Marine veröffentlicht Jahresbericht Maritime Abhängigkeiten Deutschlands 2025
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 17:15 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSDie Bedeutung solcher Daten für Deutschland, beschreibt der Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Axel Deertz, in seinem Grußwort: "6.500 nautische Meilen, drei Wochen Seefahrt für ein Frachtschiff - so groß ist die Distanz zwischen der Straße von Hormus und dem Hamburger Hafen. Dennoch treffen uns die Auswirkungen der Angriffe auf diese Lebensader des Welthandels im weit entfernten Deutschland hart und unmittelbar."
Der Bericht greift erstmals über seinen Berichtszeitraum hinaus auch Entwicklungen des laufenden Jahres auf. Die Expertenbeiträge ordnen außerdem den strategischen Wettbewerb der Großmächte in der Arktis ein und zeigen, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, der russischen Schattenflotte entgegenzutreten. Für die Bundesrepublik als rohstoffarmes und zugleich stark exportorientiertes Land ist die Abhängigkeit von verlässlichen und sicheren Seewegen besonders groß. Auch Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung setzen voraus, dass Nachschub, Energie und Güter verlässlich über See ankommen. Die globale Handelsflotte ist damit eine strategische Ressource für die Versorgung Europas, gerade in Krisen- und Konfliktzeiten.
Der Bericht betrachtet grundsätzlich das jeweils abgeschlossene Vorjahr. Seine Quellen - von internationalen Organisationen über Fachinstitute bis zu Hafengesellschaften - legen ihre Jahresdaten erst nach und nach im Laufe des Folgejahres vor. Deshalb erscheint der Bericht für 2025 erst im Herbst 2026. Entwicklungen des laufenden Jahres greift seit dieser Ausgabe das Kapitel "Aktuelles" auf.
Hintergrundinformationen
Der Bericht steht ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung:
Marineschifffahrtleitung
Die Marineschifffahrtleitung in Hamburg ist das Bindeglied zwischen ziviler Seeschifffahrt und Deutscher Marine. National gehört sie zum Marinekommando. Sie koordiniert sich mit anderen Stellen - vor allem mit dem Maritimen Sicherheitszentrum in Cuxhaven - sowie mit zivilen Partnern wie den deutschen Reedereien und Häfen. International arbeitet sie eng mit den NATO-Partnern zusammen.
Für Deutschland und im Bündnis deckt sie zwei Aufgabenfelder ab. Das erste ist die Naval Co-Operation and Guidance for Shipping (NCAGS), also die Beratung und Unterstützung ziviler wie militärischer Schiffe. Das zweite ist das Allied Worldwide Navigation Information System (AWNIS): Es sammelt Informationen zur navigatorischen Sicherheit und veröffentlicht sie koordiniert.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/struktur/marineschifffahrtleitung
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)381 802 51521/51522/51524
E-Mail: pressearbeitmarine@bundeswehr.org
Original-Content von: Presse- und Informationszentrum Marine übermittelt durch news aktuell
