Krach will SPD zum Lobbyverein für Polofahrer machen
24.03.2026 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deEs gebe ein massives Ungerechtigkeitsempfinden in der Bevölkerung, das durch die CDU noch verstärkt werde. "Es reicht nicht, dass die SPD das kritisiert, sie muss auch mit Vorschlägen vorangehen."
Als Beispiel nannte er die Debatte um die gestiegenen Spritpreise in Deutschland als Folge des Iran-Kriegs. Dem Porschefahrer sei es egal, ob der Benzinpreis durch die Decke geht, so Krach. "Wir müssen aber der Lobbyverein für den Polofahrer sein, der jeden verdienten Euro zweimal umdrehen muss."
Ölkonzerne, die durch den Krieg mehr verdienten, müsse man stoppen, forderte Krach. Dazu sollten "Übergewinne" abgeschöpft werden. Bei Wiederholungstätern müsse man zudem "als Ultima Ratio auch über den Entzug von Lizenzen sprechen", sagte er.
Wie es gehen könne, zeige auch der kürzlich gemachte Vorschlag seiner Partei für eine Reform der Erbschaftssteuer, sagte der Berliner SPD-Spitzenkandidat. Dieser sieht vor, Menschen mit kleinen und mittleren Erbschaften zu entlasten. Zugleich wolle man damit "die Riesenbeträge besteuern, die sich bislang ungerechterweise entziehen konnten", sagte Krach. Dies sei der richtige Ansatz.
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