Al Jabal al Akhdar, Nizwa

Al Jabal al Akhdar: das Hochplateau über Nizwa

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 21:42 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Al Jabal al Akhdar erhebt sich nördlich von Nizwa in Oman als hoch gelegenes Kalksteinmassiv mit Terrassen, Dörfern und einem markanten Plateau.

Bauhaus-Poster als Abstraktion von Jabal Akhdar Oman in Nizwa, Oman
Bauhaus-Poster als geometrische Abstraktion von Jabal Akhdar Oman in Nizwa Oman, kraeftige Grundfarben und harte, Illustration mit AI erstellt.

Al Jabal al Akhdar erhebt sich im Norden der Stadt Nizwa als hoch gelegenes Kalksteinmassiv im Inneren von Oman und bildet einen markanten Abschnitt der westlichen Hajar-Berge mit einem ausgedehnten Hochplateau und steilen Schluchten. Der arabische Name „Al Jabal al Akhdar“, „der Grüne Berg“, bezeichnet sowohl die Bergkette insgesamt als auch die Höhenlandschaft rund um das Saiq-Plateau im Gouvernement Ad Dakhiliyah.

Al Jabal al Akhdar: Kalksteinmassiv und Saiq-Plateau

Al Jabal al Akhdar gehört zu den westlichen Hajar-Bergen und liegt innerhalb der Verwaltungseinheit Nizwa im Gouvernement Ad Dakhiliyah, wobei der Gebirgszug nördlich der Stadt ansteigt und sich über mehrere Kilometer als Hochland erstreckt.Al Jabal al Akhdar liegt im Gouvernement Ad Dakhiliyah Innerhalb des Massivs bildet das Saiq-Plateau ein breites, relativ ebenes Hochland, das von zerklüfteten Gipfeln im Norden und tief eingeschnittenen Tälern im Süden eingefasst wird.Das Saiq-Plateau liegt auf rund 2.000 Metern Höhe

Große Teile des Hochlands bestehen aus hellem Kalkstein, der in steilen Wänden und Terrassen zu Tage tritt und dem Gebirge seine markanten Felsformen verleiht.Das Gebirge ist ein Hochplateau aus Kalkstein Die Höhenlage von deutlich über 2.000 Metern im oberen Bereich des Massivs sorgt dafür, dass Niederschläge hier häufiger auftreten als in den umliegenden Tiefländern und Quellbäche sowie kleine landwirtschaftlich nutzbare Flächen möglich werden.Die Region ist eine der bestwassernden Zonen der westlichen Hajar-Berge

Terrassenfelder, Dörfer und Naturreservat

Entlang der Kanten des Saiq-Plateaus und in geschützten Mulden haben sich über viele Generationen hinweg Dörfer und Terrassenfelder entwickelt, in denen auf schmalen, von Trockenmauern eingefassten Flächen Obst und andere Feldfrüchte angebaut werden.Siedlungen und Terrassen folgen den nutzbaren Taschen im Fels Zu den charakteristischen Kulturen gehören Granatäpfel, Walnüsse und verschiedene Steinobstarten, die in der Höhenlage gedeihen.Das Gebiet ist für Obstbau und Rosenwasser bekannt

Ein Teil des Hochlands ist als Al Jabal al Akhdar Natural Landscapes Reserve ausgewiesen, ein Schutzgebiet mit einer Fläche von mehr als 100 Quadratkilometern, in dem die steilen Hänge und das Plateau mit ihrer Vegetation und Tierwelt unter besonderem Schutz stehen.Ein Teil des Hochlands ist als Landschaftsreservat ausgewiesen Innerhalb dieses Rahmens leben kleine Gemeinden, die ihre Häuser an Hängen und auf Absatzflächen errichtet haben, wobei der Zugang zu Wasser und die Hanglage die Struktur der Siedlungen prägen.

Gebirgslandschaft und Zugang von Nizwa

Der Zugang zu Al Jabal al Akhdar erfolgt von der Umgebung Nizwas aus über eine Gebirgsstraße, die von Orten wie Birkat al Mawz aus in Serpentinen in die Höhe führt und das Tiefland mit dem Saiq-Plateau verbindet.Eine Gebirgsstraße verbindet Nizwa mit dem Plateau Auf dem Plateau selbst markieren Straßendörfer, Felsterrassen und Aussichtspunkte den Übergang zwischen besiedelter Hochfläche und den steil abfallenden Schluchten, in denen sich die Gebirgsflanken nach unten zum restlichen Hajar-System öffnen.

In der Umgebung von Al Jabal al Akhdar liegen weitere Orte des inneren Oman wie Manah und Izki an den dem Inland zugewandten Hängen der Hajar-Berge, während Nizwa selbst als historisches Zentrum der Region am Fuß des Gebirges steht.Innenhangorte wie Nizwa liegen zu Füßen des Gebirges Die geologische Lage macht Al Jabal al Akhdar zu einer prägenden Hochlandschaft über der Stadt, in der die Felsformen und die Höhenlage den Eindruck des Gebietes bestimmen.

Al Jabal al Akhdar besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Al Jabal al Akhdar liegt nördlich der Stadt Nizwa im inneren Oman und wird über eine gut ausgebaute Gebirgsstraße erreicht, die von der Ebene bei Orten wie Birkat al Mawz in Richtung Saiq-Plateau führt.
  • Auf dem Hochplateau und an seinen Rändern verlaufen Straßen und Wege häufig entlang steiler Hänge und Stufen, sodass Fahrten und Spaziergänge mit deutlichen Höhenunterschieden und Treppenabschnitten verbunden sein können.
  • In der Umgebung des Plateaus liegen mehrere kleine Dörfer und Aussichtspunkte an den Kanten über tief eingeschnittenen Schluchten, wodurch sich zwischen den Siedlungen und dem offenen Felsgelände abwechslungsreiche Eindrücke ergeben.
  • Amtssprache ist Arabisch, gezahlt wird in Omanischen Rial.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Al Jabal al Akhdar auf Social-Media-Plattformen

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Al Jabal al Akhdar: häufige Fragen

Wo liegt Al Jabal al Akhdar genau?

Al Jabal al Akhdar liegt im Gouvernement Ad Dakhiliyah in Oman nördlich der Stadt Nizwa und gehört zu den westlichen Hajar-Bergen.

Was bietet ein Besuch auf Al Jabal al Akhdar?

Ein Besuch führt in eine Hochlandschaft aus Kalkstein mit Terrassenfeldern, Dörfern und einem weitläufigen Plateau, von dem aus tiefe Schluchten und Gebirgskanten sichtbar sind.

Was kennzeichnet Al Jabal al Akhdar besonders?

Kennzeichnend sind das Saiq-Plateau auf großer Höhenlage, die traditionellen Obst- und Rosenkulturen auf schmalen Terrassen sowie das ausgewiesene Landschaftsreservat auf einem Teil des Hochlands.

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