Katastrophenschutz

LfBK RLP: Bilanz zum landesweiten Warntag positiv / Auswertung der zahlreichen Rückmeldungen erfolgt

20.03.2026 - 10:00:21 | presseportal.de

Koblenz - Vor einer Woche fand der zweite landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz statt. Nach Auswertung hunderter Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen und weiterer Beteiligter ist eine positive Gesamtbilanz zu ziehen.

LfBK RLP: Bilanz zum landesweiten Warntag positiv / Auswertung der zahlreichen Rückmeldungen erfolgt - Foto: LfBK RLP, presseportal.de
LfBK RLP: Bilanz zum landesweiten Warntag positiv / Auswertung der zahlreichen Rückmeldungen erfolgt - Foto: LfBK RLP, presseportal.de

Innenminister Michael Ebling betonte: "Unser zweiter landesweiter Warntag war ein voller Erfolg, alles in allem konnten wir auch in diesem Jahr wieder viele wichtige Informationen zur Verbesserung unserer Systeme gewinnen und arbeiten tagtäglich daran, diese Erkenntnisse in Fortschritte umzuwandeln."

Der Präsident des LfBK René Schubert unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten: "Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die am landesweiten Warntag mitgewirkt haben! Uns ist bekannt, dass an einigen Stellen neben hauptamtlichen Kräften auch viele aus dem Ehrenamt heraus den Warntag auf kommunaler Ebene unterstützt haben und möchte dafür unseren besonderen Dank aussprechen. Nur gemeinsam ist unser Warnmittelmix vollständig und diese Zusammenarbeit konnten wir am vergangenen Donnerstag nicht nur sehen, sondern auch hören." Durch die Auslösung über MoWaS wurde die Probewarnung an die an das System angeschlossenen Warnmittel, wie beispielsweise der Mobilfunkdienst Cell Broadcast, Warn-Apps, Radiosender und TV, versendet. Bisher gingen knapp 450 Rückmeldungen ein, deren Auswertung viele Informationen lieferte.

Neben den mehrheitlich positiven Rückmeldungen über erhaltene Warnmeldungen sei das Landesamt auch über Fälle informiert worden, in denen die Warnmeldung über die verschiedenen Kanäle verspätet eingetroffen oder die Empfängerinnen und Empfänger nicht erreicht habe. "Viele Hinweise erreichten uns auch bezüglich der kommunalen Warnmittel, hier vor allem die Sirenen. Dank der überwiegenden zentralen Auslösung der Leitstellen konnten kleinere Ausfälle während der Probewarnung zeitnah identifiziert werden. Dadurch kann zukünftig ein größerer Wirkungsgrad erreicht werden. Die an uns herangetragenen Informationen werden derzeit den verschiedenen Kommunen zugeordnet und im Nachgang an diese weitergegeben. Wegen aller Rückmeldungen erfolgt ein Kontaktaustausch über die Hintergründe und der Austausch zu möglichen Verbesserungen", so Schubert weiter.

Besonders erfreulich seien in diesem Jahr die Rückmeldungen über die gestiegene Akzeptanz der Warntage sowie Mitteilungen von Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern, die sich aus den verschiedensten Ländern der Welt meldeten, da sie aufgrund der abonnierten Orte in Warn-Apps auch im Ausland über die Probewarnung informiert wurden.

Information:

Bundesweiter Warntag ist am 10. September 2026 (immer am zweiten Donnerstag im September) und der nächste landesweite Warntag am 11. März 2027 (immer am zweiten Donnerstag im März).

Rückfragen bitte an:

Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz
Wahid Samimy
Telefon: +49 (261) 54016 0102
E-Mail: Presse@lfbk.rlp.de
lfbk.rlp.de

Original-Content von: Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz übermittelt durch news aktuell

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