Arenes de Nimes, Nimes

Arenes de Nimes: römisches Steinoval im Stadtgefüge von Nimes

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 01:12 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Arenes de Nimes in Nimes sind ein römisches Amphitheater aus der frühen Kaiserzeit, dessen steinernes Oval bis heute das Stadtbild prägt und die römische Vergangenheit sichtbar hält.

Architektur-Render von Arena von Nimes in Nimes, Frankreich bei Tageslicht
Moderner Architektur-Render zeigt Silhouette von Arena von Nimes in Nimes Frankreich, klare Linien und neutrales, Illustration mit AI erstellt.

Die Arenes de Nimes in der südfranzösischen Stadt Nimes sind ein römisches Amphitheater aus der frühen Kaiserzeit, dessen geschlossenes Steinoval bis heute das Stadtgefüge ordnet und die antike Vergangenheit der ehemaligen Kolonie Nemausus sichtbar macht.

Arenes de Nimes: römisches Amphitheater der frühen Kaiserzeit

Die Arenes de Nimes gehen auf die römische Stadt Nemausus in der Provinz Gallia Narbonensis zurück, die als bedeutende Kolonie des Imperium Romanum ausgebaut wurde.Die römische Kolonie Nemausus Das Amphitheater wird in der Forschung auf das späte 1. Jahrhundert und den Beginn des 2. Jahrhunderts nach Christus datiert und gehört damit in die frühe Kaiserzeit, wenige Jahrzehnte nach dem Kolosseum in Rom.Datierung an das Ende des 1. Jahrhunderts

Mit seiner Entstehung im Rahmen der großen Bauprogramme dieser Epoche reiht sich das Bauwerk in die Gruppe monumentaler Stein-Amphitheater ein, deren Fassaden und Innenräume für öffentliche Spiele und Schauveranstaltungen geschaffen wurden.Ein Amphitheater der frühen Kaiserzeit Bereits in der römischen Phase diente die Anlage der Austragung von Tierjagden und Gladiatorenkämpfen, bei denen Zuschauer die Szenen aus festen Steinrängen verfolgten.Spektakel mit Tieren und Gladiatoren

Steinernes Oval mit klaren Maßen und gegliederten Rängen

Prägend für die Arenes de Nimes ist der geschlossene elliptische Grundriss, der sich als Steinoval klar aus dem Straßenraster der Innenstadt heraushebt.Eine elliptische Form mit definierten Maßen Die äußere Anlage misst etwa 133 Meter in der Länge und rund 101 Meter in der Breite, wobei die innere Arena als kleineres Oval mit etwa 68 bis 69 Metern auf der langen und rund 38 Metern auf der kurzen Achse eingefügt ist.Außen- und Arenamaße der Anlage

Die steinerne Fassade erhebt sich auf eine Höhe von rund 21 Metern und ist durch zwei übereinanderliegende Geschosse mit insgesamt 60 Arkaden gegliedert, über denen ein weiterer Aufsatz verläuft.Fassade mit zwei Arkadengeschossen Innen staffeln sich die Sitzreihen aus Stein in konzentrischen Ringen rund um die Arena und bilden mehrere Zonen, in denen in der römischen Zeit unterschiedliche soziale Gruppen Platz fanden; die Zahl der Ränge liegt bei über dreißig und wird in Quellen mit 34 angegeben.Terrassen mit bis zu 24.000 Plätzen

Ein Amphitheater im Stadtgefüge von Nimes

Die Arenes de Nimes stehen im heutigen Stadtzentrum von Nimes und bilden mit ihrer geschlossenen Steinform einen eigenen Bezirk, um den Straßen und Plätze herumführen.Lage im Zentrum von Nimes Der Baukörper ist bis in weite Teile seiner Außenhülle und inneren Struktur erhalten geblieben, sodass die Gliederung aus Arkaden, Treppen, Ringgängen und abgestuften Sitzreihen weiterhin nachvollzogen werden kann.Eines der am besten erhaltenen Amphitheater

Unter den Terrassen verläuft ein System aus umlaufenden Gängen und Treppen, das verschiedene Zugangspunkte mit den Ebenen der Ränge verbindet und die elliptische Form des Bauwerks im Inneren fortsetzt.Ringförmige Gänge unter den Sitzreihen Die Steinstruktur der Arena bildet damit einen ständigen Bezugspunkt im Stadtbild und steht in einem Ensemble weiterer römischer Monumente von Nimes, wie etwa einem Tempelbau und einem Stadttor, die aus derselben Epoche stammen.Teil eines römischen Monumentensembles

Arenes de Nimes besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Arenes de Nimes liegen im Zentrum von Nimes im Département Gard; vom Bahnhof Nimes aus führt der Weg durch die Innenstadt zur Place des Arènes, auf der die Arena als markanter Steinbau steht.
  • Im Inneren des Amphitheaters führen steile Steintreppen über mehrere Ebenen zu den Sitzrängen, und Teile der Erschließung verlaufen über schmale Gänge unter den Terrassen.
  • In der unmittelbaren Umgebung der Arenes de Nimes liegen weitere römische Monumente von Nimes, darunter der Tempelbau Maison Carrée und die Anlage des Tour Magne.
  • Amtssprache ist Französisch, gezahlt wird in Euro.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

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Arenes de Nimes: häufige Fragen

Wo liegen die Arenes de Nimes?

Die Arenes de Nimes stehen im Zentrum der Stadt Nimes im Département Gard in Frankreich und sind über die umliegenden Straßen und Plätze direkt in das Stadtgefüge eingebunden.

Was bietet ein Besuch der Arenes de Nimes?

Ein Besuch führt in die steinerne Struktur eines antiken Amphitheaters mit elliptischer Arena, gestuften Sitzreihen, Arkadenfassade und den unter den Terrassen verlaufenden Ringgängen.

Was kennzeichnet die Arenes de Nimes besonders?

Besonders kennzeichnend sind die klaren Maße des Steinovals, die Fassade mit 60 Arkaden in zwei Geschossen und der hohe Erhaltungsgrad, durch den die römische Anlage im heutigen Stadtbild von Nimes präsent bleibt.

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