Iran-Krise treibt Preise für medizinische Schutzausrüstung
18.03.2026 - 13:00:05 | dts-nachrichtenagentur.de"Sechs von zehn Herstellern aus China nehmen momentan keine Bestellungen mehr an - weil das Rohmaterial wieder gehandelt wird wie zu Corona-Zeiten. Wer am meisten zahlt, kriegt es", sagte Michael Koch, Produkt-Projektmanager beim Medizingroßhändler Medika Medizintechnik, dem "Spiegel". Preissteigerungen von mindestens 20 Prozent hält Koch für realistisch. Das Harzklinikum im sachsen-anhaltinischen Quedlinburg warnt bereits laut "Spiegel" vor Aufschlägen von bis zu 30 Prozent, die die Krankenhäuser "hart treffen würden".
In deutschen Krankenhäusern sind Engpässe bislang noch nicht spürbar - die Lager sind noch gefüllt. Branchenkenner warnen jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis sich die Krise zeigen würde.
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