Norwegen, Leute

Festnahme vor Prozess: Høiby bestreitet neue Vorwürfe

10.02.2026 - 09:28:00 | dpa.de

Die Verhandlungen gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin gehen weiter. Kurz vor Prozessstart war Marius Borg Høiby erneut festgenommen worden. Zu den neuen Vorwürfen wurde er jetzt verhört.

  • Marius Borg Høiby steht seit der vergangenen Woche unter anderem wegen Vergewaltigung in Oslo vor Gericht. (Archivbild) - Foto: Ane Hem/NTB/dpa
    Marius Borg Høiby steht seit der vergangenen Woche unter anderem wegen Vergewaltigung in Oslo vor Gericht. (Archivbild) - Foto: Ane Hem/NTB/dpa
  • Sein Mandat bestreite die neuen Vorwürfe gegen ihn, sagt Verteidiger Petar Sekulic. (Archivbild) - Foto: Ole Berg-Rusten/NTB/dpa
    Sein Mandat bestreite die neuen Vorwürfe gegen ihn, sagt Verteidiger Petar Sekulic. (Archivbild) - Foto: Ole Berg-Rusten/NTB/dpa
  • In diesem Gericht findet der Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin statt. (Archivbild) - Foto: Julia Wäschenbach/dpa
    In diesem Gericht findet der Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin statt. (Archivbild) - Foto: Julia Wäschenbach/dpa
Marius Borg Høiby steht seit der vergangenen Woche unter anderem wegen Vergewaltigung in Oslo vor Gericht. (Archivbild) - Foto: Ane Hem/NTB/dpa Sein Mandat bestreite die neuen Vorwürfe gegen ihn, sagt Verteidiger Petar Sekulic. (Archivbild) - Foto: Ole Berg-Rusten/NTB/dpa In diesem Gericht findet der Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin statt. (Archivbild) - Foto: Julia Wäschenbach/dpa

Zum Start der zweiten Woche im Vergewaltigungs-Prozess gegen den ältesten Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat Marius Borg Høiby neue Vorwürfe bestritten. Kurz vor Prozessauftakt Anfang Februar war der 29 Jahre alte Norweger erneut festgenommen worden und sitzt deshalb nun für vier Wochen in Untersuchungshaft. Er soll mit einem Messer gedroht und gegen ein Kontaktverbot verstoßen haben. 

Sein Mandat plädiere auf nicht schuldig, schrieb Høibys Anwalt Petar Sekulic der Nachrichtenagentur NTB. Er gehe gegen die U-Haft aber nicht in Berufung, weil er sich nun voll und ganz auf den laufenden Prozess konzentrieren müsse, hieß es.

Høiby ist in 38 Punkten angeklagt, darunter für vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht. In drei Fällen soll er die Frauen sexuell im Genitalbereich berührt haben, in einem soll es zum Geschlechtsverkehr gekommen sein. Um diesen, den schwersten Vorwurf, geht es in der zweiten Verhandlungswoche. Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung soll eine Frau auf den Lofoten, einer Inselgruppe in Norwegen, vergewaltigt haben, während sie nicht imstande war, sich zu wehren. Zunächst sollte das mutmaßliche Opfer am Dienstag vor Gericht aussagen. 

Während Høiby einige Straftaten eingeräumt hat, bestreitet er die Vergewaltigungen.

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