Deutsche Bank: China überholt 2020 die USA!
Veröffentlicht: 23.04.2009 um 16:52 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)
Auf dem internationalen Parkett ist die Deutsche Bank für extreme Prognosen bekannt. Und berühmt dafür, dass sie meist auch noch Recht behält. Jüngstes Beispiel war das Kursziel für General Motors: NULL! Heute sorgt die Deutsche Bank erneut für weltweites Aufsehen: Ab 2020 wird China die USA als Weltnation nach Bruttoinlandsprodukt eingeholt haben.
Für 70 Prozent des globalen Wachstums werden die Emerging Markets verantwortlich sein, sagte der Deutsche Bank Chef-Volkswirt für China Mr. Jun Ma auf einer Konferenz im Millionärszentrum Hong Kong. Merken Sie sich, liebe Leser, diese Namen. In Zukunft werden die China-Volkswirte für den Raum Asien und vor allem China eine wachsende Bedeutung auf dem Weltmarkt erhalten. Und wieder, wieder, wieder stellt sich für uns dieselbe Frage: „Wieso investieren deutsche Anleger mehr Geld im EU-Raum und den USA?“ Eine verkehrte Welt.
China wird die gesamten asiatischen Emerging Markets stimulieren! Riesige Investitionen von den beinahe 2 BILLIONEN US Dollar sollen in die umliegenden Schwellenländer fließen. All diese Märkte werden schlussendlich – wie in meinem Buch „Investieren in Asien“ – zu einem gigantischen Binnenmarkt führen. Die gesamte Asien-Region würde (wird) dann eine Kraft haben, die Europa und die USA erblassen lässt.
Auf EMFIS.com und im Asien-Trends.de werden Sie regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der asiatischen Märkte informiert. Die Euphorie, die in Asien selbst während der Weltdepression herrscht, können sich Anleger mit deutschem Wohnsitz kaum vorstellen! Deshalb ist EMFIS.com stolz und glücklich, seine Hauptredaktion in den Zentren Asiens zu haben. Denn der Anstieg im chinesischen Inlandsmarkt von rund 38 Prozent seit Jahresbeginn, gegenüber einem Verlust der US- und EU-Börsen von über fünf Prozent, spricht einfach Bände. HIER in Asien, liebe Anleger, finden die Freudentänze statt. Die Trauerfeier an den Börsen bleibt im Westen.
Ihr Rainer Hahn, Bangkok, 23.April 2009
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