Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Natur, Alpen, Deutschland-Reise, Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Kultur, Geschichte, Julische Alpen

Nationalpark Triglav: Sloweniens wilder Norden rund um Bled

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 08:38 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Der Nationalpark Triglav (Triglavski narodni park) bei Bled in Slowenien vereint türkisfarbene Flüsse, schroffe Gipfel und alpine Kultur. Warum gerade dieser Park für Reisende aus Deutschland ein besonderes Naturerlebnis ist.

Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Natur, Alpen, Deutschland-Reise, Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Kultur, Geschichte, Julische Alpen, Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Outdoor, Naturpark, DACH-Reisende, Illustration mit AI erstellt.
Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Natur, Alpen, Deutschland-Reise, Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Kultur, Geschichte, Julische Alpen, Nationalpark Triglav, Triglavski narodni park, Bled, Slowenien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Outdoor, Naturpark, DACH-Reisende, Illustration mit AI erstellt.

Wer vom Ufer des Bleder Sees in Richtung Norden blickt, ahnt kaum, wie wild, hoch und ursprünglich die Landschaft nur wenige Kilometer entfernt wird: Im Nationalpark Triglav, lokal Triglavski narodni park (auf Deutsch sinngemäß „Triglav-Nationalpark“), treffen türkisfarbene Bergflüsse auf gigantische Kalksteinwände, traditionelle Alpenweiden und die höchsten Gipfel Sloweniens. Hier verdichtet sich das alpine Erbe des Landes zu einem Schutzgebiet, das für viele Sloweninnen und Slowenen identitätsstiftend ist – und für Reisende aus Deutschland eines der spannendsten Naturziele im Alpenraum.

Nationalpark Triglav: Das ikonische Wahrzeichen von Bled

Der Nationalpark Triglav liegt im Nordwesten Sloweniens und umfasst einen großen Teil der Julischen Alpen, jener hochalpinen Region, die sich westlich von Bled bis an die Grenze zu Italien und Österreich erstreckt. Obwohl der Park flächenmäßig deutlich größer ist als die Stadt Bled selbst, gehört der bekannte Urlaubsort mit seinem See und der Bleder Burg zu den wichtigsten touristischen Toren in den Nationalpark.

Namensgeber des Parks ist der Triglav, mit rund 2.864 m der höchste Berg Sloweniens und zugleich einer der markantesten Gipfel der Ostalpen. Der Triglav ist nicht nur eine Naturerscheinung, sondern auch nationales Symbol: Er ziert die Staatsflagge und das Wappen Sloweniens und wird als „heiliger Berg“ des Landes verstanden. Diese Symbolkraft erklärt, warum der Schutz der Region bereits im frühen 20. Jahrhundert öffentlich diskutiert wurde und der heutige Nationalpark zu einem identitätsprägenden Projekt geworden ist.

Für Reisende aus Deutschland wirkt der Nationalpark Triglav wie eine Mischung aus bekannten Bildern aus dem Berchtesgadener Land, der Ötztal-Region und Teilen Südtirols – gleichzeitig aber deutlich ruhiger und vielerorts weniger überlaufen. Das Zusammenspiel aus ursprünglichen Berglandschaften, klaren Gletscherbächen, weiten Hochalmen und kleinen traditionellen Dörfern bildet eine Kulisse, in der Sloweniens alpine Kultur besonders anschaulich wird.

Rund um Bled ist der Park vor allem über Täler wie das Radovna-Tal und die Upper-Sava-Region erreichbar, während das bekannte So?a-Tal auf der Westseite des Parks liegt. Reisende können so innerhalb weniger Tage ganz unterschiedliche Landschaftstypen erleben: vom sanften Seepanorama bei Bled bis zur dramatischen Schlucht der Vintgar-Klamm und den Karstquellen der So?a.

Geschichte und Bedeutung von Triglavski narodni park

Die Geschichte des Triglavski narodni park beginnt lange, bevor es moderne Nationalparks gab. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten sich Naturschützer und alpine Vereine für die Bewahrung der Hochgebirgslandschaft rund um den Triglav ein. Der erste konkrete Schritt zu einem Schutzgebiet wurde in der Zwischenkriegszeit vollzogen: Damals entstand ein kleineres Schutzareal im Bereich des heutigen „Alpenparks“, das als Vorläufer des Nationalparks gilt.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Idee eines umfassenden Nationalparks an Gewicht. Slowenien war damals Teil der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien, und die Julischen Alpen entwickelten sich zu einem wichtigen Erholungsgebiet für die Bevölkerung des gesamten Bundesstaates. Mit wachsender touristischer Nutzung und dem Ausbau der Infrastruktur wuchs zugleich die Erkenntnis, dass die empfindlichen Gebirgsökosysteme langfristigen Schutz benötigen.

Die formelle Ausweisung des Triglav-Nationalparks in seiner heutigen Struktur wurde in Etappen vollzogen: Zunächst wurde ein Kerngebiet rund um den Triglav und Teile der Julischen Alpen als Nationalpark festgelegt. In späteren Jahren folgten Erweiterungen, um die zusammenhängende Hochgebirgslandschaft besser zu integrieren. Heute gilt der Triglavski narodni park als einziges Nationalpark-Schutzgebiet Sloweniens und nimmt eine besondere Stellung im nationalen Naturschutzsystem ein.

Die Bedeutung des Parks geht jedoch über den Naturschutz hinaus. In der slowenischen Gesellschaft ist der Besuch des Triglav eine Art Initiationsritus: Viele Menschen planen bewusst, wenigstens einmal im Leben auf dem Gipfel zu stehen. Dieser kulturelle Wert ähnelt symbolträchtigen Bergen wie dem Großglockner in Österreich oder dem Mont Blanc in Frankreich, ist aber in Slowenien noch stärker mit der nationalen Identität verknüpft.

Für deutsche Leser ist wichtig zu wissen: Der Triglav-Nationalpark arrangiert Schutz und Nutzung über eine ausgearbeitete Schutzordnung, die den Rahmen für Tourismus, Landwirtschaft und traditionelle Almwirtschaft vorgibt. Die parkinterne Verwaltung arbeitet dafür mit Gemeinden, Tourismusverbänden und internationalen Fachorganisationen zusammen, um das Gebiet als lebendige Kulturlandschaft zu erhalten. Die UNESCO führt Teile der Julischen Alpen im Kontext verschiedener Programme als besonders schützenswerte Natur- und Kulturlandschaften; Naturschutzorganisationen und Bergsteigerverbände verweisen regelmäßig auf den Park als gelungenes Beispiel für integrativen Gebirgsschutz.

Architektur, Natur und besondere Merkmale

Der Nationalpark Triglav ist kein Bauwerk im klassischen Sinn, aber sein Charakter wird von mehreren Elementen geprägt, die sich wie „natürliche Monumente“ und kulturelle Markierungen lesen lassen. Dazu gehören die Hochgipfel der Julischen Alpen, ihre Täler und Schluchten, Bergseen, Karstformationen sowie die alpine Architektur von Hütten und Dörfern.

Geologisch bestehen die Julischen Alpen überwiegend aus Kalkstein und Dolomit, was die typischen hellen Felswände und tief eingeschnittenen Täler erklärt. Diese Gesteine sind stark wasserlöslich und bilden Karstphänomene – Dolinen, Höhlen, unterirdische Flusssysteme und Quelltrichter. Reisende erleben dies etwa an Karstquellen, an denen Flüsse scheinbar aus dem Fels entspringen, oder an trockenen Karsttälern, die nur saisonal Wasser führen.

Besonders bekannt ist das So?a-Tal im westlichen Teil des Parks. Die So?a gilt als einer der klarsten Flüsse Europas und schimmert in einem ausgeprägten Türkis, das durch mineralische Zusammensetzung und Lichtbrechung entsteht. Die Kombination aus wildem Flusslauf, engen Schluchten und umliegenden Gipfeln macht das Tal zu einer ikonischen Landschaft, die in zahlreichen Bildbänden über Slowenien abgebildet ist.

Im Nordteil des Parks nahe Bled fällt die Vintgar-Klamm auf. Diese Schlucht wurde touristisch erschlossen, indem Holzstege und Brücken entlang des Flusslaufs angelegt wurden. Besucher können so sicher durch die enge, teilweise überhängende Felslandschaft wandern und die Kraft des Wassers aus nächster Nähe erleben. Die Konstruktionen selbst sind funktional gehalten und fügen sich zurückhaltend in die Natur ein; sie werden regelmäßig erneuert und gewartet, um Sicherheit zu gewährleisten.

Architektonisch prägen vor allem Berghütten und traditionelle Gehöfte das Bild des Triglav-Nationalparks. Die Hütten folgen meist einem alpinen Bauprinzip mit Holz, Stein und steilen Dächern, um Schneeabgänge zu erleichtern. Sie dienen als wichtige Infrastruktur für Bergsteigende, Wanderer und Skitourengeher und fungieren zugleich als kulturelle Orte, an denen alpine Küche und Bergkultur gepflegt werden. Die Dörfer im Park und am Rand – darunter Orte in der Gemeinde Bohinj oder in der Region rund um Kranjska Gora – zeigen typische Merkmale der slowenischen Alpenarchitektur: Holzbalkone, Satteldächer, bemalte Fassaden und eine enge Verbindung von Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude.

Die Flora des Parks reicht von montanen Buchenwäldern über Bergkiefern und Lärchen bis hin zu alpinen Matten, in denen seltene Blütenpflanzen wachsen. Die Fauna umfasst unter anderem Gämse und Steinböcke, Rotwild, verschiedene Greifvogelarten sowie – in bestimmten Teilen des Landes – den Braunbären, der in Slowenien heimisch ist. Im Hochgebirge selbst ist die Tierwelt angepasster: Murmeltiere, alpine Vogelarten und spezialisierte Insekten nutzen die rauen Bedingungen.

Ein weiteres Merkmal des Triglavski narodni park ist die Vielschichtigkeit seiner Schutzphilosophie: Der Park bewahrt nicht nur „unberührte Natur“, sondern auch traditionelle Nutzungen wie Almwirtschaft und Holzbewirtschaftung in Teilen des Gebietes, solange sie mit Schutzauflagen vereinbar sind. Diese Balance aus Nutzung und Bewahrung ist typisch für europäische Hochgebirgs-Nationalparks und unterscheidet sich von streng zonierten Wildnisparks in anderen Weltregionen.

Nationalpark Triglav besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Der Nationalpark Triglav liegt im Nordwesten Sloweniens, grob zwischen Bled, Bohinj, dem So?a-Tal und der Grenze zu Italien und Österreich. Von Deutschland aus ist die Region auf mehreren Wegen erreichbar. Mit dem Flugzeug bieten große Flughäfen in Deutschland wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER) und Düsseldorf (DUS) Verbindungen nach Ljubljana, häufig mit mindestens einem Umstieg über ein europäisches Drehkreuz. Von Ljubljana aus sind Bled und die Parkzugänge in der Regel innerhalb von rund 1 bis 1,5 Stunden mit dem Auto erreichbar. Per Bahn kann man aus Süddeutschland mit dem ICE und EC über Österreich nach Ljubljana oder direkt nach Bled reisen, je nach Verbindung. Mit dem Auto führt die Route aus München etwa über Salzburg und Villach Richtung Karawanken und weiter nach Bled; je nach Verkehrslage ist mit mehreren Stunden Fahrt zu rechnen. Für eine aktuelle Planung sind Fahrpläne von Deutscher Bahn und europäischen Fernbusanbietern sowie Hinweise der slowenischen Tourismusorganisation nützlich.
  • Öffnungszeiten und Zugänglichkeit: Der Nationalpark Triglav ist als großräumiges Schutzgebiet grundsätzlich ganzjährig zugänglich. Einzelne Einrichtungen innerhalb des Parks – Besucherzentren, Museen, Hütten, bestimmte Schluchtenwege – können saisonale Öffnungszeiten haben. Da sich Bedingungen insbesondere im Hochgebirge rasch ändern können, empfiehlt die Parkverwaltung, aktuelle Informationen direkt bei offiziellen Stellen des Parks oder der lokalen Tourismusbüros einzuholen. Eine zeitlose Empfehlung für deutsche Reisende lautet daher: Öffnungszeiten und Wegsperrungen unmittelbar vor dem Besuch prüfen und im Hochgebirge stets mit Wetterumschwüngen rechnen.
  • Eintritt und Gebühren: Für den großräumigen Zugang zum Nationalpark als Landschaft fallen in der Regel keine klassischen Eintrittsgebühren an. Gebühren können jedoch für bestimmte Parkplätze, Besucherzentren oder markierte Naturattraktionen wie Schluchten und Aussichtspunkte erhoben werden. Da sich Preisstrukturen über die Zeit ändern, sollten Reisende aktuelle Angaben bei der Nationalparkverwaltung oder lokalen Tourismusbüros einholen. Bei Zahlungsangaben empfiehlt es sich, mit Euro (€) zu kalkulieren, auch wenn Slowenien als EU-Mitgliedsstaat den Euro selbst als Landeswährung verwendet.
  • Beste Reisezeit: Die Wahl der Reisezeit hängt stark von den eigenen Interessen ab. Für klassische Wanderungen, Bergtouren und Panoramafahrten eignet sich die Zeit von späten Frühlingstagen über den Sommer bis zum Frühherbst. In dieser Periode sind viele Bergwege schneefrei und die Almen bewirtschaftet. Wer einsame Winterlandschaften und Skitouren schätzt, findet im Nationalpark Triglav ebenfalls Möglichkeiten, sollte aber Erfahrung im Winterbergsteigen mitbringen und gegebenenfalls lokale Bergführer hinzuziehen. In den Sommermonaten ist an beliebten Spots wie Bled, Bohinj und Teilen des So?a-Tals mit höherem Besucheraufkommen zu rechnen; ruhigere Momente bieten die Randzeiten des Tages und die Nebensaison im späten September oder Oktober.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten: Slowenisch ist die Amtssprache, in touristischen Regionen des Triglav-Nationalparks wird jedoch häufig Englisch gesprochen; in Grenzregionen zu Österreich und Italien sind auch Deutschkenntnisse nicht ungewöhnlich. Im Alltag des Urlaubs sind Reisende mit Englisch und gelegentlichen deutschen Begriffen meist gut aufgehoben. Der Euro (€) ist Landeswährung; gängige Karten wie Visa, Mastercard und häufig auch kontaktlose Zahlsysteme werden in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften akzeptiert. In kleineren Berghütten oder ländlichen Betrieben ist Bargeld empfehlenswert. Trinkgeld wird ähnlich wie in Deutschland gehandhabt: Ein Aufrunden des Rechnungsbetrages oder rund 10 % sind üblich, wenn Service und Leistung überzeugen. Fotografieren ist in der freien Natur möglich, es empfiehlt sich jedoch, sensible Bereiche wie religiöse Orte, private Höfe und Wildtiere mit respektvoller Zurückhaltung zu behandeln. Die allgemeinen Regeln für Nationalparks gelten auch hier: Auf den Wegen bleiben, Natur nicht beschädigen, Müll wieder mitnehmen und lokale Hinweise zu Flora, Fauna und Sicherheit beachten.
  • Einreisebestimmungen: Slowenien ist Mitglied der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise in der Regel unkompliziert möglich; meist genügt ein gültiger Reisepass oder Personalausweis. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen und Detailregelungen im Laufe der Zeit ändern können, sollten Reisende aus Deutschland die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Für Aufenthalte innerhalb der EU empfiehlt sich zudem, die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise entsprechende Nachweise der gesetzlichen Krankenversicherung mitzuführen und ergänzend über eine Auslandsreiseversicherung nachzudenken.

Warum Triglavski narodni park auf jede Bled-Reise gehört

Eine Reise nach Bled ist für viele Besucher zunächst eine Begegnung mit dem ikonischen Bild der Inselkirche auf dem Bleder See. Doch erst der Abstecher in den Nationalpark Triglav eröffnet das größere Panorama: Bled wird zum Ausgangspunkt in eine Welt aus Fels, Wald und Wasser, die Slowenien als alpines Land erlebbar macht. Wer sich vom See löst und in die Täler und Höhen des Parks aufbricht, entdeckt, wie eng der Ort mit der umgebenden Natur verknüpft ist.

Der Nationalpark bietet unterschiedliche Erlebnisräume. Nahe Bled sind es Schluchtenwege und aussichtsreiche Wanderungen, die sich mit einem Tagesausflug bewältigen lassen. Weiter im Inneren des Parks erschließen Bergstraßen und Wanderrouten hochgelegene Täler, Hütten und Gipfel. Im Westen schließlich öffnet sich das So?a-Tal zu einem Landschaftsbild, in dem Outdoor-Aktivitäten wie Kajakfahren, Rafting und Klettern in Kombination mit Naturbeobachtung und historischer Spurensuche stehen – etwa entlang von Erinnerungsorten an den Ersten Weltkrieg.

Für Reisende aus Deutschland bietet der Triglavski narodni park mehrere Vorteile gegenüber manchen bekannteren Alpenzielen: Die Distanzen innerhalb Sloweniens sind relativ kurz, sodass sich Bled, Bohinj, das So?a-Tal und die Hauptstadt Ljubljana gut miteinander kombinieren lassen. Gleichzeitig ist der Park groß genug, um auch bei steigenden Besucherzahlen noch ruhige Winkel und weniger bekannte Routen zu bieten. Nachhaltige Reiseformen lassen sich hier anschaulich erleben – von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel über lokale Unterkünfte bis hin zu Angeboten naturnaher Aktivitäten.

Viele Reiseführer, darunter deutschsprachige Publikationen von Verlagen wie Marco Polo oder dem ADAC Reisemagazin, heben den Triglav-Nationalpark als „Herz der slowenischen Alpen“ hervor und empfehlen, mehrere Tage für die Region einzuplanen. Wer nur einen Tag von Bled aus hat, kann einige Höhepunkte ansteuern, etwa eine Kombination aus Schluchtenwanderung, Panoramawia und kleinem Bergdorf. Für längere Aufenthalte bieten sich Hüttenwanderungen, Radrouten und aussichtsreiche Pässe an. Reiseexperten betonen dabei, dass die Wetterverhältnisse im Hochgebirge immer ernst genommen werden sollten, auch wenn der Park vergleichsweise leicht erreichbar ist.

Die Parkverwaltung und lokale Tourismusorganisationen unterstreichen zunehmend die Bedeutung eines respektvollen Umgangs mit Natur und Kultur. Dazu gehört die Sensibilisierung für die Belastung beliebter Orte, der Hinweis auf alternative Routen und die Aufforderung, regionale Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen. So wird aus einem Besuch im Nationalpark Triglav nicht nur ein Naturerlebnis, sondern auch ein Beitrag zum Erhalt der Landschaft und der lokalen Lebensweise.

Nationalpark Triglav in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist der Nationalpark Triglav längst zu einem eigenständigen Motiv geworden: Türkisgrüne Flussläufe, dramatische Wolkenstimmungen über dem Triglav-Gipfel und stille Almen tauchen in Reise-Feeds, Outdoor-Communities und Naturfotografie-Kanälen auf. Besonders häufig zu sehen sind Perspektiven aus dem So?a-Tal, dem Bohinj-See, hochgelegenen Pässen sowie Schnee- und Herbstlandschaften, die die Vielfalt des Parks sichtbar machen.

Häufige Fragen zu Nationalpark Triglav

Wo liegt der Nationalpark Triglav genau?

Der Nationalpark Triglav liegt im Nordwesten Sloweniens und umfasst große Teile der Julischen Alpen. Er erstreckt sich grob zwischen Bled und Bohinj im Osten, dem So?a-Tal im Westen und den Grenzregionen zu Österreich und Italien im Norden und Nordwesten. Die genaue Abgrenzung folgt einer Schutzverordnung, die natürliche und kulturelle Kriterien berücksichtigt.

Ist Bled Teil des Triglav-Nationalparks?

Bled selbst liegt am Rand der Schutzregion und fungiert vor allem als touristischer Zugangspunkt in den Nationalpark. Während der Bleder See und das unmittelbare Stadtgebiet nicht vollständig innerhalb der strengsten Schutzzone liegen, sind sie funktional eng mit der Region des Triglavski narodni park verbunden. Von Bled aus werden viele Ausflüge und Touren in Parkteile organisiert.

Welche Aktivitäten sind im Nationalpark Triglav besonders beliebt?

Zu den typischen Aktivitäten gehören Wandern, Bergsteigen, mehrtägige Hüttentouren, Naturbeobachtung, Radfahren und – insbesondere im So?a-Tal – Wasseraktivitäten wie Kajak und Rafting. Im Winter kommen Skitouren und bestimmte Formen des Langlaufs hinzu. Der Park empfiehlt, Aktivitäten so zu planen, dass die Natur geschont und lokale Vorgaben eingehalten werden.

Was ist das Besondere am Triglav-Gipfel?

Der Triglav ist mit rund 2.864 m der höchste Berg Sloweniens und zugleich nationales Symbol, das die Flagge und das Wappen des Landes ziert. Viele Sloweninnen und Slowenen sehen einen Besuch des Gipfels als bedeutenden Lebensmoment. Bergtouren auf den Triglav sollten jedoch nicht unterschätzt werden: Sie verlangen alpine Erfahrung, passende Ausrüstung und gute Wetterplanung.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch aus Deutschland?

Für klassische Wandertouren und Panoramafahrten eignet sich die Zeit von späten Frühlingstagen bis in den frühen Herbst. Wer Wintersport oder winterliche Berglandschaften sucht, kann den Park auch in der kalten Jahreszeit besuchen, sollte dann aber auf sichere Routen und gegebenenfalls professionelle Begleitung achten. Wer aus Deutschland anreist und große Menschenmengen vermeiden möchte, findet in der Nebensaison, etwa im September oder frühen Oktober, häufig angenehmere Bedingungen.

Mehr zu Nationalpark Triglav auf AD HOC NEWS

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | unterhaltung | 69751199 |

Weitere Meldungen

Mit jeder «Falte»: Kaulitz-Brüder enthüllen Wachsfiguren. Die Kaulitz-Brüder zeigen sich zufrieden. Ein ungewohnter Anblick ist es aber dennoch. «Sie sehen echt cool aus»: Deutschlands wohl berühmteste Zwillinge enthüllen ihre Wachsfiguren in Berlin. (Unterhaltung, 12.07.2026 - 13:58) weiterlesen...

Paragleitunfälle in den Alpen - Deutsche und Italiener tot. Ein erfahrener italienischer Pilot stirbt kurz nach dem Start, seine deutsche Mitfliegerin überlebt. Bei weiteren Unfällen werden Deutsche verletzt. Eine Deutsche wird tot in einer Baumkrone entdeckt. (Unterhaltung, 12.07.2026 - 12:29) weiterlesen...

Schwerer Waldbrand in Spanien breitet sich nicht weiter aus. Das Feuer breitet sich nicht mehr aus. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauert aber an. In Spanien gibt es nach der Brandtragödie erstmals Entwarnung. (Unterhaltung, 12.07.2026 - 12:26) weiterlesen...

Fliegende Kirschkerne und eine Diesellok am Seil In Speyer ziehen 111 Menschen für einen Rekordversuch an einem Strang, in Plau am See werden bunte Badewannen präsentiert und in Hessen fliegen die Kirschkerne um die Wette. (Unterhaltung, 11.07.2026 - 20:17) weiterlesen...

Feuer in Spanien wütet weiter - Brand in Nürnberg gelöscht. In Nürnberg verlief ein Brand glimpflich. Die Waldbrandgefahr bleibt hoch. In Andalusien kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen die Flammen, die mindestens zwölf Menschen das Leben kosteten. (Unterhaltung, 11.07.2026 - 15:47) weiterlesen...

Feuerinferno in Spanien: Flammen breiten sich weiter aus. Rund 500 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Probleme bereitet die Identifizierung der Todesopfer. Der Kampf gegen die Flammen geht in Andalusien weiter. (Unterhaltung, 11.07.2026 - 14:42) weiterlesen...