Deutschland, Unwetter

Eis und Schnee legen Züge lahm – Bahn kämpft mit Störungen

26.01.2026 - 15:59:18

Das Wintertief sorgt für Zugausfälle und Verzögerungen. Hunderte Bahn-Mitarbeitende arbeiten daran, Weichen von Schnee und Eis zu befreien – auch spezielle Putzloks sind im Einsatz.

  •  Eingefrorene Weichen waren zum Beispiel in Niedersachsen ein großes Problem. - Foto: Julian Stratenschulte/dpa

    Julian Stratenschulte/dpa

  • Im Bahnhof in Halle an der Saale sind die Lokomotiven mit Schnee bedeckt. - Foto: Hendrik Schmidt/dpa

    Hendrik Schmidt/dpa

 Eingefrorene Weichen waren zum Beispiel in Niedersachsen ein großes Problem. - Foto: Julian Stratenschulte/dpaIm Bahnhof in Halle an der Saale sind die Lokomotiven mit Schnee bedeckt. - Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Im bundesweiten Fernverkehr der Bahn kommt es aufgrund des Wintertiefs «Leonie» weiter zu Einschränkungen. Besonders betroffen ist nach Angaben der Deutschen Bahn der Nordosten mit Verkehrsverbindungen zwischen Berlin und der Ostsee. Problematisch sind in betroffenen Regionen Weichenstörungen, vereiste Oberleitungen sowie Schneeverwehungen.

Die aktuelle Witterung mit abwechselnd Schnee und Regen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt führe zu teils starker Eisbildung an Fahrzeugen und Infrastruktur, teilte die Bahn mit. Die Eisablagerungen an Fahrzeugen können sich demnach im Bereich der Weichen lösen und dort in bewegliche Teile fallen. Weichenheizungen könnten diese Eisbrocken nur langsam lösen, weshalb diese manuell entfernt werden müssten. 

Bahn: DB-Beschäftigte im Dauereinsatz

Auch Schneeverwehungen sorgten immer wieder für blockierte Weichen, hieß es. Hunderte Beschäftigte der Deutschen Bahn seien im Dauereinsatz, um die Weichen von Schnee und Eis zu befreien und die Auswirkungen auf den Zugverkehr so gering wie möglich zu halten.

Bei stark vereisten Oberleitungen setzt die DB nach eigenen Angaben in betroffenen Regionen weiterhin sogenannte Putzloks ein. Diese sorgten dafür, dass die Oberleitung von Eis befreit beziehungsweise freigehalten werde.

@ dpa.de

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