Atomium Brüssel, Brüssel

Atomium Brüssel: Warum dieses Wahrzeichen heute moderner wirkt denn je

07.06.2026 - 11:52:12 | ad-hoc-news.de

Das Atomium Brüssel in Belgien fasziniert als überdimensioniertes Eisenkristall und futuristisches Wahrzeichen. Entdecken Sie, warum das Atomium weit mehr ist als ein Fotomotiv – und wie sich ein Besuch für Reisende aus Deutschland wirklich anfühlt.

Atomium Brüssel, Brüssel, Reise
Atomium Brüssel, Brüssel, Reise

Aus der Ferne wirkt das Atomium Brüssel wie ein schwebendes Raumschiff aus Metall, das über der Skyline von Brüssel zu landen scheint. Wer näher tritt, steht vor einem überdimensional vergrößerten Eisenkristall – dem Atomium (sinngemäß: „Atom-Bauwerk“) –, das bis heute wie eine Zeitkapsel der Zukunftsbegeisterung der 1950er-Jahre anmutet.

Atomium Brüssel: Das ikonische Wahrzeichen von Brüssel

Das Atomium Brüssel ist das wohl futuristischste Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt und längst zu einem Symbol für das ganze Land geworden. Es steht im Norden der Stadt im Heysel-Park, einem weiten Areal aus Grünflächen, Messehallen und Freizeiteinrichtungen, und zieht Jahr für Jahr Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an. Die glänzenden Stahlkugeln spiegeln Himmel, Wolken und Stadt, sodass sich das Monument je nach Licht wie ein lebendiges Kunstwerk verändert.

Reiseführer wie „GEO Saison“ und „Merian Brüssel“ beschreiben das Atomium als eines der markantesten Nachkriegs-Bauwerke Europas: ein technikbegeistertes Monument, das den Optimismus der Weltausstellung 1958 einfing und bis heute bewahrt. Zeitgenössische Architekturkritiker betonen, dass das Gebäude zugleich Skulptur, Aussichtsplattform und Ausstellungshaus ist – eine seltene Kombination, die es von klassischen Aussichtstürmen oder Museen deutlich unterscheidet.

Für Reisende aus Deutschland wirkt der Besuch oft wie eine Mischung aus Kindheitserinnerung an Technikmuseen, Panoramaplattform und Design-Ikone. Wer den gläsern glänzenden Aufzug hinauffährt, erlebt ein Stück Ingenieursgeschichte, während der Blick aus den oberen Sphären an wolkenfreien Tagen bis weit über Brüssel hinaus reicht. Gerade in Kombination mit einem Stadtspaziergang rund um den Grand-Place oder das Europaviertel ist das Atomium ein starker Kontrastpunkt – vom mittelalterlichen Kern zur Vision der Nachkriegsmoderne.

Geschichte und Bedeutung von Atomium

Das Atomium wurde für die Weltausstellung Expo 58 in Brüssel errichtet, eine der ersten großen Weltausstellungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die belgische Hauptstadt wollte sich als moderne, zukunftsorientierte Metropole präsentieren und setzte auf ein spektakuläres Wahrzeichen, das den Glauben an Fortschritt, Wissenschaft und friedliche Nutzung der Atomenergie symbolisieren sollte. Die offizielle Verwaltung des Atomiums verweist bis heute auf diesen historischen Ursprung: Das Bauwerk war ursprünglich als temporäre Struktur geplant, wurde wegen seiner Popularität aber dauerhaft erhalten.

Das monumental vergrößerte Kristallgitter des chemischen Elements Eisen (Fe) ist 165 Milliarden Mal größer als ein reales Eisenatommodell. Die neun Kugeln stehen für die Atomeinheiten im kubisch-raumzentrierten Kristallgitter, eine Form, die in der Materialwissenschaft bekannt ist. Für ein breites Publikum wurde diese wissenschaftliche Vorlage in eine leicht verständliche, ikonische Form übersetzt: ein „Atom-Modell“, das für die Zukunftstechnologien der 1950er-Jahre stand. Während der Expo 58 galt das Atomium als Sinnbild für ein neues Zeitalter, in dem Wissenschaft und Technik Wohlstand und Frieden bringen sollten.

Planerisch verantwortet wurde das Projekt vom belgischen Ingenieur André Waterkeyn, der das Grundkonzept entwarf, sowie von den Architekten André und Jean Polak, die das Design umsetzten und die Kugel- und Röhrenstrukturen in eine realisierbare Architektur übertragen haben. Belgische Architekturpublikationen betonen bis heute, dass das Atomium als gemeinsam entwickelte Ingenieurs- und Architektenleistung gilt – ein gutes Beispiel dafür, wie Ingenieurskunst und Entwurfshandwerk ineinandergreifen.

Ursprünglich war geplant, das Atomium nach der Weltausstellung wieder abzubauen. Doch der starke Zuspruch des Publikums und die schnell gewachsene Symbolkraft führten dazu, dass das Bauwerk stehen blieb und zum dauerhaften Wahrzeichen von Brüssel wurde. In belgischen Medien ist oft zu lesen, dass das Atomium heute eine ähnliche Rolle für Brüssel spielt wie der Eiffelturm für Paris oder der Fernsehturm für Berlin – ein weithin sichtbarer Orientierungspunkt und ein Identitätssymbol für die Stadt.

Zwischen Anfang der 2000er-Jahre und der Wiedereröffnung Mitte des Jahrzehnts wurde das Atomium umfassend saniert und technisch auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Dabei wurden die ursprünglichen Aluminiumplatten, die im Laufe der Jahrzehnte stark verwittert waren, durch neue Edelstahlverkleidungen ersetzt. Die Lichttechnik wurde modernisiert, sodass das Atomium mittlerweile als leuchtende Lichtskulptur fungiert, die vor allem bei Nachtfahrten in die Stadt ein eindrucksvoller Blickfang ist.

Heute ist das Atomium nicht mehr allein Symbol einer begeisterten Technik-Utopie, sondern wird in Ausstellungstexten und Begleitpublikationen auch kritisch kontextualisiert. Themen wie Atomzeitalter, Kalter Krieg, Konsumgesellschaft und die Ambivalenzen des Fortschritts werden dabei mit einbezogen. So ist das Atomium ein Ort, an dem sich die Nachkriegsmoderne mit der Gegenwartsreflexion trifft.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist das Atomium ein Unikat. Das Bauwerk besteht aus neun kugelförmigen Sphären mit einem Durchmesser von rund 18 Metern, die in 102 Metern Höhe verteilt sind und durch Röhren verbunden werden. Die Gesamthöhe des Atomiums liegt bei knapp über 100 Metern und ist damit etwas niedriger als der Berliner Fernsehturm, aber höher als viele historische Kirchtürme europäischer Altstädte. Über Treppen und Rolltreppen im Inneren der Verbindungsröhren können die meisten Kugeln erreicht werden; ein zentraler Schnellaufzug verbindet den Boden direkt mit der obersten Kugel.

Die Kugeln sind aus Stahl und Aluminium (heute Edelstahlverkleidung) konstruiert, das Tragwerk basiert auf einer Stahlstruktur. Experten der belgischen Denkmalpflege heben hervor, dass die Konstruktion trotz ihres futuristischen Eindrucks zum Zeitpunkt der Errichtung auf klassischen Stahlbau-Methoden beruhte. Die Innovation lag weniger in der Technologie als in der radikalen Formgebung. In Fachartikeln wird das Atomium deshalb häufig im Kontext der Nachkriegs-Futuristik, der Space-Age-Ästhetik und der Pop-Architektur verortet.

Jede Kugel erfüllt eine andere Funktion: Einige beherbergen Ausstellungsräume, andere dienen der Infrastruktur, und die oberste Kugel ist eine Panorama-Sphäre mit Rundumblick. Der Zugang für Besucherinnen und Besucher ist aus Sicherheitsgründen auf bestimmte Kugeln beschränkt, doch durch gezielte Lichtinszenierungen in den Röhren und Sphären entsteht ein intensives räumliches Erleben: Lichtbänder, Farbakzente und reflektierende Oberflächen lassen den Weg durch das Innere wie durch einen Science-Fiction-Film wirken.

Kunsthistorische Publikationen, unter anderem von belgischen Museen und Architekturzentren, stellen das Atomium immer wieder als Sinnbild einer optimistischen Moderne dar. Es knüpft an die Tradition der großen Weltausstellungsbauten an, von den Kristallpalästen des 19. Jahrhunderts bis zum Eiffelturm. Dabei steht das Atomium – ähnlich wie der Pariser Turm – an der Schnittstelle zwischen temporärer Attraktion und dauerhaftem nationalen Symbol. Beide Bauwerke waren ursprünglich als Provisorien gedacht, beide wurden aufgrund ihrer enormen Popularität zum Dauerbestand der Stadtsilhouette.

Ein weiteres besonderes Merkmal sind die Wechselausstellungen im Inneren. Die offizielle Atomium-Verwaltung richtet regelmäßig Ausstellungen zur Geschichte der Expo 58, zur Entwicklung von Design, Architektur und Zukunftsvisionen aus. Oft gibt es auch Sonderausstellungen mit Bezug zu Popkultur, Designgeschichte oder Wissenschaftsvermittlung. Für Familien und Schulklassen aus Deutschland kann das Atomium dadurch zu einem lehrreichen Ausflugsziel werden, das historische und naturwissenschaftliche Themen anschaulich macht.

Bei Dunkelheit wird das Atomium durch hunderte kleiner LED-Leuchten in Szene gesetzt. Die Punkte auf der Stahlhaut der Kugeln zeichnen die geometrische Struktur nach und lassen das Monument wie ein kosmisches Objekt wirken. Fotos von diesem abendlichen Erscheinungsbild sind fester Bestandteil vieler Brüssel-Kampagnen nationaler und regionaler Tourismusverbände. Die Lichtinstallation ist so abgestimmt, dass sie mit relativ geringer Energie auskommt und dennoch eine hohe Fernwirkung erzielt.

Ein oft unterschätztes Detail: Unterhalb des Atomiums befindet sich ein Besucherzentrum mit Serviceeinrichtungen und eine Verbindung zum benachbarten Brüsseler Freizeit- und Messegelände. Hier lässt sich der Besuch mit weiteren Attraktionen kombinieren, etwa mit dem benachbarten Freizeitpark „Mini-Europe“, der europäische Sehenswürdigkeiten im Maßstab zeigt. Diese Kombination – Mini-Europe als verkleinerter Kontinent, Atomium als vergrößertes Atom – prägt das Image des Areals als spielerisch-futuristischer Erlebnisraum.

Atomium Brüssel besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Das Atomium liegt im Norden von Brüssel im Stadtteil Heysel/Heizel im sogenannten Heysel-Park, in unmittelbarer Nähe des Brüsseler Messegeländes und des König-Baudouin-Stadions. Von der Innenstadt (Grand-Place, Brüsseler Altstadt) sind es mit der Metro rund 15–20 Minuten Fahrt. Die nächstgelegene Metrostation ist „Heysel/Heizel“, von der aus das Atomium in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist. Für Reisende aus Deutschland ist Brüssel über mehrere Verkehrswege gut erreichbar: Mit dem Zug fahren ICE- und Thalys-/Eurostar-Verbindungen unter anderem von Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf in Richtung Brüssel, oft mit Umstieg in Köln oder Lüttich. Die Fahrzeiten von Köln nach Brüssel liegen – je nach Verbindung – meist bei unter 2 Stunden. Von Frankfurt am Main oder Berlin aus ist meist ein Umstieg in Köln, Aachen oder einen belgischen Knotenpunkt nötig, sodass mit insgesamt etwa 3,5 bis 6 Stunden Zugfahrt gerechnet werden kann.
  • Anreise per Flugzeug und Auto
    Brüssel verfügt mit dem Flughafen Brüssel-Zaventem über einen internationalen Airport, der von größeren deutschen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) in rund 1 bis 1,5 Flugstunden erreichbar ist. Vom Flughafen fährt ein Zug in etwa 15–20 Minuten zum Brüsseler Hauptbahnhof, von dort geht es weiter mit der Metro zum Atomium. Per Auto ist die Anreise aus Deutschland über das Autobahnnetz (unter anderem via Aachen oder Lüttich) möglich; in Belgien gibt es derzeit keine generelle PKW-Autobahnmaut für private Pkw, allerdings sind Parkplätze rund um den Heysel-Park gerade bei Veranstaltungen schnell ausgelastet. Wer mit dem Auto kommt, sollte sich über lokale Parkregeln informieren und gegebenenfalls Park+Ride-Angebote nutzen.
  • Öffnungszeiten
    Das Atomium ist in der Regel ganzjährig geöffnet, mit täglichen Öffnungszeiten tagsüber und oft auch in den frühen Abendstunden. Konkrete Uhrzeiten können sich je nach Saison, Wochentag und Veranstaltungsprogramm ändern. Die offizielle Verwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass Öffnungszeiten bei besonderen Ereignissen, Wartungsarbeiten oder Feiertagen abweichen können. Besucherinnen und Besucher sollten daher vorab die aktuellen Informationen direkt auf der offiziellen Website des Atomiums oder bei der zuständigen Tourismusinformation von Visit Brussels prüfen. Da die Nachfrage an Wochenenden und in Ferienperioden hoch ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung des Zeitfensters.
  • Eintritt und Tickets
    Für den Zugang zum Atomium wird ein Eintrittspreis erhoben, der in Euro zu zahlen ist. In Belgien ist der Euro die offizielle Währung, sodass für Reisende aus Deutschland keine Währungsumrechnung nötig ist. Die Ticketpreise unterscheiden sich in der Regel je nach Altersgruppe (Erwachsene, Kinder, Jugendliche, Senioren) und teilweise nach Kombinationsangeboten (z. B. gemeinsame Tickets mit Mini-Europe). Da sich Preise ändern können und gelegentlich Sonderaktionen oder temporäre Anpassungen gelten, raten sowohl offizielle Stellen als auch renommierte Reiseführer dazu, sich tagesaktuell auf der Website des Atomiums oder bei anerkannten Tourismusportalen zu informieren. Online-Reservierungen können vor allem in stark frequentierten Zeiten helfen, Wartezeiten an der Kasse zu reduzieren.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Brüssel hat ein gemäßigtes, maritimes Klima mit eher milden Temperaturen. Grundsätzlich ist das Atomium ganzjährig besuchbar; jede Jahreszeit bietet eigene Reize. Frühling und Frühsommer (etwa April bis Juni) gelten als besonders angenehm, da die Parks rund um das Atomium dann grün sind und sich ein Spaziergang im Heysel-Park gut mit dem Besuch kombinieren lässt. Sommermonate können mehr Andrang bringen, dafür sind die Tage länger und die Wahrscheinlichkeit für klare Fernsicht höher. Im Herbst sorgen goldenes Licht und oft spektakuläre Wolkenstimmungen für eindrucksvolle Panoramablicke. Im Winter kann es zwar kühl und rau sein, aber gerade an klaren Tagen ist der Blick über die Stadt besonders weit. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, plant den Besuch möglichst früh am Vormittag oder in die frühen Abendstunden an Wochentagen ein.
  • Sprache, Zahlung und Trinkgeld
    Brüssel ist offiziell zweisprachig (Französisch und Niederländisch), in der Praxis ist Französisch im Alltag dominant. Im touristischen Umfeld, insbesondere beim Atomium, sprechen Mitarbeitende meist gut Englisch; in Einzelfällen sind auch Deutschkenntnisse vorhanden. Deutsche Besucherinnen und Besucher kommen mit Englisch in der Regel problemlos zurecht. Beim Bezahlen sind Kredit- und Debitkarten weit verbreitet, auch kontaktlose Zahlung sowie Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay oder Google Pay werden häufig akzeptiert. In Belgien wird Trinkgeld nicht in gleicher Form erwartet wie in manchen anderen Ländern: Servicegebühren sind meist im Rechnungsbetrag enthalten, dennoch ist ein kleines Trinkgeld von etwa 5–10 % bei zufriedenstellendem Service im Restaurant üblich und wird geschätzt. Im Café reicht es oft, den Betrag aufzurunden.
  • Fotografieren, Kleiderordnung und Familienbesuch
    Im Außenbereich des Atomiums kann frei fotografiert werden; im Inneren und in Ausstellungen gilt teils eine Einschränkung für Blitzlicht und Stative. Genauere Hinweise sind ausgeschildert oder werden vom Personal kommuniziert. Eine spezielle Kleiderordnung gibt es nicht, allerdings sollte bequeme Kleidung und festes Schuhwerk gewählt werden, da es innerhalb der Struktur längere Wege über Treppen und Rolltreppen geben kann. Für Familien mit Kindern ist das Atomium grundsätzlich gut geeignet: Aufzüge, sanfte Lichtinstallationen und die Kombination mit Mini-Europe oder anderen Angeboten im Heysel-Bereich machen den Besuch zu einem vielseitigen Tagesprogramm.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Belgien gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise in der Regel mit gültigem Personalausweis oder Reisepass möglich. Da sich Einreisebestimmungen, Sicherheitslagen und Empfehlungen ändern können, sollten Reisende aus Deutschland vor Abreise die aktuellen Informationen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Die Brüsseler Behörden sowie das Atomium selbst arbeiten bei Veranstaltungen und im Tagesbetrieb mit regelmäßigen Sicherheitskontrollen; Rucksack- und Taschenkontrollen am Eingang sind möglich. Es empfiehlt sich, nur das Nötigste mitzunehmen und zusätzliche Zeitpuffer für Sicherheitschecks einzuplanen.
  • Zeitzone und praktische Hinweise
    Belgien liegt wie Deutschland in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ bzw. MESZ). Es gibt daher keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Brüssel. Für die medizinische Versorgung innerhalb der EU gilt: Gesetzlich Krankenversicherte aus Deutschland sollten ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise die auf der Gesundheitskarte integrierte Funktion mitführen; ergänzend kann eine private Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll sein, um eventuelle Zusatzkosten abzudecken. In der Stadt selbst ist das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut: Metro, Tram und Bus bringen Besucherinnen und Besucher zuverlässig in den Heysel-Bereich. Einzeltickets und Tageskarten können an Automaten und in vielen Fällen kontaktlos bezahlt werden.

Warum Atomium auf jede Brüssel-Reise gehört

Das Atomium Brüssel ist mehr als ein fotogenes Objekt für Social Media – es ist ein Schlüssel zum Verständnis der Stadt und ihrer Geschichte. Wer das Monument besucht, taucht in die Stimmung der späten 1950er-Jahre ein, als in Europa nach den Zerstörungen des Krieges ein neuer Glaube an Technik und Wohlstand aufkeimte. Dieser Geist, den die Expo 58 verkörperte, ist bis heute in den Ausstellungen und im äußeren Erscheinungsbild des Atomiums spürbar.

Für Reisende aus Deutschland, die Brüssel oft als politische Hauptstadt der EU kennen, eröffnet das Atomium eine andere Perspektive: Hier steht nicht die Bürokratie im Vordergrund, sondern eine emotionale, fast verspielte Vision der Zukunft. Blickt man aus der obersten Kugel auf die Stadt, sieht man in der Ferne das Europaviertel mit dem Sitz der Europäischen Kommission, die historischen Giebel am Grand-Place und die weiten Wohnviertel der Stadt. Das Panorama verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – und macht Brüssel als lebendigen Organismus erlebbar.

Viele Besucherinnen und Besucher kombinieren den Besuch des Atomiums mit anderen Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Dazu gehören neben Mini-Europe auch das König-Baudouin-Stadion, in dem regelmäßig Fußballspiele und Konzerte stattfinden, sowie Messe- und Eventhallen, in denen internationale Ausstellungen und Veranstaltungen ausgerichtet werden. So kann ein Tag im Heysel-Bereich eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Freizeit und Architektur sein.

Wie Reiseführer von „Marco Polo“ und der „ADAC Reiseführer Brüssel“ betonen, ist das Atomium auch ein ideales Fotomotiv. Wer früh kommt, kann die Kugeln meist noch vor größerem Andrang fotografieren; bei klarer Luft entstehen dramatische Bilder mit Wolkenformationen, während sich bei Sonnenuntergang das Metall in warmes Licht taucht. Bei Nacht schließlich verwandelt sich das Atomium in eine leuchtende Skulptur – ein Kontrast zur eher zurückhaltend beleuchteten Innenstadt.

Auch kulinarisch lässt sich der Besuch einbinden: In der oberen Kugel gibt es ein Restaurantbetriebskonzept, das – vorbehaltlich aktueller Organisation – sowohl Brunch- als auch Abendangebote bieten kann. Dabei steht weniger die Haute Cuisine im Vordergrund als das außergewöhnliche Ambiente mit Blick auf die Stadt. Reisende aus Deutschland, die belgische Klassiker wie Pommes frites, Waffeln, Schokolade oder Bier probieren möchten, finden im weiteren Umfeld des Heysel-Parks und vor allem in der Brüsseler Innenstadt zahlreiche Gelegenheiten.

Für viele Brüssel-Kenner gilt: Wer die Stadt zum ersten Mal besucht, sollte das Atomium zumindest aus der Nähe gesehen haben; wer mehr Zeit hat, plant den Aufstieg und den Besuch der Ausstellungen fest ein. Im Zusammenspiel mit dem Grand-Place, dem Jugendstil- und Art-déco-Erbe der Stadt, dem Europaviertel und Museen wie den Königlichen Museen der Schönen Künste entsteht so ein facettenreiches Bild von Brüssel, das weit über Klischees hinausgeht.

Atomium Brüssel in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien gehört das Atomium zu den meistfotografierten Motiven von Brüssel. Reisende teilen Panoramafotos aus der obersten Kugel, Spiegelungen in den Stahlkugeln und Lichtspiele bei Nacht. Besonders beliebt sind Perspektiven, die das Atomium aus ungewöhnlichen Blickwinkeln zeigen – etwa im Vordergrund einer Wiese, zwischen Bäumen oder im Zusammenspiel mit dem Riesenrad oder den Attraktionen des Heysel-Geländes.

Häufige Fragen zu Atomium Brüssel

Wo liegt das Atomium Brüssel genau?

Das Atomium befindet sich im Norden von Brüssel im Heysel-Park, in der Nähe des König-Baudouin-Stadions und des Freizeitparks Mini-Europe. Die nächstgelegene Metrostation heißt „Heysel/Heizel“, von der aus das Wahrzeichen in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist.

Wann wurde das Atomium gebaut und wofür?

Das Atomium wurde für die Weltausstellung Expo 58 errichtet, die 1958 in Brüssel stattfand. Es sollte den Optimismus der Nachkriegszeit symbolisieren: Fortschritt, Wissenschaft und die friedliche Nutzung der Atomenergie. Ursprünglich war es als temporäre Struktur gedacht, wurde aber wegen seiner großen Popularität dauerhaft erhalten.

Was kann man im Atomium Brüssel sehen?

Besucherinnen und Besucher können verschiedene Kugeln betreten, in denen Ausstellungen zur Geschichte der Expo 58, zur Architektur und zu Themen der Moderne gezeigt werden. Die oberste Kugel bietet eine Panorama-Aussichtsplattform mit Rundumblick über Brüssel und den Heysel-Park. Lichtinstallationen in den Verbindungsröhren machen den Weg durch das Innere zu einem besonderen Erlebnis.

Wie erreicht man das Atomium von der Brüsseler Innenstadt aus?

Von der Innenstadt, etwa vom Grand-Place oder dem Hauptbahnhof, fährt man mit der Metro in der Regel in etwa 15–20 Minuten zur Station „Heysel/Heizel“. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Atomium. Alternativ verkehren Busse und Straßenbahnen in den Heysel-Bereich; die genauen Linien und Fahrpläne sind über die Brüsseler Verkehrsbetriebe abrufbar.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch des Atomiums?

Das Atomium kann ganzjährig besucht werden. Besonders beliebt sind Frühling und Frühsommer, wenn das Wetter mild ist und der Heysel-Park in sattem Grün steht. In den Sommermonaten ist mit mehr Andrang zu rechnen, dafür sind die Tage länger und die Chance auf klare Sicht größer. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, besucht das Atomium möglichst früh am Vormittag oder unter der Woche.

Mehr zu Atomium Brüssel auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69495729 |