Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Pfefferspray in Kölner Schule - 19 Schüler verletzt

19.11.2025 - 17:21:11 | dpa.de

Bei einem Streit zwischen Jugendlichen wird in einer Schule Pfefferspray versprüht. Mindestens 19 Schüler werden verletzt.

  • Mehrere Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild) - Bild: David Inderlied/dpa
    Mehrere Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild) - Bild: David Inderlied/dpa
  • Mehrere Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.  - Bild: Jan Ohmen/dpa
    Mehrere Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. - Bild: Jan Ohmen/dpa
Mehrere Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild) - Bild: David Inderlied/dpa Mehrere Schüler wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.  - Bild: Jan Ohmen/dpa

Bei einer Auseinandersetzung zwischen einem 16-Jährigen und zwei mutmaßlich ebenfalls Jugendlichen in einer Schule in Köln sind mindestens 19 Schüler durch Pfefferspray verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der 16-Jährige am frühen Nachmittag im Flur der Gesamtschule in Rodenkirchen von den beiden Unbekannten mit Pfefferspray und Schlägen attackiert worden sein. Daraufhin habe er zur Verteidigung ebenfalls Pfefferspray eingesetzt und im Gebäude versprüht. 

Die zwei Angreifer flüchteten. Auch am frühen Abend fehlte von ihnen zunächst jede Spur, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es könnte sich um ehemalige Schüler der Gesamtschule gehandelt haben, sagte er. Ihre Identität blieb aber zunächst unklar. 

Mehrere Schüler im Krankenhaus

Einsatz- und Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr kümmerten sich vor Ort um die verletzten Schüler. Neun von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Angehörige der Betroffenen wurden laut Polizei ebenfalls noch an der Schule betreut. Die verletzten Schüler seien ihren Eltern übergeben worden. 

Die Polizei stellte das Pfefferspray des 16-jährigen Schülers sicher. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der genaue Tatvorwurf müsse noch geklärt werden, so der Polizeisprecher. Der Einsatz war am frühen Abend beendet.

de | unterhaltung | 68372526 |

Weitere Meldungen

Bangen um Jobs treibt Tausende Stahlarbeiter auf die Straße. In Berlin und dem Saarland beteiligen sich Tausende an Protesten. Gewerkschafter sehen Jobs in Gefahr. Billigstahl aus Asien, teure Energie und Klimavorgaben machen der Stahlindustrie zu schaffen. (Wirtschaft, 12.06.2026 - 14:51) weiterlesen...

Protest in Berlin: IG Metall bangt um Zehntausende Stahljobs. Nun will die Branche mehr Unterstützung von der Politik. Gewerkschafter sehen Arbeitsplätze in Gefahr. Billigstahl aus Asien, teure Energie und Klimavorgaben belasten die deutsche Stahlindustrie. (Wirtschaft, 12.06.2026 - 12:27) weiterlesen...

Zivilprozesse nach Einbruchscoup: «Es geht um Gerechtigkeit». Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex. Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. (Unterhaltung, 11.06.2026 - 17:08) weiterlesen...

OHB und Rheinmetall schmieden Kooperation für Militärprojekt. Mit der neuen Gesellschaft in Bremen wollen sie Verantwortung für ein großes Bundeswehrprojekt. Der Satellitenhersteller OHB und der Rüstungskonzern Rheinmetall gründen ein Gemeinschaftsunternehmen. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 15:49) weiterlesen...

Sparkassen-Einbruch: Streitparteien lehnen Vergleich ab. In den ersten zwei Zivilprozessen verlangen Kunden Schadenersatz, einen Vergleich lehnen alle Seiten ab. Mehr als 3.000 Schließfächer wurden aufgebrochen, der Schaden geht in die Millionen Euro. (Unterhaltung, 11.06.2026 - 15:18) weiterlesen...

Erste Zivilprozesse um Sparkassen-Coup gestartet. Zwei Kunden fordern Schadenersatz für den Inhalt ihrer Schließfächer. Mit Kernbohrer in den Tresorraum: Nach dem Einbruch mit Millionen-Beute in Gelsenkirchen starten die ersten Zivilprozesse. (Unterhaltung, 11.06.2026 - 14:30) weiterlesen...