Haftbefehl meldet sich nach Reha mit Verband zurück
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 18:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWSHaftbefehls Auszeit und Gesundheitszustand
- Der Rapper veröffentlichte ein Foto mit einem Verband unterhalb der Nase.
- Haftbefehl heißt bürgerlich Aykut Anhan und ist 40 Jahre alt.
- Im Oktober sagte er Konzerte in Düsseldorf und Berlin ab.
Haftbefehl meldet sich nach Reha-Aufenthalt zurück
Rapper Haftbefehl hat sich nach einem Klinik- und Reha-Aufenthalt mit einer persönlichen Botschaft bei seinen Fans gemeldet. Der 40-Jährige veröffentlichte auf Instagram ein Foto, das ihn mit einem Verband unterhalb der Nase zeigt.
Persönliche Botschaft an Fans und Kritiker
„An alle, die mich lieben: Ich liebe euch. An alle, die mich hassen: Euch liebe ich mehr“, schrieb der Musiker. Haftbefehl, der bürgerlich Aykut Anhan heißt, hatte zuvor eine längere Auszeit angekündigt.
Operation an der Nase steht noch an
Zuletzt war der Rapper in einer Reha-Klinik behandelt worden, nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Sein Manager Erfan Bolourchi hatte im Oktober erklärt, es gehe Haftbefehl gut und jeden Tag werde es besser; zugleich müsse der Musiker noch an der Nase operiert werden.
Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt
Mitte Oktober hatte Haftbefehl seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan, der als Rapper Capo bekannt ist, teilte mit, der Musiker befinde sich unter ärztlicher Aufsicht.
Offene Worte über Drogensucht
Haftbefehl hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. In der Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ sprach er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums; dort wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt wurde.
Gemeinsamer Song trotz angekündigter Pause
Trotz der angekündigten Auszeit veröffentlichte Haftbefehl zuletzt mit Rapper Milonair den rund zweiminütigen Song „GEN 100“. Darin bezeichnet er sich unter anderem als „kein Deutscher, nein, ich bin 069er“ – eine Anspielung auf die Vorwahl von Offenbach und Frankfurt am Main.
Haftbefehls kurzes Lebenszeichen fällt in eine seit Monaten öffentlich erkennbare gesundheitliche Auszeit des Rappers. Bereits im Juni hatte der 40-Jährige eine Auftrittspause angekündigt und dabei auf die Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ verwiesen. Darin sprach er über seine Drogensucht, die Folgen seines Kokainkonsums und eine Überdosis, nach der er wiederbelebt worden sei.
Die Konzertabsagen in Düsseldorf und Berlin im Oktober machten die Auszeit unmittelbar für das Publikum sichtbar. Nach dem Krankenhausaufenthalt folgte eine Behandlung in einer Reha-Klinik; zugleich stand nach Angaben seines Managers noch eine Operation an der Nase an. Der nun veröffentlichte Verband verweist damit auf einen weiterhin laufenden medizinischen Genesungsprozess, ohne dass der Rapper selbst Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand nennt.
Öffentliche Rückkehr ohne Konzertankündigung
Für Fans bedeutet der Instagram-Beitrag vor allem ein direktes Signal des Musikers, nicht aber die Rückkehr auf die Bühne. Eine längere Pause war angekündigt, und das Lebenszeichen enthält keine Ankündigung neuer Auftritte. Der Beitrag knüpft zugleich an Haftbefehls enge Verbindung zu seinem Publikum an, die seine Musik und seine offene Auseinandersetzung mit persönlichen Problemen prägt.
Auch für die deutsche Rap-Szene hat der Vorgang Bedeutung, weil Haftbefehl zu ihren prägenden Künstlern zählt und mit seiner Sprache stark mit Offenbach und Frankfurt verbunden ist. Der zuletzt veröffentlichte gemeinsame Song „GEN 100“ zeigt, dass seine künstlerische Präsenz trotz der Pause nicht vollständig abgerissen ist. Im Vordergrund steht derzeit jedoch die gesundheitliche Erholung.
FOCUS online: „Reha-Aufenthalt nach Koks-Rückfall: Haftbefehl meldet sich mit neuem Bild zurück“ (05.11.2026)
Der Beitrag bestätigt das neue Instagram-Foto, den Verband unter der Nase und die Botschaft an Fans und Kritiker. Einen anderen Schwerpunkt setzt er auf die Konzertabsagen und die Vorgeschichte mit Reha-Aufenthalt und bevorstehender Operation.
