Studie zeigt: Vier Beziehungsmuster entscheiden über Glück oder Frust
09.03.2026 - 13:15:35 | presseportal.deWarum sind manche Partnerschaften dauerhaft erfüllend, während andere trotz Verpflichtung oder langer Dauer unglücklich bleiben?
Eine neue Auswertung der psychologischen Dating-Plattform Gleichklang unter Leitung des Psychologen und Dating-Coaches Dr. Guido F. Gebauer konnte zwei Beziehungsmuster identifizieren, die ins Glück, und zwei weitere, die ins Unglück führen. Dabei zeigte sich auch, dass für das Beziehungsglück nicht entscheidend ist, ob eine Beziehung monogam oder nicht monogam geführt wird - sondern welches psychologische Muster sie prägt.
Grundlage der Untersuchung sind 1.055 Personen im Alter von 19 bis 97, die den Test zu den "Neun Orientierungen der Liebe" ausgefüllt haben. Diese neun Gestaltungsarten beschreiben, ob Menschen Liebe vor allem als Engagement, Sexualität, Freiheit, Versorgungsgemeinschaft, Familiengründung, Rettung, Nutzenkalkulation, Monogamie versus konsensuelle Nichtmonogamie oder als Leid und Schmerz erleben.
Mithilfe einer Clusteranalyse, die die Teilnehmenden anhand ihrer Antwortmuster rein statistisch in Gruppen teilt, konnten vier typische Beziehungsmuster indentifizeren:
Deutliche Unterschiede im Beziehungsglück
Die Auswertung der Zufriedenheitswerte zeigt die Auswirkungen der Muster:
Dr. Guido F. Gebauer fasst zusammen:
Nach Einschätzung von Gebauer lassen sich aus den Befunden auch Konsequenzen für bestehende Beziehungen und für die Partnersuche ableiten:
In einer bestehenden Beziehung gehe es darum, die eigene Beziehungssituation realistisch zu reflektieren. Wenn sich zeige, dass eine Partnerschaft überwiegend resignativ geworden sei oder nur noch aus Pflichtgefühl fortgeführt werde, sei es Zeit, innezuhalten, miteinander zu sprechen und bewusst an der Qualität der Beziehung zu arbeiten.
Ziel könne es sein, die Beziehung entweder wieder in eine engagierte, tragfähige monogame Form zu überführen oder - wenn es den Bedürfnissen beider eher entspreche - eine freiheitlich konsensuelle nicht-monogame Struktur zu entwickeln.
Dabei spielen nach Gebauer auch gemeinsame Ziele und Aktivitäten eine zentrale Rolle. So zeigten Befunde der Beziehungspsychologie, dass insbesondere durch neue und spannende gemeinsame Aktivitäten die Verbundenheit in Beziehungen wiederbelebt werden könne. Dadurch könne es Paaren gelingen, sowohl aus Resignation als auch aus reiner Verpflichtung auszusteigen und wieder einen positiven Erlebensbezug miteinander zu etablieren.
Für die Partnersuche ergibt sich, so Gebauer, dass es besonders ratsam sei, von Anfang an auf die Passung im Beziehungsmodell zu achten. Gebauer rät Singles unbedingt, für sich zu klären, ob sie eher in einer monogamen oder in einer nicht-monogamen Beziehungsform langfristig glücklich werden. Diese Klarheit könne zum Ausgangspunkt einer expliziten Suche nach einer kompatiblen Person genommen werden.
Die vollständige Auswertung der Ergebnisse mit Hintergrund zu den neun Liebesorientierungen ist in diesem Artikel von Gebauer im Beziehungsblog von Gleichlang abrufbar.
Pressekontakt:
Dr. Guido F. Gebauer
Gleichklang limited
Oesterleystr 1
30171 Hannover
Tel.: +49 (0)15228973672
E-Mail: gebauer@gleichklang.de
Original-Content von: Gleichklang Limited übermittelt durch news aktuell
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