Wintersport, Weltcup

Skirennfahrer Vogt überrascht bei Franzoni-Sieg in Kitzbühel

24.01.2026 - 13:42:18

Ein Italiener sorgt in Kitzbühel für einen Coup. Mit einem Traumlauf schlägt Shootingstar Franzoni den Superstar Odermatt. Nach vielen Rückschlägen gelingt auch einem Deutschen ein Top-Ergebnis.

  • Erster Kitz-Sieg: Giovanni Franzoni. - Foto: Gabriele Facciotti/AP/dpa

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  • Luis Vogt feiert in Kitzbühel sein bestes Weltcup-Ergebnis. - Foto: Hans Klaus Techt/APA/dpa

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Erster Kitz-Sieg: Giovanni Franzoni. - Foto: Gabriele Facciotti/AP/dpaLuis Vogt feiert in Kitzbühel sein bestes Weltcup-Ergebnis. - Foto: Hans Klaus Techt/APA/dpa

Der Italiener Giovanni Franzoni hat die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel gewonnen. Der 24 Jahre alte Skirennläufer setzte sich in einem Hundertstel-Krimi vor dem Schweizer Superstar Marco Odermatt durch. Dritter beim prestigeträchtigen Weltcup in Tirol wurde der Franzosen Maxence Muzaton.

Für ein großes deutsches Ausrufezeichen sorgte Luis Vogt: Der 23-Jährige fuhr zu einem bärenstarken Platz acht, und das trotz der hohen Startnummer 40. Dies war das beste Weltcup-Ergebnis in Vogts bisheriger Karriere. «Saugeil», sagte er. «Ich glaube, das hat man im Ziel gesehen. Ich freue mich richtig.»

«Unglaublich. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll» sagte Franzoni, der im Moment seines größten Erfolges an seinen verstorbenen Ski-Weggefährten Matteo Franzoso dachte. «Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre.» Damit durchbrach der Italiener, der das Rekord-Siegerpreisgeld von 101.000 Euro (brutto) erhielt, auch die Schweizer Dominanz in der Abfahrt nach vier Siegen in den ersten vier Saisonrennen.

Das tut weh, findet Odermatt

Odermatt, der noch nie die prestigeträchtige Abfahrt in Kitzbühel gewonnen hat, war nach seiner Fahrt sichtlich enttäuscht. «Heute gab es nur eins, das war der Sieg. Wenn man ihn dann um sieben Hundertstel verpasst, dann tut das schon weh.» So knapp wie in diesem Jahr war der Rückstand allerdings noch nie. Ein kleiner Trost bleibt: Mit seinem 100. Podestplatz im Weltcup durchbricht Odermatt eine weitere Schallmauer.

Vogt überrascht

Vogt lag lediglich 0,95 Sekunden hinter dem Sieger. Simon Jocher (+1,99 Sekunden) kam auf Rang 30. Routinier Romed Baumann (2,64 Sekunden zurück) schaffte es nur auf Rang 43.

Franzoni war schon im Training der Beste

Schon im Training hatte Franzoni überzeugt, war zweimal der Schnellste gewesen. Als Zweiter ins Rennen gestartet, setzte er mit einer starken Fahrt die Bestzeit, die auch Super-G-Gewinner Odermatt später nicht knacken konnte. Franzoni fuhr damit den ersten italienischen Sieg seit dem Erfolg von Dominik Paris 2019 ein.

@ dpa.de

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