HZA-UL: 350.000 Euro nacherhoben / Jeden zweiten Tag ein Fahrzeug geschmuggelt
24.02.2026 - 09:20:00 | presseportal.de
Weil die Beamtinnen und Beamten der Kontrolleinheit Grenze schwerpunktmäßig den Autobahnabschnitt der 96 kurz hinter dem Pfändertunnel bestreifen, gehen ihnen neben anderen Schmuggelwaren regelmäßig auch unverzollte Fahrzeuge ins Netz, allesamt gebraucht, aus der Schweiz und mit Kaufpreisen zwischen umgerechnet 1500 Euro (z.B. Traktor von 1966) und 60.000 (z.B. BMW X5) Euro.
Rund ein Viertel der Fälle wurde mit Geldstrafen von gesamt 40.000 Euro geahndet; der Rest befindet sich noch in Ermittlungsverfahren bei der Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm.
Für PKW fallen bei der Einfuhr aus einem Nicht-EU-Staat zehn Prozent Zoll und 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer an. Diese sind sofort zu zahlen. Andernfalls wird das Fahrzeug einbehalten. Zeigt der Fahrer den Import nicht vorab -spätestens aber bei Grenzübertritt- dem Zoll an, wird er zum Schmuggler und macht sich ggf. der Steuerhinterziehung strafbar.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Ulm
Pressesprecher
Hagen Kohlmann
Telefon: 0731-9648-10009
E-Mail: presse.hza-ulm@zoll.bund.de
www.zoll.de
Original-Content von: Hauptzollamt Ulm übermittelt durch news aktuell
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