Prominente, USA

Presley Gerber tot: Sohn von Cindy Crawford mit 27 Jahren gestorben

Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 07:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Presley Gerber, Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber, ist im Alter von 27 Jahren in Los Angeles gestorben. Die Familie bittet in ihrer Trauer um Privatsphäre, während die Todesursache noch nicht bekannt ist.

  • Mit nur 27 Jahren ist der Sohn von Cindy Crawford, Presley Gerber, gestorben. (Archiv) - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
    Mit nur 27 Jahren ist der Sohn von Cindy Crawford, Presley Gerber, gestorben. (Archiv) - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
  • Beide Kinder von Rande Gerber und Cindy Crawford, Kaia und Presley Gerber (von links nach rechts), sind ebenfalls Models geworden. (Archiv) - Bild: Joel C Ryan/Invision/AP/dpa
    Beide Kinder von Rande Gerber und Cindy Crawford, Kaia und Presley Gerber (von links nach rechts), sind ebenfalls Models geworden. (Archiv) - Bild: Joel C Ryan/Invision/AP/dpa
Mit nur 27 Jahren ist der Sohn von Cindy Crawford, Presley Gerber, gestorben. (Archiv) - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa Beide Kinder von Rande Gerber und Cindy Crawford, Kaia und Presley Gerber (von links nach rechts), sind ebenfalls Models geworden. (Archiv) - Bild: Joel C Ryan/Invision/AP/dpa

Presley Gerber, Sohn des früheren Supermodels Cindy Crawford und des Unternehmers Rande Gerber, ist im Alter von 27 Jahren gestorben.

Tod in Rehabilitationseinrichtung in Los Angeles

Der 27-Jährige starb nach Angaben von US-Medien am Sonntag in Los Angeles in einer Rehabilitationseinrichtung. Grundlage der Berichte sind Unterlagen des „Los Angeles Medical Examiner“. Zur Todesursache lagen zunächst keine Informationen vor.

Statement der Familie und erste Berichte

Ein Sprecher der Familie erklärte in einem Statement, die Angehörigen bäten in dieser sehr schweren und schmerzvollen Zeit um Privatsphäre. Das Schreiben lag unter anderem der US-Zeitschrift „People“ vor. Zuvor hatte das Promi-Portal „TMZ“ über den Tod Gerbers berichtet.

Modelkarriere in der berühmten Familie

Wie seine zwei Jahre jüngere Schwester Kaia war auch Presley Gerber in die Fußstapfen seiner Mutter getreten und hatte als Model gearbeitet. Der 1999 im US-Bundesstaat Kalifornien geborene Sohn des prominenten Ehepaars war auf Laufstegen und in Kampagnen zu sehen.

Offener Umgang mit psychischen Problemen

Nach Angaben von „People“ hatte Gerber zuletzt in Podcasts und auf seinem Instagram-Kanal offen über seine psychischen Probleme gesprochen. Privat kämpfte er mit seiner mentalen Gesundheit und thematisierte die Belastungen, die ihn begleiteten.

Cindy Crawford und Kaia Gerber als internationale Stars

Cindy Crawford zählt zu den prägenden Supermodels der 1990er-Jahre. Gemeinsam mit Kolleginnen wie Naomi Campbell und Linda Evangelista machte sie das Modeln zu einem Teil der Popkultur. Auch ihre Tochter Kaia Gerber ist weltberühmt geworden: Sie ist erfolgreich als Model und arbeitet zudem als Schauspielerin.

Einordnung des Todes von Presley Gerber

Der Tod von Presley Gerber im Alter von 27 Jahren berührt mehrere gesellschaftliche Ebenen zugleich: Er betrifft eine international bekannte Prominentenfamilie, verweist aber zugleich auf die Verletzlichkeit junger Menschen im Rampenlicht. Gerber war als Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber von Beginn an Teil einer medial beachteten Öffentlichkeit und hatte sich wie seine Schwester Kaia eine eigene Karriere als Model aufgebaut.

Druck der Prominenz und mentale Gesundheit

In den vergangenen Jahren ist der Umgang mit psychischer Gesundheit im Umfeld von Prominenten stärker in den Fokus geraten. Wenn Angehörige berühmter Persönlichkeiten öffentlich über mentale Probleme sprechen, trägt dies dazu bei, Stigmatisierung abzubauen und über Therapie, Rehabilitation und Rückfälle zu sprechen. Dass Presley Gerber seine psychischen Schwierigkeiten in Podcasts und sozialen Medien thematisierte, zeigt, wie eng persönliche Bewältigung und öffentliche Wahrnehmung bei Menschen im Scheinwerferlicht miteinander verknüpft sind.

Relevanz für ein breiteres Publikum

Für ein breites Publikum ist der Fall vor allem deshalb bedeutsam, weil er eindrücklich vor Augen führt, dass Ruhm und Erfolg keine Garantie für Stabilität und Wohlbefinden sind. Der Tod eines jungen Erwachsenen in einer Rehabilitationseinrichtung macht deutlich, wie ernst Suchterkrankungen und andere psychische Belastungen verlaufen können. Zugleich rückt er die Rolle von Familie, professioneller Hilfe und gesellschaftlicher Unterstützung in den Mittelpunkt, wenn es um Prävention und Begleitung gefährdeter junger Menschen geht. Die Bitte der Familie um Privatsphäre unterstreicht, dass Trauerarbeit auch bei öffentlichen Personen einen geschützten Raum benötigt.

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