Studie, Tiere

Welthundetag: Vier Pfoten, große Gefühle - was Menschen mit Hund wirklich bewegt

Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 12:09 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

Köln - Eine aktuelle Studie von ZooRoyal zeigt, wie eng die Beziehung zwischen Menschen und ihren Hunden heute ist - und worauf es Hundehalter:innen im Alltag wirklich ankommt.

Welthundetag: Vier Pfoten, große Gefühle - was Menschen mit Hund wirklich bewegt - Bild: presseportal.de
Welthundetag: Vier Pfoten, große Gefühle - was Menschen mit Hund wirklich bewegt - Bild: presseportal.de

Zum Welthundetag am 10. Oktober wirft eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von ZooRoyal unter Hundehalter:innen einen Blick auf das Leben mit Hund in Deutschland. Sie untersucht, welchen Platz Hunde heute in Familien und im Alltag einnehmen, was Hundehalter:innen unter verantwortungsvoller Hundehaltung verstehen und wie sich die Bedürfnisse und Vorstellungen der Generationen unterscheiden. Dabei wird deutlich: Die Wege zu einem erfüllten Hundeleben sind vielfältig - die besondere Nähe zwischen Mensch und Tier verbindet.

Fellnase mit Familienstatus

92 Prozent der Befragten betrachten ihren Hund als vollwertiges Familienmitglied. 96 Prozent fühlen sich dafür verantwortlich, ihm ein möglichst gutes Leben zu ermöglichen. Für 61 Prozent ist der Hund genauso wichtig wie die eigene Partnerin oder der eigene Partner. Fast vier von zehn Befragten würden sich im Zweifel sogar eher für ihren Hund entscheiden.

Auch im Alltag gibt die Fellnase den Takt vor: 69 Prozent richten ihren Tagesablauf stark nach ihrem Hund aus, 89 Prozent beziehen ihn bewusst in Freizeit- und Urlaubsentscheidungen ein.

"Die Ergebnisse zeigen, wie tief Hunde heute in das Leben ihrer Menschen integriert sind. Sie sind Familienmitglieder, Wegbegleiter und feste Bezugspunkte im Alltag. Gleichzeitig wächst der Anspruch, ihre Bedürfnisse möglichst gut zu verstehen und ihnen ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen", beschreibt auch Annette Corsten, Geschäftsführerin ZooRoyal, den hohen Stellenwert des Hundes.

Erziehung mit Gefühl: Warum Beziehung heute wichtiger ist als blinder Gehorsam

In der Hundeerziehung bedeutet für 93 Prozent der Befragten gute Erziehung vor allem, den eigenen Hund individuell zu verstehen. 90 Prozent orientieren sich an modernen, gewaltfreien Methoden, während rund zwei Drittel auch positive Verstärkung, zum Beispiel durch Lob, Futter oder Spielzeug, nutzen. Deutliches Schimpfen spielt dagegen nur für 16 Prozent eine Rolle.

Auch bei den Zielen der Erziehung zeigt sich ein zeitgemäßes Bild: 87 Prozent ist eine gute Bindung wichtiger als perfekter Gehorsam. Für 85 Prozent zählt ein glücklicher Hund mehr als ein perfekt erzogener Hund. Emotionale Zuwendung und ausreichend gemeinsame Zeit stehen für 57 Prozent ganz oben, wenn es um gute Hundehaltung geht.

Der Hund soll also nicht einfach funktionieren, sondern sich sicher, verstanden und wohl fühlen. Erziehung wird zur Beziehungsarbeit - mit Geduld, Vertrauen und vielen kleinen Glücksmomenten.

Auch kleine Extras gehören für viele zum Ausdruck von Zuneigung: 58 Prozent kaufen Snacks oder besondere Leckerbissen, um ihrem Hund eine Freude zu machen. Fast jede:r Zweite nutzt sie als Belohnung, 39 Prozent greifen zu Extras an besonderen Anlässen. Denn viele Hundehalter:innen wissen: Beim Hund geht Liebe durch den Magen - sowohl beim Futter als auch beim kleinen Happen zwischendurch.

Überraschendes Generationenbild: Die Gen Z setzt mehr Grenzen als die Boomer

Obwohl die Liebe zum Hund alle Generationen verbindet, gehen die Vorstellungen vom richtigen Maß an Freiheit auseinander. Überraschend: Die jüngeren Hundehalter:innen der Gen Z zeigen sich im Alltag häufig strenger als ältere Generationen.

Nur 42 Prozent der Gen Z würden ihren Hund ohne Leine laufen lassen, wo es erlaubt ist. Bei den Baby-Boomern sind es 66 Prozent. Auch im Bett ist der Vierbeiner bei der Gen Z seltener willkommen: 42 Prozent erlauben ihrem Hund, dort zu schlafen, während es bei den Baby-Boomern 53 Prozent sind. In den Urlaub nehmen 49 Prozent der Gen Z ihren Hund mit - bei den Boomern sind es 73 Prozent.

Doch gerade die Gen Z setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, was ihrem Tier guttut. 75 Prozent geben an, manchmal ein schlechtes Gewissen zu haben, ihrem Hund nicht genug zu bieten. Bei der Gen X sind es zum Vergleich rund 39 Prozent.

Die Gen Z sucht häufiger Rat bei Expert:innen, in digitalen Angeboten, sozialen Medien oder KI-Tools. Gleichzeitig kann die Fülle an Informationen verunsichern: 18 Prozent empfinden die Vielzahl und Widersprüchlichkeit von Empfehlungen als belastend. Zwischen hohen Ansprüchen, Berufsalltag und dem Wunsch, alles richtig zu machen, wird Hundehaltung für viele junge Menschen damit zur emotionalen Herausforderung.

Sparen ja - aber nicht am Hund

Wenn das Geld knapper wird, würden viele Hundehalter:innen zuerst bei sich selbst den Rotstift ansetzen. Fast acht von zehn Befragten würden eher den eigenen Konsum einschränken, bevor sie bei ihrem Hund sparen. Ein Fünftel gibt an, möglichst nicht bei der Ernährung des Tieres sparen zu wollen.

Diese Haltung verdeutlicht einmal mehr den Stellenwert des Hundes: Wer ihn als Familienmitglied betrachtet, möchte auch bei kleinerem Budget nicht an seinem Wohlergehen sparen. Besonders wichtig ist dabei die Qualität des Futters. An erster Stelle stehen eine gute Verträglichkeit, hochwertige Inhaltsstoffe und die Akzeptanz beim Hund. Für bessere Qualität würden viele Halter:innen mehr bezahlen - vor allem, wenn sie sich davon gesundheitliche Vorteile versprechen.

Bei Fragen rund um Ernährung und Produkte vertrauen Hundehalter:innen vor allem auf Tierärzt:innen (42 Prozent) und den Fachhandel (33 Prozent). Auch Online-Ratgeber (28 Prozent) sowie der Familien- und Freundeskreis (29 Prozent) spielen eine wichtige Rolle.

"Die Studie zeigt, dass Hundehalter:innen heute sehr bewusst auf die Bedürfnisse ihrer Tiere achten und sich bei wichtigen Fragen gezielt informieren. Als Fachhändler möchten wir sie jederzeit und überall dort unterstützen, wo sie nach Rat und Orientierung suchen - mit kompetenter Beratung, passenden Produkten und Services über alle Kanäle hinweg", betont Corsten.

Mehr Schutz, weniger Hürden: Hundehalter:innen wünschen sich ein hundefreundlicheres Deutschland

Die enge Bindung zum Hund prägt auch die Erwartungen an Politik, Gesellschaft und Alltag. Ganz oben auf der Wunschliste stehen strengere Regeln gegen unseriöse Zucht: 44 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus. 43 Prozent wünschen sich eine günstigere tierärztliche Versorgung. 27 Prozent möchten ihren Hund leichter im Alltag mitnehmen können.

Dabei setzen die Generationen unterschiedliche Prioritäten. Ältere Hundehalter:innen, insbesondere Boomer, legen größeren Wert auf den Schutz der Tiere und eine finanzielle Entlastung bei der tierärztlichen Versorgung. Jüngere wünschen sich im Vergleich zur älteren Generation öfter mehr Alltagstauglichkeit - etwa hundefreundlichere Arbeitsplätze, mehr Mitnahmemöglichkeiten und eine bessere Vereinbarkeit von Hund, Beruf und Freizeit.

Auch bei der Gesundheitsvorsorge zeigen sich Unterschiede. Insgesamt setzen Hundehalter:innen vor allem auf regelmäßige Bewegung, tierärztliche Vorsorge und eine angepasste Ernährung, um die Gesundheit ihres Hundes zu fördern. Während 58 Prozent der Baby-Boomer der tierärztlichen Vorsorge eine hohe Bedeutung beimessen, sind es bei der Gen Z 34 Prozent. 46 Prozent der Gen Z setzen dagegen auf regelmäßige Bewegung oder gezielte Auslastung.

Verantwortung verbindet: Die Beziehung zwischen Mensch und Hund bleibt zeitlos

Die Studie zeigt: Hundehaltung in Deutschland ist von Emotionalität, Bewusstsein und hohen Ansprüchen geprägt. Hunde sind Familienmitglieder, Freizeitpartner, Seelentröster und feste Bestandteile des Alltags. Ihre Halter:innen wollen sie verstehen, gesund halten, gut ernähren und möglichst überall dabeihaben.

Dabei gehen die Generationen unterschiedliche Wege. Die einen vertrauen stärker auf Erfahrung, die anderen auf Expert:innen, digitale Angebote oder neue Ernährungskonzepte. Die einen gewähren mehr Freiheiten, die anderen setzen häufiger klare Grenzen. Was sie verbindet, ist der Wunsch nach einem glücklichen, gesunden und erfüllten Hundeleben.

Denn am Ende kommt es nicht darauf an, ob der Hund auf dem Sofa, im Bett oder im Restaurant liegt. Entscheidend ist, dass er sich geliebt, sicher und zugehörig fühlt. Die Formen der Hundehaltung verändern sich - die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund bleibt.

Zur Studie

Die Studie wurde von YouGov im Auftrag von ZooRoyal durchgeführt. Dafür wurden vom 27. August bis 1. September 2026 insgesamt 1.020 in Deutschland lebende Hundehalter:innen ab 18 Jahren online befragt. Im Mittelpunkt standen die Einstellungen und Verhaltensweisen von Hundehalter:innen rund um die Themen Haltung, Erziehung, Ernährung, Gesundheit und Alltag. Zudem wurden die Unterschiede zwischen den Generationen Millennials (1981-1996), Gen Z (1997-2012), Gen X (1965-1980) und Baby-Boomer (1946-1964) erhoben. Die Studienergebnisse bieten ein umfassendes Bild, welchen Stellenwert Hunde heute im Leben ihrer Halter:innen einnehmen, was für sie zu guter Hundehaltung gehört und wo sich die Bedürfnisse und Prioritäten der Generationen unterscheiden.

Über ZooRoyal Petcare GmbH

Die ZooRoyal Petcare GmbH ist ein führender Omnichannel-Fachhändler für Heimtierbedarf mit Sitz in Köln und seit 2014 ein Unternehmen der REWE Group. Gegründet im Jahr 2008, führt ZooRoyal eine vielfältige Produktauswahl von über 10.000 Artikeln in den Bereichen Hund, Katze, Terraristik, Kleintier, Aquaristik, Teich und Vogel.

Die Marke ZooRoyal und ihre Eigenmarken sind online und stationär im Lebensmitteleinzelhandel, im Baumarkt und in der Drogerie zu finden - bei REWE, PENNY, toom, BILLA und BIPA.

Nach dem Erfolg der vier stationären Pilotmärkte im Raum Hamburg verfolgt ZooRoyal seit 2026 schrittweise den nationalen Rollout weiterer Fachmarkt-Standorte über alle REWE-Regionen hinweg. Auch die Shop-in-Shop-Flächen in den toom Baumärkten werden seit 2026 mit einem neuen Konzept ausgeweitet, sodass Tierhalter:innen im Baumarkt künftig noch stärker von hoher Fachhandelsqualität profitieren können.

Mit einem breiten Sortiment, professioneller Beratung und intelligenten Services schafft ZooRoyal Glücksmomente mit Tier und fördert so ihr Wohlbefinden - individuell und ein Leben lang. Ganz nach dem Motto "Tierglück beginnt hier" legt ZooRoyal großen Wert darauf, Kund:innen und Tierfreund:innen bereichernd, persönlich nah und verantwortungsbewusst bei der Fürsorge für ihr Tier zur Seite zu stehen.

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