USA, Deutschland

Fragen nach Gewalttat bei deutscher Tochterfirma in den USA

30.10.2025 - 17:12:15 | dpa.de

Nach einem Gewaltverbrechen in den USA informiert eine Firma aus Niedersachsen über zwei getötete Kollegen. Medien berichten über ein mögliches Motiv. Die Behörden halten sich weiter bedeckt.

US-Medien berichteten, dass es sich bei den Opfern um deutsche Staatsbürger gehandelt habe. (Archivbild) - Foto: Michael Reynolds/EPA/dpa
US-Medien berichteten, dass es sich bei den Opfern um deutsche Staatsbürger gehandelt habe. (Archivbild) - Foto: Michael Reynolds/EPA/dpa

Nach dem Gewaltverbrechen in den USA, bei dem Medienberichten zufolge zwei Deutsche getötet worden sind, laufen die Ermittlungen. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Donnerstag, dass die Berichte bekannt seien. Eine offizielle Bestätigung der Todesfälle durch zuständige Behörden stehe allerdings noch aus. 

Das Unternehmen Barku Barnstorfer Kunststofftechnik hatte zuvor bestätigt, dass zwei seiner Mitarbeiter am Montag in Cleveland im US-Bundesstaat Tennessee «Opfer eines Verbrechens» geworden waren. «Wir alle stehen unter dem Eindruck der sinnlosen Tat», hieß es auf der Webseite der niedersächsischen Firma. Aus Datenschutzgründen wollte das Unternehmen auch auf Nachfrage keine Angaben zur Nationalität der Getöteten machen.

Berichte: 38-Jähriger soll Feuer auf Kollegen eröffnet haben

Die örtliche Polizei in Cleveland machte am Donnerstag auf Anfrage zunächst keine Angaben zu einem möglichen Motiv oder Angaben zu den Todesopfern, auch die Deutsche Botschaft in Washington reagierte zunächst nicht. Unklar ist damit weiter, ob es sich bei den beiden getöteten Männern um deutsche Staatsbürger handelt.

Medienberichten zufolge hatte ein 38-Jähriger das Feuer auf seine Kollegen eröffnet. Der Mann habe sich im Kündigungsprozess befunden, berichteten die US-Sender NBC News und ABC News unter Berufung auf die Polizei. Nach der Tat auf dem Werksgelände flüchtete der mutmaßliche Täter den Berichten zufolge und verschanzte sich in einem Haus in einem benachbarten Ort. Ein Spezialeinsatzkommando habe das Gebäude mehrere Stunden lang umstellt und schließlich den Mann tot aufgefunden - er habe sich offenbar selbst getötet.

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