Bundesliga, Deutschland

Erste Pleite für den FC Bayern - Verfolger BVB souverän

24.01.2026 - 20:26:28 | dpa.de

Von wegen unbezwingbar: Der FC Augsburg zeigt, wie der Branchenprimus sogar in München zu bezwingen ist. Verfolger BVB macht es besser. Und nicht nur der.

  • Die Augsburger waren gegen die Bayern immer auf Ballhöhe. - Foto: Peter Kneffel/dpa
    Die Augsburger waren gegen die Bayern immer auf Ballhöhe. - Foto: Peter Kneffel/dpa
  • Die Bayern-Spieler bejubeln den 1:0-Führungstreffer.  - Foto: Peter Kneffel/dpa
    Die Bayern-Spieler bejubeln den 1:0-Führungstreffer. - Foto: Peter Kneffel/dpa
  • Phillip Tietz (2.v.r.) vergibt einen Elfmeter für Mainz. - Foto: Torsten Silz/dpa
    Phillip Tietz (2.v.r.) vergibt einen Elfmeter für Mainz. - Foto: Torsten Silz/dpa
  • Bei seiner Bundesliga-Premiere engagiert unterwegs: Frankfurts Interimstrainer Dennis Schmitt. - Foto: Marc Schüler/dpa
    Bei seiner Bundesliga-Premiere engagiert unterwegs: Frankfurts Interimstrainer Dennis Schmitt. - Foto: Marc Schüler/dpa
  • Ridle Baku (RB Leipzig) jubelt nach seinem Tor zum 0:1 in Heidenheim. - Foto: Harry Langer/dpa
    Ridle Baku (RB Leipzig) jubelt nach seinem Tor zum 0:1 in Heidenheim. - Foto: Harry Langer/dpa
  • Der BVB holt auf.  - Foto: Soeren Stache/dpa
    Der BVB holt auf. - Foto: Soeren Stache/dpa
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Der FC Bayern hat ausgerechnet im bayerischen Derby gegen den FC Augsburg völlig überraschend seine erste Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga kassiert. Das Team von Trainer Vincent Kompany verlor zu Hause gegen den mutig aufspielenden Abstiegskandidaten mit 1:2 (1:0) - und das sogar verdient.

Nach der ersten Niederlage im 19. Ligaspiel haben die Münchner statt elf nun noch acht Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz. Im Spätspiel nutzte Borussia Dortmund beim 1. FC Union Berlin den Ausrutscher. Der BVB gewann mit 3:0 (1:0) dank der Tore von Emre Can per Foulelfmeter (10. Minute), Nico Schlotterbeck (53.) und Maximilian Beier (84.).

Für die Verfolger geht es dennoch eigentlich nur noch um die Qualifikation zur Champions League. Dabei holte RB Leipzig einen 3:0 (0:0)-Pflichtsieg beim neuen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim. Auch die TSG Hoffenheim bleibt durch das 3:1 (0:1) bei Eintracht Frankfurt auf Champions-League-Kurs. Für Frankfurts Interimstrainer Dennis Schmitt war es die zweite Niederlage im zweiten Pflichtspiel.

Bayer Leverkusen rückte dagegen dank des 1:0 (1:0) gegen Werder Bremen wieder dichter an die Königsklassen-Plätze heran. Im Tabellenkeller holte der FSV Mainz 05 durch das 3:1 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg einen wichtigen Sieg und kletterte vom 18. auf den 16. Platz.

Ito trifft, Augsburg schlägt zurück

Die Münchner taten sich gegen Augsburg deutlich schwerer als angenommen. Auch nach dem Führungstreffer durch Abwehrspieler Hiroki Ito (23. Minute) spielten die abstiegsbedrohten Gäste passabel mit und kamen zu einigen Chancen. Nach dem Seitenwechsel wurde Augsburg sogar noch mutiger und drehte die Partie durch Tore von Arthur Chaves (75.) und Han-Noah Massengo (81.). Für die Bayern war es die erste Bundesliganiederlage seit dem 2:3 gegen den VfL Bochum am 8. März 2025. 

Auch die Leipziger bekleckerten sich in Heidenheim zunächst nicht gerade mit Ruhm, drehten nach der Halbzeit aber auf. Ridle Baku (62.), Antonio Nusa (68.) und Nationalspieler David Raum (70.) trafen zum am Ende ungefährdeten Sieg des Favoriten.

Leverkusens ersten Pflichtspielsieg in diesem Jahr sicherte Lucas Vázquez mit seinem Siegtreffer in der 37. Minute. 

Frankfurt verspielt Führung

Die Eintracht zeigte sich zunächst von der Champions-League-Niederlage unter der Woche beim aserbaidschanischen Club Karabach Agdam (2:3) gut erholt und ging durch Arnaud Kalimuendo (18.) in Führung. Doch die Hoffenheimer drehten durch Max Moerstedt (52.), Ozan Kabak (60.) und ein Eigentor von Aurele Amenda (65.) die Partie nach dem Seitenwechsel. 

Mit seinem Tor in der 3. Minute sorgte Mohamed Amoura in Mainz für die frühe Wolfsburger Führung. Der FSV vergab durch den verschossenen Elfmeter von Phillip Tietz (22.) die Chance zum schnellen Ausgleich. Aus dem Spiel heraus machte es Tietz in der 68. Minute besser und traf zum 1:1. Kurz danach gelang Stefan Bell das 2:1 für Mainz, Nadim Amiri (83.) stellte per Elfmeter den Endstand her.

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