Reise, Schifffahrt

Aida erwartet 2026 stärkeres Kreuzfahrtjahr

07.05.2026 - 09:51:14 | dts-nachrichtenagentur.de

Der deutsche Kreuzfahrt-Marktführer Aida rechnet trotz der Nahost-Krise mit keiner Buchungszurückhaltung.

AIDAsol (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
AIDAsol (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
"Kreuzfahrten sind der Wachstumsmotor der Touristik", sagte Aida-Chef Felix Eichhorn der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Er gehe davon aus, dass Aida 2026 ein stärkeres Jahr erlebt als 2025.

Die Entwicklung sei positiver als im landseitigen Tourismus. "Die Reiseveranstalter übertreffen die Umsätze aus der Vor-Pandemie-Zeit, ihre Kundenzahl ist in Summe niedriger. Die Kreuzfahrtbranche zählt 30 Prozent mehr Passagiere als 2019", sagte Eichhorn. Die Herausforderung sei eher, dass kurzfristig für zahlreiche Fahrten keine freien Kabinen mehr verfügbar seien.

Die Kreuzfahrtbranche erreichte zuletzt drei Millionen Passagiere aus Deutschland, es gebe aber mehr Urlauber, die sich eine Schiffsreise vorstellen könnten. "Es steht außer Frage, dass die Branche die Schwelle von vier Millionen Gästen im Jahr überschreiten wird. Begrenzend wirkt nicht die Nachfrage, sondern die Zahl der Schiffe", sagte Eichhorn.

Nachforderungen wegen höherer Kraftstoffpreise erteilte Eichhorn eine Absage: "Wir werden nachträglich keine Treibstoffzuschläge auf Kreuzfahrten erheben." Dabei habe sich Aida nicht gegen Preisschwankungen bei Kraftstoffen abgesichert. Hedging-Kontrakte machten in Krisen zwar Kosten planbarer, könnten aber ungünstig sein, wenn die Preise fallen. "Wir sind nicht gehedgt. Bei uns hat Kraftstoff einen signifikant kleineren Anteil an den Gesamtkosten als bei einer Fluggesellschaft", sagte er.

de | wirtschaft | 69287736 |

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP 2: Aufbruchsignale in Deutschland? Industrie macht Merz Versprechen (Tippfehler in der Überschrift bereinigt)BERLIN - Seit Jahren steckt die deutsche Wirtschaft in einer Krise, viele Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück - kommt bald ein Umschwung? Der Tag der Industrie in Berlin steht im Zeichen des Reformkurses der Bundesregierung. (Boerse, 23.06.2026 - 14:57) weiterlesen...

ROUNDUP 2; Aufbruchsignale in Deutschland? Industrie macht Merz Versprechen BERLIN - Seit Jahren steckt die deutsche Wirtschaft in einer Krise, viele Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück - kommt bald ein Umschwung? Der Tag der Industrie in Berlin steht im Zeichen des Reformkurses der Bundesregierung. (Boerse, 23.06.2026 - 14:54) weiterlesen...

Aufbruchsignale in Deutschland? Industrie macht Merz Versprechen Seit Jahren steckt die deutsche Wirtschaft in einer Krise, viele Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück - kommt bald ein Umschwung? Der Tag der Industrie in Berlin steht im Zeichen des Reformkurses der Bundesregierung. (Boerse, 23.06.2026 - 14:45) weiterlesen...

Monopolkommission warnt vor überteuerten Rüstungsgeschäften Die Monopolkommission warnt die Bundesregierung vor überteuerten Rüstungsgeschäften durch mangelnden Wettbewerb, ein verkrustetes Beschaffungswesen und zunehmend dominante Konzerne wie Rheinmetall.Tomaso Duso, Chef der Monopolkommission, sagte der "Süddeutschen Zeitung", ihm wäre lieber gewesen, dass weniger Geld ausgegeben werde, aber dann schneller versucht werde, neue Wege zu gehen. (Politik, 23.06.2026 - 14:25) weiterlesen...

Datev: Umsatz im deutschen Mittelstand sinkt um 1,4 Prozent Der Umsatz im deutschen Mittelstand ist im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gesunken. (Wirtschaft, 22.06.2026 - 16:10) weiterlesen...

Rheinmetall offen für Kooperation mit Ukrainern Rund drei Monate nach den stark kritisierten Aussagen von Rheinmetall-Chef Armin Papperger zur ukrainischen Drohnenindustrie sucht Deutschlands größter Rüstungskonzern die Nähe zu ukrainischen Herstellern von weitreichenden Waffensystemen.Papperger sagte dem "Handelsblatt", die ukrainische Rüstungsindustrie sei sehr dynamisch. (Wirtschaft, 22.06.2026 - 14:28) weiterlesen...