Industrie, Geschäftsklima

Geschäftsklima in Chemieindustrie verbessert sich minimal

04.08.2023 - 07:50:24 | dts-nachrichtenagentur.de

Das Geschäftsklima in der chemischen Industrie hat sich im Juli nur geringfügig verbessert.

Industrieanlage - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Industrieanlage - Foto: über dts Nachrichtenagentur

Der vom Münchener Ifo-Institut gemessene Indikator kletterte von minus 28 Punkten im Juni auf minus 25 Punkte im Juli. "Zwar ist die rasante Talfahrt in der Chemie vorerst unterbrochen, eine baldige Erholung ist aber leider nicht in Sicht", sagte Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.

Schlechter als im Juni beurteilten die Unternehmen die Nachfrage nach chemischen Produkten: Der Indikator fiel auf minus 21,5 Punkte nach minus 16,7 im Juni. Die Urteile zum Auftragsbestand fielen auf minus 54,6 Punkte und somit auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise. Auch die Produktionspläne gingen stark zurück auf minus 23,1 Punkte, nach minus 13,1 im Juni. "Nicht nur die stark gestiegenen Energiepreise zwingen die Chemieindustrie, ihre Produktion zu drosseln. Es ist auch die Abschwächung der globalen Nachfrage", sagte Wolf. Eine der wenigen positiven Entwicklungen stellt lediglich die Versorgung mit Vorprodukten dar: Nur noch 7,6 Prozent der Unternehmen meldeten Engpässe.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
wirtschaft | 63883682 |

Weitere Meldungen

Wechsel von Fraunhofer-Forscher zu Huawei alarmiert Bundespolitik Der Wechsel eines deutschen Spitzenforschers zum chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei hat in Berlin eine Debatte über Forschungssicherheit und drohenden Know-how-Abfluss ausgelöst. (Politik, 19.03.2026 - 14:55) weiterlesen...

Wiese hält Übergewinnsteuer für sinnvoll SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese hält die Einführung einer "Übergewinnsteuer" auf Krisenprofite von Mineralölkonzernen für sinnvoll. (Politik, 19.03.2026 - 11:50) weiterlesen...

Klingbeil lässt Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne prüfen Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lässt derzeit offenbar die Einführung einer "Übergewinnsteuer" auf Krisenprofite der Mineralölkonzerne prüfen. (Politik, 19.03.2026 - 07:10) weiterlesen...

Linke stellt Antrag für Übergewinnsteuer gegen Mineralölkonzerne Die Linke beantragt im Bundestag, dass die Regierung ein Gesetz zur "Übergewinnsteuer" und einen Spritpreisdeckel bei Mineralölkonzernen vorlegt.Die Einnahmen sollen in die Neuauflage des 9-Euro-Tickets und ein Energiekrisengeld für jedermann fließen - so steht es in einem Antragsentwurf für die Fraktionssitzung der Linken an diesem Dienstag, über den der "Spiegel" berichtet. (Politik, 17.03.2026 - 13:21) weiterlesen...

SPD-Fraktionsvize kritisiert Widersprüche bei Spritpreisen SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Vertreter der Mineralölwirtschaft in der Sitzung der Spritpreis-Taskforce als unbefriedigend und widersprüchlich kritisiert."Eigentlich geht es darum, dass die Weltmarktpreise sich natürlich auch in den Preisen an der Tankstelle ausdrücken sollten", sagte er den Sendern RTL und ntv. (Politik, 17.03.2026 - 10:44) weiterlesen...

Straße von Hormus: Reeder erhöhen Druck für diplomatische Lösung In der Debatte um einen Militäreinsatz in der Straße von Hormus haben die deutschen Reeder den Druck auf die Bundesregierung für eine diplomatische Lösung erhöht."Die Bundesregierung wägt in der aktuellen Lage verständlicherweise sehr sorgfältig ab", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). (Sonstige, 17.03.2026 - 07:56) weiterlesen...