USA, Iran

Tui plant Rückholung von Urlaubern aus dem Nahen Osten

03.03.2026 - 07:52:12 | dpa.de

Tui will deutsche Urlauber aus dem Nahen Osten zurückholen. Erste Flüge sind geplant – wie schnell es geht, hängt laut Vorstandschef Ebel von der Sicherheitslage ab.

  • «Wir sind mit fast 100 Prozent der Gäste über die App in Kontakt»: Tui-Vorstandschef Sebastian Ebel (Archivbild) - Foto: Julian Stratenschulte/dpa
    «Wir sind mit fast 100 Prozent der Gäste über die App in Kontakt»: Tui-Vorstandschef Sebastian Ebel (Archivbild) - Foto: Julian Stratenschulte/dpa
  • Viele Touristen in Nahost sind derzeit von Luftraumsperrungen betroffen. - Foto: Altaf Qadri/AP/dpa
    Viele Touristen in Nahost sind derzeit von Luftraumsperrungen betroffen. - Foto: Altaf Qadri/AP/dpa
«Wir sind mit fast 100 Prozent der Gäste über die App in Kontakt»: Tui-Vorstandschef Sebastian Ebel (Archivbild) - Foto: Julian Stratenschulte/dpa Viele Touristen in Nahost sind derzeit von Luftraumsperrungen betroffen. - Foto: Altaf Qadri/AP/dpa

Der Reisekonzern Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von n-tv. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. «Wir gehen aktuell davon aus, dass wir die ersten Flüge mit diesen Unternehmen und unseren Gästen heute durchführen können», sagte Ebel. Erste Flüge sollten nach München gehen. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly bereit. Diese seien «standby, sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden auch möglichst zügig abzuholen».

«Wir sind mit fast 100 Prozent der Gäste über die App in Kontakt», sagte Ebel. Wie schnell die Rückholung abgeschlossen werden könne, hänge von der Sicherheitslage ab. «Das ist heute seriös nicht genau vorherzusagen.» Er gehe jedoch davon aus, dass es «etwas ist, was einige Tage dauern wird».

Rund 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter sitzen fest

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen derzeit Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind allein rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts nannte dies «eine einigermaßen verlässliche Größe». 

Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe auf den Iran begonnen, bei denen auch Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 68630159 |

Weitere Meldungen

Trump gibt Teheran nur noch wenig Zeit Waffenruhe auf der Kippe: Der Iran setzt auf Stärke, Trump erhöht den Druck. (Ausland, 23.04.2026 - 05:57) weiterlesen...

Drei Tote bei Angriff im Libanon - Journalistin unter Opfern. Bei israelischen Luftangriffen gerieten jetzt nach libanesischen Berichten auch Journalistinnen in die Schusslinie. Im Südlibanon kommt es trotz der Waffenruhe weiter zu tödlichen Zwischenfällen. (Ausland, 23.04.2026 - 00:30) weiterlesen...

US-Botschaft rät Amerikanern, den Libanon zu verlassen. Die US-Botschaft richtet sich mit einer Sicherheitswarnung an Amerikaner in dem Land. Aktuell gilt eine Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel - doch es gibt Hinweise, dass sie wackelt. (Ausland, 22.04.2026 - 22:23) weiterlesen...

Leavitt spielt iranische Angriffe auf Frachter herunter. Jetzt nehmen iranische Kräfte Schiffe unter Beschuss - und das Weiße Haus reagiert. Die Öffnung der Straße von Hormus gehört zu den zentralen Forderungen der USA an den Iran. (Ausland, 22.04.2026 - 22:19) weiterlesen...

Zwei Tote bei Luftangriff im Libanon - Journalistin verletzt. Bei israelischen Luftangriffen gerieten jetzt nach libanesischen Berichten auch Journalistinnen in die Schusslinie. Im Südlibanon kommt es trotz der Waffenruhe weiter zu tödlichen Zwischenfällen. (Ausland, 22.04.2026 - 21:19) weiterlesen...

Netanjahu: Israel bereit für Verteidigung und Angriff. Israel sieht sich laut Regierungschef Netanjahu für alle Szenarien gerüstet. US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe im Iran-Krieg verlängert – die Lage bleibt jedoch brandgefährlich. (Ausland, 22.04.2026 - 19:19) weiterlesen...