SAC, MilitÀr

Sachsens Innenminister fordert Debatte ĂŒber Zivildienst

16.11.2025 - 09:16:11 | dts-nachrichtenagentur.de

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) fordert in der Debatte um den neuen Wehrdienst einen stÀrkeren Fokus auf den Zivilschutz.

"Mit dem Wehr-Ersatzdienst wĂ€ren jĂ€hrlich Tausende zusĂ€tzlicher KrĂ€fte fĂŒr den Bevölkerungsschutz und damit auch fĂŒr die Zivilverteidigung mobilisiert worden", sagte Staatsminister Schuster den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir hĂ€tten die Hilfsorganisationen, Rettungsdienste oder Feuerwehren und das THW damit auch fĂŒr den Ernstfall massiv stĂ€rken können." Der Innenpolitiker kritisierte: "Die mit einer Wehrpflicht einhergehende Wiederaufnahme des Zivildienstes hĂ€tte mehr Beachtung verdient gehabt."

Die Wiederaufnahme der Wehrpflicht hĂ€tte Deutschland "doppelt nĂŒtzen können", sagte Schuster. "Leider wurden aber wie so oft nur die militĂ€rischen Aspekte intensiv diskutiert." Die Bundesregierung von Union und SPD hatte ihren Kompromiss fĂŒr einen neuen Wehrdienst am vergangenen Donnerstag prĂ€sentiert. Er sieht eine Pflicht-Musterung fĂŒr alle jungen MĂ€nner ab Jahrgang 2008 und klare Aufwuchsziele fĂŒr die nĂ€chsten Jahre vor. Die schwarz-rote Koalition will mit dem neuen Wehrdienst allerdings zunĂ€chst auf rein freiwilliger Basis genug Rekruten fĂŒr die Bundeswehr gewinnen. Eine Verpflichtung soll es durch das neue Gesetz nicht geben. Falls die angestrebte TruppenstĂ€rke verfehlt wird, soll aber eine "Bedarfswehrpflicht" greifen. Über diese mĂŒsste der Bundestag erneut abstimmen.

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