Energie, Umweltschutz

Regionen für Atommüll-Endlager weiter eingegrenzt

03.11.2025 - 13:17:58 | dts-nachrichtenagentur.de

Bei der Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll haben die zuständigen Experten die möglichen Regionen weiter eingegrenzt.

Atomkraftwerk (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Atomkraftwerk (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Wie die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Montag im niedersächsischen Peine mitteilte, kommen noch etwa 25 Prozent der deutschen Landesfläche infrage. Die möglichen Standorte liegen überwiegend in Norddeutschland, aber auch im Süden sind noch einige Regionen im Spiel. Die erste Auswahl für überirdische Erkundung soll bis Ende 2027 erfolgen.

Gesucht wird ein Ort, wo der deutsche Atommüll dauerhaft gelagert werden kann. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) begrüßte die Fortschritte der BGE, drückte aber auch aufs Tempo. "Mir ist wichtig, dass wir nach diesem Schritt ab 2027 deutlich schneller vorankommen", sagte er am Montag. Das sei man nicht zuletzt den Menschen schuldig, die in den Regionen mit den Zwischenlagern leben. "Wir werden dafür das Standortauswahl-Verfahren optimieren. Dabei gilt es, den Kern des Verfahrens zu bewahren - insbesondere das Ziel der bestmöglichen Sicherheit." Den Vorschlag für eine entsprechende Gesetzes-Novelle werde er Anfang kommenden Jahres zur Diskussion stellen und anschließend in Kabinett und Parlament bringen, kündigte der Minister an.

de | news | 68319610 |

Weitere Meldungen

Klima: EU plant auf Druck von Trump Ausnahmen von Methanverordnung Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten einen internen Leitfaden vorgelegt, wie sie Verstöße gegen die neue Methanverordnung ahnden sollen. (Ausland, 07.05.2026 - 20:11) weiterlesen...

Grünen-Chef kritisiert neues Heizungsgesetz scharf Grünen-Chef Felix Banaszak hat den Gesetzentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz aus dem Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) scharf kritisiert und vor steigenden Kosten gewarnt.Dieses Gesetz, das Reiche jetzt auf den Weg gebracht habe - mit Unterstützung der SPD, müsse man sagen - zeige sich "vollkommen unbeeindruckt von der Realität, in der wir leben", sagte Banaszak am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. (Politik, 07.05.2026 - 09:13) weiterlesen...

SPD weist Kritik an Abschwächung des Heizungsgesetzes zurück Der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Armand Zorn, hat den Vorwurf zurückgewiesen, dass die Koalition mit dem neuen Heizungsgesetz den Klimaschutz im Gebäudebereich aufgebe."2045 muss auch der Gebäudesektor klimaneutral sein, Neubauten schon ab 2030", sagte Zorn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgabe). (Politik, 06.05.2026 - 15:42) weiterlesen...

Grüne kritisieren neues Heizungsgesetz als Desaster Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat das neue Heizungsgesetz der schwarz-roten Koalition als "Desaster und völlig verantwortungslos" bezeichnet.Dröge sagte der "Rheinischen Post" (Donnerstag): "Es ist ein Desaster und völlig verantwortungslos, dass die Koalition klimaschädliche Heizungen sogar noch über das Jahr 2045 hinaus ermöglichen will." Damit verabschiedeten sich CDU und SPD offiziell von dem Ziel, dass Deutschland 2045 klimaneutral sein müsse. (Politik, 06.05.2026 - 13:30) weiterlesen...

Schneider widerspricht Reiche in Energiepolitik Umweltminister Carsten Schneider (SPD) widerspricht seiner Kabinettskollegin Katherina Reiche (CDU) in zentralen Fragen der Energiepolitik. (Politik, 05.05.2026 - 06:26) weiterlesen...

Ökonom Edenhofer hält Reaktivierung von Atommeilern für Unsinn Der Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, hält den Vorstoß von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Reaktivierung der jüngst in Deutschland abgeschalteten Atomkraftwerke für betriebswirtschaftlichen Unsinn."Ich bin nicht ideologisch gegen Kernenergie", sagte Edenhofer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". (Politik, 04.05.2026 - 00:00) weiterlesen...