Steuern, Gesundheit

Beiträge für 32 Millionen gesetzlich Krankenversicherte steigen

30.12.2025 - 16:48:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Rund 32 Millionen Menschen müssen vom 1. Januar an mehr für ihre gesetzliche Krankenversicherung zahlen.

Patient mit Infusionsständer (Archiv) - Bild: über dts Nachrichtenagentur
Patient mit Infusionsständer (Archiv) - Bild: über dts Nachrichtenagentur
Das geht aus Daten des Informationsdienstes "Kassensuche" hervor, über die das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. Zwar haben die Krankenkassen offiziell bis Jahresende Zeit, ihre Mitglieder über den künftigen Zusatzbeitrag zu informieren. Doch am Vormittag des 30. Dezember hatten nur noch zwei kleinere betriebsbezogene Kassen mit wenigen 1.000 Mitgliedern keine neuen Beiträge bekannt gegeben. Den Zusatzbeitrag kann jede Krankenkasse einzeln erheben.

Er wird auf den Grundbeitrag von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens hinzugerechnet. Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des Krankenkassenbeitrags. Die neuen Zusatzbeiträge liegen dem Bericht zufolge zwischen 2,18 und 4,39 Prozent. Damit ist der Spitzenbeitrag zwar um 0,01 Prozentpunkte gesunken, aber über die Gesamtheit der 73 für die Allgemeinheit geöffneten Kassen sind die Zusatzbeiträge um mindestens 0,4 Prozentpunkte gestiegen. 36 Kassen haben ihren Beitrag stabil gehalten. Sie gehörten laut der Auswertung bereits 2025 mehrheitlich zu den teureren Anbietern.

de | news | 68441799 |

Weitere Meldungen

CDU-Arbeitnehmerflügel fordert Einbeziehung der Beamten in Reformen Der Arbeitnehmerflügel der CDU verlangt vor dem Treffen der Koalitionsspitzen mit den Sozialpartnern im Kanzleramt eine Einbeziehung der Beamten in die anstehenden Reformen.Der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, sagte der "Süddeutschen Zeitung", er könne sich keine Reformen für Rente, Pflege und Gesundheit vorstellen, in die nicht wirkungsgleich auch Änderungen für Beamte eingearbeitet würden. (Politik, 09.06.2026 - 17:03) weiterlesen...

DGB-Chefin kritisiert Reformpläne der Regierung als verfehlt Vor einem Spitzentreffen im Kanzleramt hat DGB-Chefin Yasmin Fahimi die Reformpläne der Bundesregierung pauschal als fehlgeleitet kritisiert und Gegenvorschläge angekündigt.Der bisherige Ansatz sei ökonomisch und sozial völlig verfehlt, sagte Fahimi dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". (Politik, 08.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Warken verteidigt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigt die geplante Streichung der 100.000-Euro-Grenze beim Einkommen von pflegenden Angehörigen. (Politik, 06.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Laumann begrüßt Pflegereform - Kritik an Aussetzung von Tariftreue NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Pflegereform von Bundesministerin Nina Warken (CDU) begrüßt. (Politik, 05.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Pflegerat kritisiert Warkens Reformpläne Der Deutsche Pflegerat hat die Pflegereformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken als reines Sparprogramm zulasten von Pflegebedürftigen und Angehörigen kritisiert.Im Mittelpunkt stehe nicht die Sicherung der pflegerischen Versorgung, sondern die kurzfristige Konsolidierung der Pflegeversicherung, sagte die Präsidentin des Deutschen Pflegerats, Christine Vogler, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). (Politik, 05.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Pflegereform: Höhere Beiträge für Gutverdiener geplant Gutverdienende Beschäftigte müssen sich im Zuge der geplanten Pflegereform auf deutlich höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen. (Politik, 04.06.2026 - 21:18) weiterlesen...