IMK, Firmengewinne

IMK: Firmengewinne treiben Inflation an

27.09.2023 - 14:58:10 | dts-nachrichtenagentur.de

Deutsche Unternehmen haben seit Mitte 2021 sogenannte preistreibende Gewinne erzielt, die stärker ausfallen als im europäischen Vergleich.

Erdbeeren im Supermarkt (Archiv) - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Erdbeeren im Supermarkt (Archiv) - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur

Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), über die die "Zeit" berichtet. Die Forscher analysierten Daten des Statistischen Bundesamtes, anhand derer sich Aussagen für unterschiedliche Wirtschaftszweige treffen lassen.

Besonders hohe Gewinnsteigerungen waren demzufolge beim Baugewerbe zu beobachten: Die Gewinne verdoppelten sich dort im Vergleich zu 2019, während die Löhne in der Branche lediglich um ein Viertel stiegen. Auch Landwirtschaft und Handel haben ihre Gewinne während der Inflation vergrößert - in diesem Fall könnten diese allerdings auf Energiepreissteigerungen und Folgen der Corona-Pandemie zurückgehen, die sich nun wieder abschwächen. Seit Anfang 2023 sind die Gewinne in der Landwirtschaft auf ihr Vor-Krisen-Niveau zurückgefallen. Die Forscher vom IMK prognostizieren in der "Zeit", dass sich die Inflationsraten Ende 2024 normalisieren könnten. Weitere Zinserhöhungen, sagt Sebastian Dullien, Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des IMK, haben "jetzt keine positiven Effekte, dafür Nebenwirkungen: weniger Investitionen in den Wohnungsbau und die erneuerbaren Energien zum Beispiel."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
wirtschaft | 64032310 |

Weitere Meldungen

Linke stellt Antrag für Übergewinnsteuer gegen Mineralölkonzerne Die Linke beantragt im Bundestag, dass die Regierung ein Gesetz zur "Übergewinnsteuer" und einen Spritpreisdeckel bei Mineralölkonzernen vorlegt.Die Einnahmen sollen in die Neuauflage des 9-Euro-Tickets und ein Energiekrisengeld für jedermann fließen - so steht es in einem Antragsentwurf für die Fraktionssitzung der Linken an diesem Dienstag, über den der "Spiegel" berichtet. (Politik, 17.03.2026 - 13:21) weiterlesen...

SPD-Fraktionsvize kritisiert Widersprüche bei Spritpreisen SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Vertreter der Mineralölwirtschaft in der Sitzung der Spritpreis-Taskforce als unbefriedigend und widersprüchlich kritisiert."Eigentlich geht es darum, dass die Weltmarktpreise sich natürlich auch in den Preisen an der Tankstelle ausdrücken sollten", sagte er den Sendern RTL und ntv. (Politik, 17.03.2026 - 10:44) weiterlesen...

Straße von Hormus: Reeder erhöhen Druck für diplomatische Lösung In der Debatte um einen Militäreinsatz in der Straße von Hormus haben die deutschen Reeder den Druck auf die Bundesregierung für eine diplomatische Lösung erhöht."Die Bundesregierung wägt in der aktuellen Lage verständlicherweise sehr sorgfältig ab", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). (Sonstige, 17.03.2026 - 07:56) weiterlesen...

Union will Mineralölkonzerne genauer in den Blick nehmen Die Unionsfraktion hält die Kritik von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an den hohen Spritpreisen für "berechtigt". (Politik, 15.03.2026 - 16:23) weiterlesen...