Feuerwehr, Klima

Mehrere Wald- und Vegetationsbrände fordern Einsatzkräfte

02.05.2026 - 19:21:28 | dpa.de

Trockenheit und Wind erschweren den Kampf gegen Waldbrände in mehreren Regionen. Besonders in Brandenburg ist die Lage angespannt – dort behindert Munition im Boden die Löscharbeiten.

  • Bei Friesenhagen kämpften zeitweise mehr als 400 Kräfte gegen die Flammen. - Foto: Sascha Ditscher/dpa
    Bei Friesenhagen kämpften zeitweise mehr als 400 Kräfte gegen die Flammen. - Foto: Sascha Ditscher/dpa
  • Der Waldbrand auf dem mit Kampfmitteln belasteten Gelände bei Jüterbog ist der bislang größte Waldbrand in dieser Saison in Brandenburg. - Foto: Michael Bahlo/dpa
    Der Waldbrand auf dem mit Kampfmitteln belasteten Gelände bei Jüterbog ist der bislang größte Waldbrand in dieser Saison in Brandenburg. - Foto: Michael Bahlo/dpa
  • Wegen im Boden liegender Munition gestaltet sich die Brandbekämpfung bei Jüterbog schwierig. - Foto: Manuel Genolet/dpa
    Wegen im Boden liegender Munition gestaltet sich die Brandbekämpfung bei Jüterbog schwierig. - Foto: Manuel Genolet/dpa
  • Beim Waldbrand bei Attendorn kam Hilfe aus der Luft. - Foto: Berthold Stamm/dpa
    Beim Waldbrand bei Attendorn kam Hilfe aus der Luft. - Foto: Berthold Stamm/dpa
  • In Werdohl näherten sich die Flammen einer Wohnsiedlung, konnten aber gestoppt werden. - Foto: Alex Talash/dpa
    In Werdohl näherten sich die Flammen einer Wohnsiedlung, konnten aber gestoppt werden. - Foto: Alex Talash/dpa
  • Bei der Brandbekämpfung in den Niederlanden kamen Feuerwehrleute aus mehreren Ländern zum Einsatz. - Foto: Rob Engelaar/ANP/dpa
    Bei der Brandbekämpfung in den Niederlanden kamen Feuerwehrleute aus mehreren Ländern zum Einsatz. - Foto: Rob Engelaar/ANP/dpa
Bei Friesenhagen kämpften zeitweise mehr als 400 Kräfte gegen die Flammen. - Foto: Sascha Ditscher/dpa Der Waldbrand auf dem mit Kampfmitteln belasteten Gelände bei Jüterbog ist der bislang größte Waldbrand in dieser Saison in Brandenburg. - Foto: Michael Bahlo/dpa Wegen im Boden liegender Munition gestaltet sich die Brandbekämpfung bei Jüterbog schwierig. - Foto: Manuel Genolet/dpa Beim Waldbrand bei Attendorn kam Hilfe aus der Luft. - Foto: Berthold Stamm/dpa In Werdohl näherten sich die Flammen einer Wohnsiedlung, konnten aber gestoppt werden. - Foto: Alex Talash/dpa Bei der Brandbekämpfung in den Niederlanden kamen Feuerwehrleute aus mehreren Ländern zum Einsatz. - Foto: Rob Engelaar/ANP/dpa

Etliche Wald- und Vegetationsbränden haben am verlängerten Maiwochenende Einsatzkräfte der Feuerwehr in mehreren Bundesländern sowie in den Niederlanden beschäftigt. Begünstigt durch Trockenheit und mitunter starken Wind breiteten sich die Feuer teils rasch aus. 

In Brandenburg brennt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog die bislang größte Waldfläche der Saison. Mehr als 30 Hektar sind betroffen. Wegen im Boden liegender Munition gestaltet sich die Brandbekämpfung schwierig, direkte Löscharbeiten sind nur eingeschränkt möglich. Immer wieder kommt es zu Detonationen. Einsatzkräfte setzen auf Schutzstreifen, um das Feuer einzudämmen. Eine Ausbreitung über mehrere Tage hinweg gilt als möglich. 

Brände auch in NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz 

Auch in Nordrhein-Westfalen kam es zu mehreren Bränden. Im Sauerland bei Attendorn sowie in Werdohl standen Wald- und Hangflächen in Flammen, zeitweise rückten mehrere hundert Feuerwehrleute aus. In Werdohl näherten sich die Flammen einer Wohnsiedlung, konnten jedoch gestoppt werden. Ein weiterer, kleinerer Brand in Köln-Dellbrück war nach wenigen Stunden gelöscht. Drohnen und teils auch Hubschrauber unterstützten die Einsätze. 

In Hessen flammte ein Brand nahe Romrod erneut auf, nachdem er zunächst gelöscht worden war. Rund 100 Einsatzkräfte bekämpften Glutnester auf etwa einem Hektar Fläche. Zeitweise mussten wichtige Verkehrsverbindungen wegen Rauchentwicklung gesperrt werden. Als mögliche Ursache wird fahrlässige Brandstiftung geprüft. 

Ein größerer Einsatz lief auch in Rheinland-Pfalz bei Friesenhagen. Auf rund vier Hektar in steilem Gelände kämpften zeitweise mehr als 400 Kräfte gegen die Flammen. Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwendig, da zahlreiche Glutnester händisch beseitigt werden mussten. 

Internationaler Einsatz in den Niederlanden 

Unterdessen stehen die internationalen Löscharbeiten bei großflächigen Vegetationsbränden in den Niederlanden kurz vor dem Abschluss. Westlich von Weert konnten Einsatzkräfte aus mehreren Ländern, darunter Deutschland und Frankreich, die Feuer weitgehend eindämmen. Der Einsatz der beiden internationalen Einheiten sollte am Samstagabend enden; die Feuerwehreinheiten aus Nordrhein-Westfalen sollen am Sonntag nach Hause zurückkehren. Die Nachlöscharbeiten übernehmen lokale Kräfte. 

Verletzt wurde bei den Einsätzen nach bisherigen Angaben niemand. In vielen Regionen bleibt die Waldbrandgefahr aufgrund anhaltender Trockenheit erhöht.

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