Gesundheit, Arbeitsmarkt

Personal in Gesundheitsämtern im Jahr 2025 gewachsen

11.06.2026 - 08:19:28 | dts-nachrichtenagentur.de

Zum Jahresende 2025 haben in Deutschland 27.225 Personen in Gesundheitsämtern (einschließlich externe Mitarbeitende) gearbeitet.Das waren 570 Personen oder 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Personal in Gesundheitsämtern im Jahr 2025 gewachsen
Gesundheit - Gesundheitsamt (Archiv) 11.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Die Zahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2025 bei 22.110 und stieg gegenüber dem Vorjahr um 365 oder 1,7 Prozent. Damit ist die Zahl der in Gesundheitsämtern beschäftigten Personen und Vollzeitäquivalente im Jahr 2025 stärker gewachsen als im Jahr 2024 (+335 Personen oder +1,3 Prozent, +275 Vollzeitäquivalente oder +1,3 Prozent). Dies sind die Ergebnisse des regionalen Gesundheitspersonalmonitorings des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Im Jahr 2025 wuchs das unbefristete Personal in Gesundheitsämtern mit einem Anstieg von 385 Personen oder 1,5 Prozent schwächer als im Jahr 2024 (+800 Personen oder +3,3 Prozent). Anders war es beim Personal mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen: Hier erhöhte sich die Zahl im Jahr 2025 um 190 Personen oder 10,8 Prozent, nachdem sie im Jahr 2024 deutlich zurückgegangen war (-465 Personen oder -21,1 Prozent). Ende 2025 hatten in Gesundheitsämtern 25.305 Personen einen unbefristeten und 1 920 Personen einen befristeten Arbeitsvertrag. Unbefristete Tarifbeschäftigte bildeten mit 83 Prozent die größte Personengruppe gefolgt von 10 Prozent verbeamtetem und 7 Prozent befristetem Personal.

Gut die Hälfte des Personals in Gesundheitsämtern (52 Prozent) waren zum Jahresende 2025 Hochqualifizierte. Hierbei handelt es sich um Personen mit Hochschul-, Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil von 31 Prozent bis 86 Prozent. Im Laufe des Jahres 2025 stieg das Personal in Gesundheitsämtern mit einem hohen Bildungsabschluss um 410 Personen (+3,0 Prozent).

Insgesamt setzte sich das Personal der Gesundheitsämter Ende 2025 zu 20 Prozent aus Ärzten einschließlich Zahnärzten, zu 55 Prozent aus Fachpersonal und zu 25 Prozent aus Verwaltungspersonal zusammen. Während das ärztliche und zahnärztliche Personal im Vorjahresvergleich insgesamt um 195 Personen oder 3,6 Prozent und das Fachpersonal um 400 Personen oder 2,8 Prozent zunahm, ging das Verwaltungspersonal im gleichen Zeitraum um 20 Personen oder 0,3 Prozent zurück.

Zum Jahresende 2025 war das Personal in Gesundheitsämtern im Bundesdurchschnitt 47,7 Jahre alt, wobei sich die Altersverteilung stark zwischen den Regionen unterschied: Der Anteil der unter 35-Jährigen variierte regional zwischen 6 Prozent und 25 Prozent und lag im Bundesdurchschnitt bei 14 Prozent. Der Anteil der ab 55-jährigen Beschäftigten lag Ende 2025 im Bundesdurchschnitt bei 34 Prozent. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil zwischen 17 Prozent und 47 Prozent. Dabei wird die Altersverteilung in Gesundheitsämtern wenig vom Regionstyp (städtische Region, Region mit Verstädterungsansatz, ländliche Region) beeinflusst.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 arbeiteten mit einem Anteil von 82 Prozent besonders viele Frauen in Gesundheitsämtern. Sie waren mit anteilig 60 Prozent auch deutlich häufiger teilzeitbeschäftigt als Männer (23 Prozent). Insgesamt arbeiteten 46 Prozent des Personals in Gesundheitsämtern in Vollzeit und 54 Prozent in Teilzeit. Der Anteil der geringfügig Beschäftigten lag unter 1 Prozent. Beim Beschäftigungsumfang kamen im Bundesdurchschnitt 1,2 Personen auf eine Vollzeitstelle. Zwischen den Regionen variierte dieser Wert von 1,1 bis 1,5.

Die Einsatzbereiche des Personals in Gesundheitsämtern sind breit gefächert. Tätigkeitsbereiche mit dem größten Arbeitsanteil waren Ende 2025 Kinder- und Jugendgesundheit mit 18 Prozent, Verwaltung mit 14 Prozent sowie Sozialpsychiatrie und psychische Gesundheit mit 12 Prozent. Bei Ärzten einschließlich Zahnärzten lag der größte Arbeitsanteil im Tätigkeitsbereich Kinder- und Jugendgesundheit (30 Prozent), gefolgt vom Bereich Begutachtung von Erwachsenen (18 Prozent), so Destatis.

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