Deutschland, Europa

EU-Einigung: Strengere Regeln gegen illegalen Welpenhandel

25.11.2025 - 19:14:18 | dpa.de

Tierhandel ist ein Milliardengeschäft - das zieht auch Kriminelle an, oft zum Leid der Tiere. In der EU gibt es jetzt eine Einigung auf strengere Vorgaben.

Die EU will strenger gegen illegalen Tierhandel vorgehen. (Symbolbild) - Foto: Paul Zinken/dpa
Die EU will strenger gegen illegalen Tierhandel vorgehen. (Symbolbild) - Foto: Paul Zinken/dpa

Die EU verschärft den Kampf gegen illegalen Tier­handel. Unter­händler von Europa­parlament und EU-Staaten einigten sich darauf, dass künftig alle Hunde und Katzen in der EU per Mikrochip identifizier­bar sein und registriert werden müssen, wie Parlament und Länder mitteilten. Die Chip-Pflicht mit mehr­jährigen Übergangs­fristen soll es Kriminellen erschweren, rechts­widrig gehaltene oder eingeführte Tiere weiter­zu­verkaufen.

Zudem werden schmerz­hafte Verstümme­lungen wie das Amputieren von Ohren- oder Schwanzteilen sowie die Zucht gesundheits­schädlicher Merkmale - etwa extrem flach­nasiger Tiere - eingeschränkt. Die EU-Kommission hatte die neuen Regeln 2023 vorgeschlagen und unter anderem mit einem wachsenden illegalen Handel durch Online-Werbung und soziale Medien begründet. Die Einigung muss noch formell bestätigt werden.

Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union besitzen offiziellen Angaben zufolge mehr als 72 Millionen Hunde und 83 Millionen Katzen. Beim Handel mit den beiden Tierarten wird Schätzungen zufolge jährlich ein Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro gemacht.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
de | unterhaltung | 68387927 |

Weitere Meldungen

Opel-Mutter Stellantis will Produktion in Europa verkleinern. Das Geld will der Konzern künftig vor allem in Nordamerika verdienen. Neue Strategie, weniger Opel: Stellantis investiert Milliarden, setzt aber auf andere Marken. (Wirtschaft, 21.05.2026 - 15:33) weiterlesen...

Merz will Sonderstatus für Ukraine - EU-Beitritt erst später. Für die vermutlich lange Wartezeit macht er nun einen Vorschlag. Bundeskanzler Merz hält eine rasche Aufnahme der Ukraine in die EU für ausgeschlossen. (Ausland, 21.05.2026 - 14:10) weiterlesen...

Brüssel traut Deutschland nur noch Mini-Wachstum zu. Die Hoffnung auf einen Aufschwung der größten Euro-Volkswirtschaft Deutschland schwindet. 2027 könnte es etwas besser werden - unter bestimmten Bedingungen. Der Ölpreisschock trifft Europa hart. (Politik, 21.05.2026 - 12:56) weiterlesen...

EU-Kommission halbiert Wachstumsprognose für Deutschland Der Energieschock durch den Nahost-Konflikt trifft Deutschland und die Eurozone hart. (Politik, 21.05.2026 - 11:30) weiterlesen...

Europaweite Beschwerden gegen Finanzwerbung bei Google & Co.. Verbraucherschützer nehmen die großen Plattformen deshalb nun ins Visier. Get-rich-Schemen, dubiose Finanzcoachings oder Fake-Onlineshops: Im Internet steckt dahinter oft Betrug. (Wirtschaft, 21.05.2026 - 09:42) weiterlesen...

Merz schlägt EU-Sonderstatus für Ukraine vor Schneller Beitritt oder Sonderweg? Kanzler Merz will der Ukraine einen exklusiven Status als EU-Partner verschaffen. (Ausland, 21.05.2026 - 06:00) weiterlesen...