Von Notz sieht in Razzia Beleg für wirksame Russland-Sanktionen
02.02.2026 - 15:54:24Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, sagte dem "Handelsblatt": "Leider überrascht es mich nicht, dass es Unternehmen gibt, die zur Maximierung ihrer Gewinne im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen." Es könne nicht sein, dass Deutschland die Ukraine mit Steuergeldern unterstütze, während gleichzeitig Unternehmen "über dunkle Kanäle auf Kosten der ukrainischen Opfer Geld verdienen und die Kriegskasse Putins füllen". Es werde höchste Zeit, diesen Vorgängen konsequent nachzugehen. "Entscheidend wird nun sein, welche deutschen Firmen darin verstrickt sind", sagte die FDP-Politikerin.
Auch von Notz fordert eine umfassende Aufklärung der Hintergründe. Die "kriminelle Energie", mit der politische Vorgaben unterlaufen worden seien, scheine groß. "Das genaue Netzwerk und die sich offenbar gebildete kriminelle Vereinigung zur Unterstützung des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs in der Ukraine müssen nun schnellstmöglich und vollständig ausgeleuchtet werden." Es gehe darum, Hintermänner und weitere Beteiligte sowie den genauen Umfang von Firmen, Lieferungen und Mittätern zu ermitteln.


