Afghanistan, Unwetter

Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan

24.01.2026 - 16:53:28 | dpa.de

Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.

  • Nach heftigen Regenfällen hat es in Afghanistan Dutzende Tote und Verletzte gegeben.  - Foto: Mohammad Amin/AP/dpa
    Nach heftigen Regenfällen hat es in Afghanistan Dutzende Tote und Verletzte gegeben. - Foto: Mohammad Amin/AP/dpa
  • Die schwierige Wetterlage soll in den kommenden zwei Tagen weiter andauern. - Foto: Mohammad Amin/AP/dpa
    Die schwierige Wetterlage soll in den kommenden zwei Tagen weiter andauern. - Foto: Mohammad Amin/AP/dpa
Nach heftigen Regenfällen hat es in Afghanistan Dutzende Tote und Verletzte gegeben.  - Foto: Mohammad Amin/AP/dpa Die schwierige Wetterlage soll in den kommenden zwei Tagen weiter andauern. - Foto: Mohammad Amin/AP/dpa

Heftige Schnee- und Regenfälle in Afghanistan haben in den vergangenen Tagen mindestens 61 Menschen das Leben gekostet und 110 weitere verletzt. Das teilte der zuständige Katastrophenschutz mit. Zudem zerstörten die Unwetter binnen drei Tagen rund 450 Häuser ganz oder teilweise, hieß es weiter. Es handele sich um vorläufige Zahlen. Einsatzteams seien in den betroffenen Regionen unterwegs, die Opferzahl könnte steigen.

Etwa die Hälfte der Provinzen des Landes seien betroffen, vor allem im Norden und im Zentrum Afghanistans. Wegen des Schneefalls sei der Salang-Tunnel gesperrt - eine wichtige Verkehrsachse, die die Hauptstadt Kabul mit den nördlichen Provinzen verbindet. Die Sperrung gelte bereits seit drei Tagen, teilte das zuständige Ministerium mit. Meteorologen erwarten, dass Schnee und Regen in den kommenden zwei Tagen weiter andauern werden.

Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA ist Afghanistan weiterhin eines der größten humanitären Krisengebiete weltweit. Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen. Grund seien unter anderem extreme Wetterereignisse, Dürren, Nahrungsmittelknappheit und eine schwache Infrastruktur.

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