USA, Notfall

US-Polizisten bei Ermittlungen zu häuslicher Gewalt getötet

19.09.2025 - 01:12:08

Ein mutmaßlicher Stalker wird am Wohnort seiner Ex-Freundin im Bundesstaat Pennsylvania mit einer Waffe gesehen. Polizisten machen sich auf die Suche nach ihm. Für einige endet der Einsatz tödlich.

Nach den tödlichen Schüssen auf drei Polizisten im US-Bundesstaat Pennsylvania haben die Ermittler erste Informationen zu den Hintergründen der Tat bekanntgegeben. Die Polizisten waren wegen Ermittlungen zu einem Fall häuslicher Gewalt in North Codorus Township im Einsatz gewesen, wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Dort seien sie von einem mutmaßlichen Stalker erschossen worden, der zudem zwei weitere Polizisten schwer verletzte.

Den Angaben zufolge wollten sie den Mann am Mittwoch festnehmen, nachdem er tags zuvor am Wohnort seiner Ex-Freundin gesichtet worden war. Auf Kamera-Aufnahmen war demnach zu sehen, dass er eine Waffe bei sich hatte. Am Wohnort der Ex-Freundin hätten die Polizisten dann festgestellt, dass die Haustür nicht verschlossen war - obwohl sie und ihre Mutter sie zugesperrt hätten, bevor sie sich aus Sicherheitsgründen an einen anderen Ort begaben.

Als die Beamten die Tür öffneten, feuerte der Mann laut Staatsanwaltschaft direkt mehrere Schüsse ab, die drei der Polizisten töteten. Beim anschließenden Schusswechsel zwischen ihm und anderen Einsatzkräften wurde der mutmaßliche Stalker getötet. 

Tausende Schusswaffenopfer jedes Jahr

Die Ermittler untersuchen aktuell noch andere Aspekte rund um die Tat, gehen aber von hasserfüllter häuslicher Gewalt als Motiv aus. 

Waffengewalt und auch tödliche Angriffe sind in den USA traurige Normalität. Jedes Jahr sterben Tausende Menschen an Verletzungen, die durch Schusswaffen verursacht wurden – sei es durch Fremd- oder Eigenverschulden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Raub auf Pokémon-Laden in New York: 100.000 US-Dollar Beute. Die Beute: wertvolle Sammelkarten, Bargeld und ein Telefon. Ein Fan-Event wird überschattet, als mitten in Manhattan Bewaffnete einen Pokémon-Laden überfallen. (Unterhaltung, 16.01.2026 - 11:02) weiterlesen...

Minnesota und Illinois ziehen gegen ICE vor Gericht. Minnesota wehrt sich nun gegen die Einsätze auf seinem Boden – und ist dabei nicht allein. Die tödlichen Schüsse eines Beamten der Einwanderungsbehörde auf eine Frau in Minnesota wühlen die USA auf. (Ausland, 13.01.2026 - 12:57) weiterlesen...

Minnesota zieht vor Gericht gegen Einsatz von Bundesbeamten. Der betroffene Bundesstaat wehrt sich gegen die Einsätze auf seinem Boden nun vor Gericht. Die tödlichen Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau in Minnesota wühlten die USA auf. (Ausland, 13.01.2026 - 02:15) weiterlesen...

US-Regierung schickt noch mehr Bundesbeamte nach Minneapolis. Tödliche Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau befeuern das. Das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE unter Trump stößt in demokratischen Städten auf Widerstand. (Ausland, 12.01.2026 - 05:07) weiterlesen...

US-Ministerin: Senden Hunderte Bundesbeamte nach Minneapolis. Nachdem ein ICE-Beamter dort eine Frau erschoss, werden nun weitere Beamte geschickt. Eine Senatorin erhebt indes schwere Vorwürfe gegen die Regierung. Tausende Bundesbeamte sind schon in Minneapolis. (Ausland, 11.01.2026 - 22:30) weiterlesen...

Minnesota: Welche Schlüsse Videos zulassen und welche nicht «Die Beweise sprechen für sich», schreibt das US-Heimatschutzministerium zu einem Video, das Momente vor den Schüssen auf Renee Good zeigt. (Ausland, 11.01.2026 - 11:55) weiterlesen...