro lag. Auf Jahressicht soll das BIP weiterhin bei 6,6 % liegen. Der Prager Aktienindex PX gab heute ebenfalls nach, mit 0,63 % fielen die Verluste aber erheblich geringer aus, der Index schloss auf einem Stand von 1.460,1 Punkten. Bei den Einzelwerten verlor die CEZ 1,30 % auf 822 Kronen. Die Erste Bank verlor 1,28 % auf 1.312 Kronen, die Komercni Banka hingegen legte leicht um 0,09 % zu. Die Philip Morris CR stieg um 0,04 % auf 9.355 Kronen. Die Telefonica O2 CR gab leicht um 0,2 % auf 496,60 Kronen nach, die Unipetrol verlor 0,59 % auf 202 Kronen und die Zentiva gab um 0,4 % auf 1.248 Kronen. Nachdem die Börse in Ungarn in der letzten Woche erhebliche Einbrüche zu verbuchen hatte, fielen die Verluste heute mit 0,28 % auf 21.685 Punkte erheblich geringer aus. Das Handelsvolumen lag mit 16 Mrd. Forint unter dem Durchschnitt. Die OTP Bank konnte heute um 1,7 % auf 6.305 Forint zulegen. Das Unternehmen gab heute bekannt, aus dem Übernahmekampf um die österreichische BAWAG Bank auszusteigen. Die Magyar Telekom rutschte um 0,3 % auf 887 Forint ab, die Ratingagentur Standard & Poor’s hat heute seine Aussicht für das Unternehmen von „stabil“ auf „negativ“ abgestuft, das A-Rating wurde beibehalten. Hier könnte es morgen zu weiteren Abverkäufen kommen. Der Pharmaproduzent Richter Gedeon rutschte um 0,4 % auf 46.810 Forint ab, der Ölkonzern MOL gab um 2,0 % auf 20.505 Forint nach. Der polnische WIG20 Index verlor heute 0,98 % auf 2.967,20 Punkte. Am Nachmittag konnte sich der Index leicht nach oben retten. Die Agora Mediengruppe konnte um 1,13 % auf 28,10 Zloty zulegen, die KGHM rutschte um weitere 3,54 % auf 109 Zloty ab, der Kupferpreis gab heute um 3,69 % nach. Der Ölkonzern PKN Orlen gab um weitere 4,7 % auf 47,65 Zloty, die Lotos verlor 2,59 % auf 48,80 Zloty. Der Softwareprogrammierer Prokom konnte um 1,2 % auf 134,60 Zloty zulegen. Die Telekommunikationsgesellschaft TPSA legte um 0,62 % auf 21,03 Zloty zu. Claudius Strehlau PS.Lesen Sie weitere aktuelle Nachrichten zu den Emerging Markets auf www.emfis.com

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