Dänemark, Deutschland

Transportboot mit gestrandetem Wal noch lange nicht am Ziel

30.04.2026 - 12:19:57 | dpa.de

Das Schiff mit dem vor Mecklenburg-Vorpommern geborgenen Meeressäuger ist noch in der Ostsee, zwischen Dänemark und Schweden unterwegs. Für Freitag ist starker Wind angekündigt.

  • Der Wal soll in der Nordsee freigelassen werden. - Bild: Christoph Reichwein/dpa
    Der Wal soll in der Nordsee freigelassen werden. - Bild: Christoph Reichwein/dpa
  • Das Transportschiff hat die Nordsee noch nicht erreicht. - Bild: Christoph Reichwein/dpa
    Das Transportschiff hat die Nordsee noch nicht erreicht. - Bild: Christoph Reichwein/dpa
Der Wal soll in der Nordsee freigelassen werden. - Bild: Christoph Reichwein/dpa Das Transportschiff hat die Nordsee noch nicht erreicht. - Bild: Christoph Reichwein/dpa

Das Transportschiff mit dem Poeler Buckelwal an Bord ist noch relativ weit von der Nordsee entfernt. Zur Mittagszeit war es laut dem Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zwischen Dänemark und Schweden unterwegs, etwas nördlich des dänischen Grenaa und somit etwa 140 Kilometer Luftlinie von Skagen entfernt, wo die Ostsee auf die Nordsee trifft.

Am Dienstag war es gelungen, den wochenlang an der Ostseeküste im Fachwasser liegenden Buckelwal in eine sogenannte Barge zu bugsieren. In diesem mit Wasser gefüllten Lastkahn, der vom Schlepper «Fortuna B» gezogen wird, ist das Tier auf dem Weg in Richtung Nordsee. Nach Plänen der privaten Initiative, die für den Transport verantwortlich ist, soll der Wal in einer mehrtägigen Aktion um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak in die Nordsee gebracht und dann dort ausgesetzt werden.

Zwei Meter hohe Wellen angekündigt

Laut dem dänischen meteorologischen Institut soll am Freitag im Skagerrak starker Wind wehen, mit Wellenhöhen bis zu zwei Metern. Am Wochenende soll der Wind demnach etwas schwächer werden.

Der rund zwölf Meter lange Wal hatte vier Wochen vor der Insel Poel gelegen. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.

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