Versicherung, Gesundheit

Sportlich, aber sicher ins neue Jahr: Warum eine Unfallversicherung jetzt wichtig ist

08.01.2026 - 11:28:06

MĂŒnster - Wenn im Januar die Fitnessstudios voller werden und Sportler wieder ihre Laufschuhe schnĂŒren, steigt auch die Gefahr fĂŒr typische Sportverletzungen.

Ein sportlicher Start ins neue Jahr - der Klassiker unter den NeujahrsvorsĂ€tzen. Doch gerade die Jahresauftaktsmotivation wird vielen Freizeitsportlern zum VerhĂ€ngnis: fehlendes Training, zu hohe Belastung oder SelbstĂŒberschĂ€tzung können schnell zu Verletzungen fĂŒhren. Wer sich voller Elan in die neue Sportroutine stĂŒrzt, sollte deshalb nicht nur auf seinen Körper hören, sondern auch an den passenden Unfallschutz denken.

FreizeitunfÀlle im Fokus

Ein Blick in die Unfallstatistiken zeigt: Die ĂŒberwiegende Zahl aller UnfĂ€lle ereignet sich in der Freizeit. Neben den bekannten Risikosportarten wie Fußball oder Skifahren sind es vor allem "sonstige Sportarten", bei denen Versicherte besonders hĂ€ufig Verletzungen melden - vom Joggen ĂŒber Krafttraining bis hin zu Trendsportarten.

Das Problem: Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei UnfĂ€llen, die im Zusammenhang mit Arbeit, Schule oder UniversitĂ€t stehen. Ein BĂ€nderriss beim Fußball, ein Sturz mit dem Rennrad oder eine Verletzung beim Krafttraining sind somit nicht abgedeckt. Die Kosten fĂŒr spezielle Therapien, VerdienstausfĂ€lle oder mögliche FolgeschĂ€den tragen Betroffene in der Regel selbst - und das kann schnell teuer werden.

Private Unfallversicherung: Das leistet sie im Ernstfall

Hier setzt die private Unfallversicherung an. Sie erweitert den Schutz im Privatleben und ĂŒbernimmt Leistungen, wenn ein Unfall in der Freizeit zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen BeeintrĂ€chtigung fĂŒhrt. Dazu gehören:

Gerade fĂŒr sportlich aktive Menschen bieten viele Versicherungen ergĂ€nzende Bausteine an. Sie decken typische Sportverletzungen wie Frakturen, BĂ€nderrisse oder Muskelverletzungen ab und bieten zusĂ€tzliche Leistungen wie AU-Geld, Krankenhaus-Tagegeld oder Fitness- und Reha-ZuschĂŒsse. So können Betroffene sich ganz auf ihre Genesung konzentrieren, ohne zusĂ€tzlich die damit einhergehenden finanziellen Belastungen stemmen zu mĂŒssen.

Freizeitsportarten wie z.B. Joggen, Wandern, Radfahren, Skifahren oder Fußball sind in privaten Unfallversicherungen in der Regel automatisch eingeschlossen. Das bedeutet: Bei Verletzungen wĂ€hrend dieser AktivitĂ€ten besteht Versicherungsschutz - ohne dass eine besondere Vereinbarung erforderlich ist.

Absicherung fĂŒr einen guten Start

"Gerade am Anfang ist das Risiko fĂŒr Verletzungen besonders hoch. Wer sich aufwĂ€rmt, reduziert das Verletzungsrisiko. Wer sich zusĂ€tzlich versichert, reduziert das finanzielle Risiko. Beides sind wichtige Voraussetzungen fĂŒr einen sicheren Start", betont LVM-Expertin Nicola FlĂŒgemann.Wer seine VorsĂ€tze mit Vernunft und Vorsorge verbindet, startet gut in ein gesundes und erfolgreiches Sportjahr. Realistische Ziele, regelmĂ€ĂŸige Pausen und eine kontinuierliche Trainingsroutine sind wichtig. Doch ebenso entscheidend ist eine verlĂ€ssliche, private Unfallversicherung.

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Nicola FlĂŒgemann
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