Diverteme, Hessen

Ophelia-Gemälde in Wiesbaden begeistert Swifties

15.10.2025 - 04:02:06 | dpa.de

Ein Popsong, eine Shakespeare-Figur und ein Jugendstilgemälde: Warum Taylor Swifts Musikvideo zum Nummer-eins-Hit «The Fate of Ophelia» für einen Besucheransturm im Hessischen Landesmuseum sorgt.

  • In ihrem neuen Video posiert Swift als Orphelia (Archivbild). - Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa
    In ihrem neuen Video posiert Swift als Orphelia (Archivbild). - Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa
  • Das Museum erlebt ein Besucherplus dank Taylor Swift. (Archivbild)  - Foto: Andreas Arnold/dpa
    Das Museum erlebt ein Besucherplus dank Taylor Swift. (Archivbild) - Foto: Andreas Arnold/dpa
  • Aus dem Museum heißt es: «Wir sind überrascht und glücklich.»  - Foto: Andreas Arnold/dpa
    Aus dem Museum heißt es: «Wir sind überrascht und glücklich.» - Foto: Andreas Arnold/dpa
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Die Anfangsszene im Video des aktuellen Nummer-eins-Hits «The Fate of Ophelia» von Taylor Swift hat dem Wiesbadener Landesmuseum einen unverhofften Besucherzuwachs beschert. 

Am vergangenen Wochenende seien Hunderte zusätzliche Gäste im Museum gewesen, eine Familie sei extra aus Hamburg angereist, sagt Sprecherin Susanne Hirschmann. Das Ziel der Swifties: ein Jugendstilgemälde mit Ophelia, der Geliebten Hamlets in Shakespeares gleichnamigem Werk.

In der Anfangsszene des Videos zum Song «The Fate of Ophelia» (Das Schicksal von Ophelia) schlüpft Swift in die Rolle der Ophelia und wird zu einem lebendigen Gemälde.

 

Welches Motiv dem Video als Vorlage diente, ist nach Angaben des Museums nicht offiziell bekannt. Der direkte Vergleich zeige allerdings eine große Ähnlichkeit zum Werk des Jugendstilmalers Friedrich Heyser (1857-1921) aus der Sammlung des Wiesbadener Museums, sagt Museumsdirektor Andreas Henning. Die Pose, das weiße Gewand aber auch der Hintergrund seien von dem Kunstwerk inspiriert.

Direktor: Swifties begegnen Kunst mit großem Respekt

«Wir sind überrascht und glücklich, dass Taylor Swift in ihrem Video dieses Gemälde aus dem Museum Wiesbaden zum Vorbild genommen hat», sagt Henning. «Das ist natürlich eine große Chance, Menschen in das Museum zu führen, die uns noch nicht kennen.» 

Es seien bereits viele Swifties im Museum gewesen, sie träten der Kunst mit großem Respekt gegenüber. Das Museum habe bereits versucht, mit der Sängerin Kontakt aufzunehmen - leider bislang erfolglos, sagt Henning. «Gerne würde ich Taylor Swift das Gemälde im Original auch mal zeigen.»

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